Augsburger Panther
23. Oktober 2016
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion
3 : 2
(1:1 / 1:0 / 1:1)
30 Torschüsse 30
6 Strafen 10
Düsseldorfer EG

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Piechaczek, Schütz

Linienrichter: Kohlmüller, Kretschmer

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (03:00) Eduard Lewandowski (Manuel Strodel, Stephan Daschner)
1:1 (15:23) Thomas Holzmann (Brady Lamb)

2. Drittel:
2:1 (36:32) Alkesander Polaczek

3. Drittel:
2:2 (52:00) Rob Collins (Maximilian Kammerer, Marco Nowak)
3:2 (52:58) Thomas Holzmann (Brady Lamb) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben sich in einer dramatischen Partie knapp mit 3:2 gegen die Düsseldorfer EG durchgesetzt. Thomas Holzmann (16., 53.) und Aleksander Polaczek (37.) waren für den AEV erfolgreich. Die Tore für die DEG erzielten Eduard Lewandowski (4.) und Rob Collins (53.). Ein möglicher dritter Treffer der Gäste durch Stephan Daschner fiel kurz nach Ablauf der 60 Minuten und fand zurecht keine Anerkennung.

Rekis wieder dabei

Mike Stewart konnte im Vergleich zur Niederlage in Berlin wieder auf Arvids Rekis zurückgreifen. Matt MacKay musste zudem als überzähliger Spieler auf die Tribüne, seinen Platz in der vierten Reihe nahm Alexander Thiel ein. 

Im Tor schenkte der Coach wieder Jonathan Boutin das Vertrauen, doch wie schon bei den Eisbären musste der Panthergoalie früh hinter sich greifen. Genau drei Minuten waren absolviert, als Lewandowski abzog und Boutin durch die Beine passieren lassen musste (4.). 

Wenig später konnte sich Boutin aber mit einem starken Fanghandsave gegen Kurt Davis auszeichnen und verhinderte damit das frühe 0:2 (6.). Die Panther taten sich trotz kleinerer Möglichkeiten schwer gegen defensiv stabile Rheinländer. 

Es dauerte bis zur 11. Minute ehe Ben Hanowski Mathias Niderberger erstmals ernhaft prüfte, aber der DEG-Goalie blieb Sieger (11.). 

Parkes gleicht aus

Dennoch gelang den Gastgebern noch vor Drittelende der Ausgleich: Vom Bully weg bediente Brady Lamb Holzmann, der sofort abzog. Der verdeckte Schuss ging an Freund und Feind vorbei und Niederberger war chancenlos (16.).

Zu Beginn des zweiten Drittel bot sich den Panthern in Überzahl sogar die Chance auf das 2:1, aber Evan Trupp und Parkes (je 21.) brachten den Puck ebensowenig im Tor der Gäste unter wie wenig später T.J. Trevelyan (23.). 

Doch auch die DEG agierte nun mutiger und kam zu Chancen. Boutin konnte sich allerdings gegen Tim Schüle (25.), Maximilian Kammerer (26.), Marcel Brandt (17.) und Alexander Preibisch (30.) mehrfach auszeichnen.  

Polaczek trifft zum 2:1

Ab der 30. Minute übernahm wieder der AEV wieder die Kontrolle und drängte auf die erstmalige Führung. Hanowski (31.) und Holzmann (32.) jeweils aus der Drehung scheiterten jedoch genauso wie Lamb (33.) von der blauen Linie. 

Die größte Chance in dieser Phase ließ Jaroslav Hafenrichter ungenutzt, als er völlig frei vor Niederberger auftauchte, dieser aber den Einschlag mit einem starken Reflex verhinderte (34.). 

Jubeln konnten die 3248 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion im Mitteldrittel aber doch noch. Polaczek lief bei einem Konter alleine auf das Düsseldorfer Tor zu und netzte eiskalt ein (37.) zum 2:1 ein.

Boutin lenkt Puck an den Pfosten

Diese Führung war zu Beginn des dritten Abschnitts beinahe wieder Geschichte, als Daniel Weiß freistehend abzog. Boutin konnte den Puck aber irgendwie noch an den Pfosten lenken (44.). 

Das Spiel wogte hin und her - die Panther hatten mehrfach die Chance, die Partie zu entscheiden, aber der Treffer fiel auf der anderen Seite. In Überzahl zog Collins trocken ab und nagelte den Hartgummi unter die Querlatte zum 2:2 (53.).

Der AEV hatte jedoch die perfekte Antwort und schlug 58 Sekunden später zurück. Nachdem Niederberger einen Schuss von Lamb nicht festhalten konnte, behielt Holzmann die Übersicht und schob zur abermaligen Führung ein (53.). 

Dramatische Schlussphase

Die DEG drängte in der Schlussphase auf das 3:3, aber die Panther verteidigten clever. Dramatisch wurde es dennoch, denn mit Ablauf der Zeit jubelten die Gäste zum dritten Mal. Stephan Daschner hatte von der blauen Linie abgezogen, aber die Unparteiischen verweigerten dem Treffer nach Videostudium die Anerkennung, da die Zeit bereits abgelaufen war.

Es blieb somit beim letztlich zwar glücklichen, aber nicht unverdienten Heimsieg für den AEV, für den es bereits am Dienstag in Krefeld bei den Pinguinen weitergeht. Am kommenden Wochenende gastiert dann zuerst Meister München im Curt-Frenzel-Stadion, ehe die Panther zwei Tage später bei den Fischtown Pinguins ranmüssen.