Thomas Sabo Ice Tigers
16. September 2016
Freitag, 19:30
Arena-Nürnberg
1 : 2
(0:0 / 1:0 / 0:2)
32 Torschüsse 34
10 Strafen 6
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Kopitz, Rohatsch

Linienrichter: Flad, Lajoie

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
1:0 (22:44) Yasin Ehliz (Steven Reinprecht, Patrick Reimer)

3. Drittel:
1:1 (55:01) Scott Valentine
1:2 (57:02) T.J. Trevelyan 

Spielbericht

Die Augsburger Panther sind perfekt in die DEL-Saison 2016-17 gestartet. Dank eines späten Doppelschlags durch Scott Valentine (56.) und T.J. Trevelyan (58.) siegte der AEV bei den Thomas Sabo Ice Tigers am Ende nicht unverdient mit 2:1. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel hatte Yasin Ehliz die Gastgeber in Führung gebracht (23.).

Boutin im Tor - Rekis fehlt

Mike Stewart musste beim Saisonauftakt lediglich auf den angeschlagenen Arvids Rekis verzichten, im Tor setzte der Coach wie schon in den letzten Testspielen auf Jonathan Boutin. 

Und die neue Nummer eins stand auch gleich im Mittelpunkt, als er in der zweiten Minute sein Tor verließ, aber den Puck nicht entscheidend klären konnte. Boutin hatte jedoch Glück, dass Nürnbergs Philippe Dupuis das verwaiste Tor nicht traf. 

Nach diesem Schreckmoment steigerte sich Boutin jedoch und auch seine Vorderleute waren voll im Spiel. So bot sich den Zuschauern eine ausgeglichene Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Patrick Reimer (8.) oder auch Steven Reinprecht (18.) scheiterten auf Seiten der Hausherren am stark reagierenden Boutin. 

Auf der Gegenseite hatten auch die Panther gute Aktionen in der Offensive, aber Jochen Reimer blieb gegen Ben Hanowski (5., 11.), Jaroslav Hafenrichter (9.) oder auch Evan Trupp (12.) Sieger. Zudem konnte die Ice-Tigers-Defensive bei einem schnellen Angriff der Panther in höchster Not gegen Hanowski klären (15.). 

Ehiz trifft in Überzahl

Somit blieb es nach 20 Minuten beim torlosen Remis, aber dies änderte sich kurz nach Wiederbeginn. Im ersten Überzahlspiel der Gastgeber lief die Scheibe gut und gegen den Flachschuss von der blauen Linie von Ehliz war Boutin absolut chancenlos (23.).

Brandon Segal hätte nur Sekunden später sogar auf 2:0 stellen können, aber Boutin zeigte ein weiteres Mal seine Klasse (24.). 

Und auch die restlichen Panther schienen vom Rückstand nicht besonders beeindruckt, denn der AEV suchte weitere seine Chancen in der Offensive. 

AEV nutzt Chancen nicht

Einzig ein Treffer wollte nicht gelingen. Trevelyan (24., 25.), Hanowski (26.), Michael Davies (33.) oder auch Thomas Holzmann (34., 36.) ließen teilweise absolute Hochkaräter ungenutzt, so dass die Fuggerstädter nach zwei Dritteln mit einem Rückstand in die Kabine gingen. 

Zwar hatten auch die Hausherren noch Chancen auf einen Treffer - exemplarisch sei eine Großchance von Reimer im Powerplay genannt, die Boutin stark entschärfte (26.), aber ein Remis wäre zu diesem Zeitpunkt leistungsgerecht gewesen.

Und auch im Schlussdrittel drängten die Panther auf den Ausgleich, ohne aber dabei die Defensive zu vernachläßigen. Einzig nach 50 Minuten wurde es vor Boutin brenzlig, aber der Panthergoalie konnte den Veruch von Patrick Buzas aus kurzer Entfernung entschärfen. 

Später Doppelschlag der Panther

An Boutins Gegenüber Reimer war allerdings scheinbar ebenfalls kein Vorbeikommen - auch eine längere doppelte Überzahl führte nicht zum Erfolg. Aber kurz vor Schluss belohnten die Gäste dann doch noch - und zwar auf kuriose Art und Weise: 

Valentine lupfte die Scheibe von rechts einfach vors Tor und irgendwie landete der Puck per Bogenlampe im Nürnberger Tor (56.). 


Die Ice Tigers legten nach dem 1:1 nun wieder den Vorwärtsgang ein und wollten das Spiel - genauso wie die Panther - noch in der regulären Spielzeit entscheiden. 

Und in der Tat fiel noch ein Tor, denn nach einem groben Abwehrfehler der Hausherren kam die Scheibe zu Trevelyan, der freistehend aus kurzer Distanz ins Kreuzeck zum 1:2 traf (58.).

Sonntag kommt Krefeld ins CFS

Dabei sollte es bleiben - die Pantherdefensive um Boutin stand in den Schlussminuten sicher und brachte der Auswärtssieg über die Zeit. 

Am Sonntag geht es für die Panther, die in der Schlussphase auf Drew LeBlanc verzichten mussten, gegen die Krefeld Piguine im heimischen Curt-Frenzel-Stadion wieder um Punkte. Los geht es um 19:00 Uhr - Tickets sind hier noch zu erhalten.