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Augsburger Panther
28. Oktober 2016
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
1 : 3
(1:1 / 0:2 / 0:0)
29 Torschüsse 24
6 Strafen 8
EHC Red Bull München

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Köttstorfer, Rohatsch

Linienrichter: Flad, Lajoie

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (15:00) Alexander Thiel (Derek Dinger)
1:1 (15:27) Keith Aucoin (Derek Joslin, Deron Quint) 

2. Drittel:
1:2 (20:27) Brooks Macek (Jason Jaffray, Matt Smaby)
1:3 (37:36) Maximilian Kastner (Jon Matsumoto, Deron Quint) 

3. Drittel: 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben auch das zweite Derby gegen den EHC Red Bull München verloren. Nach dem 2:6 Ende September in München, hielt der AEV zu Hause deutlich besser dagegen, unterlag aber mit 1:3. Den Treffer zur zwischenzeitlichen Führung für den AEV erzielte Alexander Thiel (16.). Für München waren Keith Aucoin (16.), Brooks Macek (21.) und Maximilian Kastner (38.) erfolgreich.

Meisner im Tor

Mike Stewart veränderte sein Team nach zuletzt zwei Siegen in Folge auf einer Position und schenkte Ben Meisner im Tor das Vertrauen. Der Panthergoalie hatte zu Beginn aber nicht viel zu tun, denn seine Vorderleute waren im ersten Durchgang spielbestimmend. 

Immer wieder attackierten die Panther früh und störten den Spielaufbau des Deutschen Meisters. Zu Chancen kamen die Panther auch, aber Evan Trupp (2.), T.J. Trevelyan (4.) verfehlten das Münchner Tor knapp und Trevor Parkes scheiterte an David Leggio (10.). 

Die Führung war nur eine Frage der Zeit und genau nach 15 Minuten war es dann soweit. Thiel erkämpfte sich sich die Scheibe hinter dem Tor, fuhr von der rechten Seite vor dieses und versenkte äußerst sehenswert mit der Rückhand zum 1:0 (16.). 

Thiel trifft sehenswert, Aucoin antwortet prompt

Von München war bis zu diesem Zeitpunkt wenig zu sehen: Eine Gelegenheit von Yannic Seidenberg konnte Meisner abwehren (12.), aber im ersten Überzahlspiel schlug München zurück. 

Nur 27 Sekunden nach der Augsburger Führung verwertete Aucoin einen Abpraller von der Bande aus spitzem Winkel zum Ausgleich (16.). Beide Teams hatten anschließend noch ein paar Chancen, aber es ging mit dem 1:1 in die erste Pause. 

27 Sekunden nach Wiederbeginn war dieser Spielstand allerdings Makulatur, denn Macek brachte München nach feiner Einzelleistung erstmals in Führung. Meisner war absolut chancenlos (21.).

Jon Matsumoto und Mads Christensen hätten wenig später sogar erhöhen können, aber Meisner verhinderte mit einer tollen Parade den Einschlag (24.). Doch auch der AEV hatte gute Chancen auf einen Treffer. 

München zieht davon

So scheiterte Adrian Grygiel beispielsweise per Rückhand aus ganz kurzer Distanz am überragend reagierenden Leggio (27.). Auch Gabe Guentzel (28.), Drew LeBlanc (30.), Jaroslav Hafenrichter und Michael Davies (je 32.) vergaben in aussichtsreicher Position.  

Deutlich effizienter präsentierte sich der Meister vor dem Tor. Zwar verfehlte Konrad Abeltshauser das leere Tor (30.), aber kurz vor der zweiten Sirene fiel der dritte Treffer der Gäste, als Kastner im Nachschuss traf, nachdem die Pantherdefensive zuvor den Puck nicht entscheidend klären konnte (38.). 

Die Panther ließen sich davon nicht entmutigen und fuhren auch im dritten Drittel Angriff auf Angriff aus das Tor des EHC. München verlegte sich auf Konter, blieb dabei zum Beispiel durch Jerome Flaake (46.) auch brandgefährlich, aber der AEV hatte mehr vom Spiel und hätte sich den Anschlusstreffer verdient.

München bringt Sieg über die Zeit

An Leggio war aber kein Vorbeikommen oder die Hausherren zielten nicht genau genug. Trevelyan setzte den Puck in Überzahl nur hauchdünn neben den Pfosten (52.). Die Münchner brachten den Dreier letztlich über die Zeit und konnten sich über den zweiten Derbysieg der Saison freuen.

Die Panther haben am Sonntag die nächste Chance auf Punkte, wenn die Fuggerstädter in Bremerhaven bei den Fischtown Pinguins antreten. Los geht es bereits um 14 Uhr.