Krefeld Pinguine
25. Oktober 2016
Dienstag, 19:30
KönigPalast, Krefeld
3 : 4
(0:0 / 0:2 / 3:1)
35 Torschüsse 36
6 Strafen 8
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Kopitz, Schukies

Linienrichter: Borger, Eberl

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
0:1 (20:22) Drew LeBlanc (Scott Valentine, Trevor Parkes)
0:2 (29:17) Ben Hanowski (Michael Davies, Gabe Guentzel)

3. Drittel:
1:2 (47:20) Martin Schymainski (Marcel Müller, Mark Mancari)
1:3 (49:29) Trevor Parkes (Evan Trupp, Michael Davies)
2:3 (52:16) Martin Schymainski (Mark Mancari, Kyle Sonnenburg)
3:3 (56:19) Mike Collins (Nicolas St-Pierre, Martin Schymainski)

Overtime:
Keine Treffer

Penaltyschießen:
3:4 (65:00) Mark Cundari 

Spielbericht

Die Augsburger Panther konnten auch das zweite Duell der Saison gegen die Krefeld Pinguine für sich entscheiden. Im Königpalast gab der AEV zwar eine zwischenzeitliche 2:0 und 3:1-Führung noch aus der Hand, entführte am Ende beim 4:3-Sieg nach Penaltyschießen zwei Punkte. Die Treffer für die Panther erzielten Drew LeBlanc (21.), Ben Hanowski (30.) und Trevor Parkes (50.). Für die Pinguine waren Martin Schymainski (53.) und Mike Collins (57.). Den Extrapunkt für das Team von Mike Stewart besorgte Mark Cundari, der zwei Penalties verwandelte (65.). 

AEV sofort im Spiel

Die Panther, die mit der gleichen personellen Besetzung wie beim Heimsieg gegen die DEG aufliefen, fanden sofort gut ins Spiel. Evan Trupp hatte in der zweiten Minute das leere Tor vor sich, konnte den Puck aber nicht kontrollieren. 

In der Folgezeit wurde Krefeld stärker und kam durch Marcel Müller (3., vorbei), Kevin Orendorz (6.), Daniel Pietta (9.) oder auch Mike Mieszkowski (11.) auch zu Gelegenheiten, aber Jonathan Boutin hielt seinen Kasten sauber. Auch sein Gegenüber konnte sich auszeichnen: 

Niklas Treutle verhinderte gegen David Stieler (14.) und Alexander Thiel (16.) den Einschlag, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Dabei sollte es im Mitteldrittel aber nicht lange bleiben, denn gerade einmal 22 Sekunden nach Wiederbeginn ging der AEV in Führung. Nach schöner Kombination lief LeBlanc alleine auf Treutle zu und versenkte eiskalt (21.). 

LeBlanc und Hanowski treffen

Der Treffer gab den Panthern Sicherheit und Michael Davies hätte nach toller Einzelleistung nachlegen können (25.). Im ersten Powerplay der Gäste war es aber soweit: Der Puck lief gut und letztlich musste Hanowski nur noch einschieben (30.). 

Auch die Pinguine jubelten im Mitteldrittel, aber den vermeintlichen Anschlusstreffer von Schymainski kratzte Boutin gerade noch von der Linie, so dass die Unparteiischen nach Videostudium auf "kein Tor" entschieden (34.). 

Auch die Panther hatten noch einmal den Torschrei auf den Lippen, aber Treutle konnte bei einem Augsburger Konter in Unterzahl das 0:3 durch Aleksander Polacezek mit einem Weltklasse-Reflex verhindern (35.). Doch auch so ging es mit einer Zwei-Tore-Führung ins dritte Drittel, wo die Panther allerdings zu Beginn zwei schnelle Strafen kassierten. 

Schymainski verkürzt - Parkes antwortet prompt

Die erste Situation überstanden die Fuggerstädter, aber in der 48. Minute staubte Schymainski zum Anschlusstreffer ab.

Der AEV war jedoch nicht geschockt und schlug seinerseits im Powerplay zurück. Nach einem überragenden Anspiel von Trupp, der die gesamte Krefelder Hintermannschaft düpierte, schob Parkes zum 1:3 ein (50.). 

Doch die Pinguine gaben sich nicht auf und fanden ins Spiel zurück, als Schymainski den Doppelpack schnürte. Von hinter dem Tor spielte er den Puck an den Rücken von Boutin und konnte jubeln, als dieser dann über die Linie rutschte (53.). 

Die Panther wehrten sich, spielten weiter gut nach vorne, aber mussten den Ausgleich dennoch hinnehmen. Nicolas St-Pierre zog ab, der Puck kam von hinter dem Tor vor dieses wo Collins goldrichtig stand und ihn mit dem Oberkörper ins Tor beförderte (57.).

Pinguine kommen zurück - Cundari sichert Extrapunkt

Beide Mannschaften hatten in der Schlussphase noch Chancen, das Spiel in der regulären Spielzeit zu entscheiden, aber die Keeper ließen keine Treffer mehr zu. Auch in der Verlängerung fiel kein Tor, so dass das Penaltyschießen über den Zusatzpunkt entscheiden musste. 

Dort legte Cundari vor und Krefelds Müller antwortete. Als Cundari auch seinen zweiten Penalty sehenswert verwandelte und Boutin gegen Müller hielt, war der erste Augsburger Sieg in Krefeld seit 2013 unter Dach und Fach. 

Für den AEV geht es am Freitag mit dem zweiten Derby gegen München weiter. Zwei Tage später reisen die Fuggerstädter nach Bremerhaven zu den Fischtown Pinguins.