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Kölner Haie
14. Oktober 2016
Freitag, 19:30
LANXESS Arena, Köln
3 : 2
(1:0 / 0:0 / 2:2)
35 Torschüsse 41
8 + 5+20 (Byers) Strafen 8
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Köttstorfer, Rohatsch

Linienrichter: Berger, Müller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (19:57) Ryan Jones (Patrick Hager)

2. Drittel:
Keine Treffer

3. Drittel:
2:0 (43:35) T.J. Mulock (Philip Gogulla)
2:1 (44:20) T.J. Trevelyan (Arvids Rekis)
3:1 (58:02) Johannes Salmonsson (Patrick Hager, Shawn Lalonde)
3:2 (58:32) Evan Trupp (Trevor Parkes, Michael Davies) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten die nächste unglückliche Niederlage in der DEL hinnehmen. In einer am Ende dramatischen Partie unterlag der AEV trotz starker Leistung bei den Kölner Haien mit 2:3. Die Treffer für die Panther erzielten T.J. Trevelyan (45.) und Evan Trupp (59.). Für die Haie waren Ryan Jones (20.), T.J. Mulock (44.) und Johannes Salmonsson (59.) erfolgreich.

Cundari und Meisner fehlen


Im Vergleich zu den letzten Spielen kehrte Jaroslav Hafenrichter wieder ins Team zurück, dafür fehlte der erkrankte Backup-Goalie Ben Meisner. 

Zudem musste auch Mark Cundari angeschlagen passen. Doch auch ohne den Verteidiger präsentierten sich Gäste im ersten Durchgang defensiv stabil und ließen kaum Chancen zu. Die Zuschauer mussten bis zur 7. Minute warten, ehe sie die erste Haie-Chance zu sehen bekamen, aber Jonathan Boutin war gegen Kai Hospelt zur Stelle. 

Auch gegen Marcel Ohmann konnte der Augsburger Goalie abwehren (10.), hatte wenig später aber Glück, dass Shawn Lalonde nur den Pfosten traf (11.). Zudem tauchte Johannes Salmonsson gefährlich vor dem AEV-Gehäuse auf, aber Boutin parierte mit dem Schoner (16.). 

Jones trifft kurz vor der Pause

Auf der anderen Seite hatten auch die Panther ihre Chancen - Michael Davies (9.), Trevor Parkes (16.) und Thomas Holzmann (17.) fanden allerdings keinen Weg am starken Gustaf Wesslau vorbei. Als alle Beteiligten bereits mit einem torlosen Remis nach 20 Minuten rechneten, fiel doch noch ein Tor. 

Jones nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Augsburger Defensive und markierte 2,7 Sekunden vor der Sirene per Rückhand aus kurzer Distanz das 1:0 (20.). 

Der AEV hatte zu Beginn des zweiten Durchgangs - auch dank zwei Powerplays - mehr vom Spiel und drängte auf den Ausgleich. Die größte Chance in Überzahl vergab Hanowski (24.). Großes Pech hatten die Gäste wenig später, als Adrian Grygiel nur den Innenpfosten traf (26.). 

Grygiel an den Innenpfosten

Auch ein drittes Powerplay des AEV brachte keinen Erfolg, allerdings vermochten es auch die Hausherren nicht, in Überzahl zu treffen und so blieb es beim 1:0 nach 40 Minuten. Augsburg hatte zu diesem Zeitpunkt mehr Schüsse auf das gegnerische Tor abgefeuert und war das gefährlichere Team. 

Wesslau brachte aber auch Davies aus kurzer Distanz zur Verzweiflung (37.). Zwar hatten auch die Gastgeber Möglichkeiten - beispielsweise durch T.J. Mulock (35.), aber ein Remis wäre dennoch der verdiente Zwischenstand.

Dieser Spielstand hatte im dritten Spielabschnitt aber ohnehin nicht lange Bestand, denn die Haie erhöhten weniger Minuten nach Wiederanpfiff nach einem Konter. Philip Gogulla bediente Mulock, der trocken ins Kreuzeck abschloss und auf 2:0 stellte (44.). 

Mulock erhöht, Trevelyan antwortet

Allerdings hatte der AEV eine Antwort parat. Trevelyan fuhr ungestört ins Drittel und markierte 45 Sekunden nach dem Treffer von Mulock mit einem platzierten Schuss ins rechte obere Eck den Anschlusstreffer (45.).

Wenig später war auch der Ausgleich möglich, als Aleksander Polacezk in Unterzahl alleine auf Wesslau zufuhr, im Haie-Goalie aber seinen Meister fand (49.). Auf der Gegenseite hatte Max Reinhart Sekunden später das 3:1 auf dem Schläger, aber auch Boutin zeigte seine Klasse (50.).

So blieb es bis zum Schluss spannend. Auch als Salmonsson in Überzahl knapp zwei Minuten vor dem Ende den dritten Treffer der Haie erzielte (59.), war das Spiel noch nicht entschieden. 

Dramatische Schlussphase

Denn kurz danach musste Dan Byers nach hohen Stocks gegen Arvids Rekis vorzeitig in die Kabine und dies nutzte der AEV prompt. Evan Trupp war es letztlich, der zum 3:2 vollendete (59.). 

Und die Panther hatten weiter einen Mann mehr auf dem Eis, aber trotz einiger Chancen, wollte der Ausgleich nicht mehr fallen. Die letzte Möglichkeit in der hochdramatischen Schlussphase verpasste Davies 0,8 Sekunden vor dem Ende. 

Die Panther haben am Sonntag beim Heimspiel gegen die Straubing Tigers die nächste Chance auf Punkte, ehe es am kommenden Wochenende bei den Eisbären Berlin und gegen die Düsseldorfer EG weitergeht.