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Panther verlieren –  8. Dezember 2012 | 21:59 Uhr

AEV gibt Sieg gegen Wolfsburg aus der Hand

Foto: Sport in Augsburg

Die Augsburger Panther haben nach den beiden Siegen am vergangenen Wochenende einen Rückschlag hinnehmen müssen. Gegen die Grizzly Adams Wolfsburg unterlag der AEV trotz einer zwischenzeitlichen Zwei-Tore-Führung am Ende unglücklich mit 3:4. Die Tore für Augsburg erzielten Daryl Boyle (22.) und die beiden Rückkehrer Stephen Werner (45.) und T.J. Trevelyan (49.).

Doppelschlag des AEV zum 3:1 reicht nicht

Als Trevelyan dabei fast zwölf Minuten vor der Schlusssirene einen Fehler der Wolfsburger Hintermannschaft nutzte und Daniar Dhunussow mit einem Rückhandschuss fast von der Grundlinie überwand (49.), glaubten wohl die meisten der 3432 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion an den dritten Sieg in Serie. Zu diesem Zeitpunkt hieß es 3:1, nachdem Stephen Werner kurze Zeit vorher eine tolle Kombination über Nick Ross und MacArthur ins leere Tor abschloss und den AEV zum zweiten Mal in diesem Spiel in Führung brachte (45.).

Dzieduszycki verkürzt

Doch dieser Doppelschlag genügte gegen den Tabellenletzten nicht, denn Wolfsburg fand nicht einmal zwei Minuten nach dem Treffer von Trevelyan wieder ins Spiel zurück, als Matt Dzieduszycki einen tollen No-Look-Pass von Tyler Haskins eiskalt zum 3:2 vollstreckte (50.).

Dramatische Schlussphase

Die Partie stand jetzt auf des Messers Schneide und beide Teams hatten gute Gelegenheiten. Ryan Thang (51., 56.) oder Sergio Somma (54.) verpassten aber die Entscheidung für den AEV. Besser machten es die Wolfsburger nach einer umstrittenen Strafe gegen Peter Flache, als Aaron Brocklehurst von der blauen Linie abzog und sein Hammer an Freund und Feind den Weg in die Maschen des Augsburger Gehäuses fand (57.). Dass kurz vor dem Ausgleich eine vermeintliche Strafe gegen Norm Milley nach einem Bandencheck gegen Steffen Tölzer nicht geahndet wurde, brachte die Zuschauer zusätzlich gegen Schiedsrichter Aumüller auf.

Furchner sichert den Sieg in letzter Minute für Wolfsburg

Zu allem Überfluss konnten die Panther aber nicht einmal diesen einen Punkt ins Ziel retten, denn nach einer umstrittenen Icing-Entscheidung gewährte die Pantherdefensive Kai Hospelt zuviel Platz, der vor das Tor von Patrick Ehelechner fahren und quer auf Sebastian Fuchner passen konnte, der zum Siegtreffer für die Grizzly Adams einnetzen konnte (60.).

Ruhiges erstes Drittel

Nach einem derart dramatischen Schlussspurt sah es lange Zeit überhaupt nicht aus: Im ersten Drittel konzentrierten sich die Gäste fast ausschließlich auf die Defensive und den Panther fiel offensiv nur wenig ein. Bei Chancen von John Zeiler (7.), Thang (11.) oder Peter MacArthur (16.) hatte Dhunussow keine Probleme. Die größte Chance in diesem Abschnitt hatten sogar die Gäste, als Robert Bina mit seinem Schlagschuss nur den Pfosten traf (17.).

Boyle zur Führung

Zu Beginn des Mitteldrittels machte es dann Panther-Kapitän Boyle besser, als er eine schöne Vorlage von Derek Whitmore sehenswert unter die Latte zimmerte (22.). Im Anschluss erarbeiteten sich die Gäste aus Niedersachsen ein leichtes Übergewicht und hatten durch Milley (25.) und Haskins (27.) herausragende Chancen, bei denen Ehelechner jedoch seine Klasse demonstrieren konnte. Anschließend verpasste Wolfsburg es bei zwei Mann mehr auf dem Eis zum Ausgleich zu kommen, aber bei Schüssen von Haskins (28.) und Brocklehurst (29.) war Ehelechner wieder zur Stelle.

Trabucco nur auf der Tribüne

Nach dieser Druckphase der Gäste antworteten die Augsburger, die auf Tobias Draxinger, J.D. Forrest und Chad Bassen verzichten mussten und bei denen Mario Trabucco als überzähliger Ausländer auf der Tribüne saß: Brian Roloff (32.) und Somma (34.) vergaben jedoch, so dass es mit einer knappen Führung ins Schlussdrittel ging.

Moore gleicht aus

Dort traf der Ex-Augsburger Greg Moore in Unterzahl mit einem sehenswerten Handgelenksschuss über die Schulter von Ehelechner unhaltbar zum Ausgleich (42.) und ebnete damit den Weg für die dramatische Schlussphase.

Die Augsburger #Panther können ihren ersten ausländischen #Neuzugang präsentieren: Angreifer Michael Davies wird den DEL-Club in der kommenden Saison verstärken. Der #Außenstürmer unterzeichnete einen Einjahresvertrag. Michael Davies lief in der abgelaufenen Saison für die Hamburg #Freezers auf. In 52 Partien erzielte der 29-jährige US-Amerikaner zehn Tore bei zwölf Assists. In der Spielzeit 2014-15 ging der 173 cm große und 81 kg schwere #Rechtsschütze für die Düsseldorfer EG auf Torejagd. Für die #Rheinländer markierte Davies in 23 Hauprundenspielen acht Tore und 21 Vorlagen. Mit diesen Werten führte der #Flügelstürmer die Topscporerwertung zur Häfte der DEL-Hauptunde an. Am 23. November 2014 wurde Davies positiv auf eine Stimulanz getestet, deren Einnahmenotwenigkeit der NADA nicht gemeldet war. Während des Verfahrens wurde ein nur sehr geringes Verschulden des Spielers selber festgestellt, so dass die Sperre auf ein Minimum von drei Monaten begrenzt wurde. Seit März 2015 liegt offiziell eine von der NADA erteilte medizinische Ausnahmegenehmigung für das eingenommene Medikament vor. Bereits in den Playoffs 2015 war Davies wieder spielberechtigt. In zwölf Endrundenspielen markierte er weitere sieben Scorerpunkte. Vor seiner Zeit in der Deutschen Eishockey Liga spielte Davies zwischen 2010 und 2014 in der American Hockey League und erzielte dort für die #Chicago #Wolves und die #Bridgeport Sound Tigers in 222 Spielen 48 Tore und 56 Vorlagen. Trainer Mike Stewart: „Michael Davies spielte schon vor der Saison 2015-16 eine Rolle in unseren Überlegungen, schlussendlich entschied er sich jedoch für die Hamburg Freezers. Michael ist ein schneller und technisch versierter Spieler, der über eine gute Spielübersicht verfolgt und seine Mitspieler gerne in Szene setzt. Immer wieder sucht er aber auch selber den Abschluss. Wir sind davon überzeugt, dass er in Augsburg wieder an seine starken Leistungen bei der DEG anknüpfen wird." #NurDerAEV #augsburg #eishockey #hockey #AEV #augsburgerpanther #hamburg #hamburgfreezers | 📷 City-Press

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