#PUREEMOTION PLAYOFFS POWERED BY AHA360°
Augsburger Panther
18. November 2016
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
4 : 1
(1:0 / 2:0 / 1:1)
42 Torschüsse 25
2 Strafen 6
Schwenninger Wild Wings

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Brill, Daniels

Linienrichter: Lindholm, Velkoski

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (15:19) Evan Trupp (Michael Davies, Steffen Tölzer)

2. Drittel:
2:0 (26:03) Arvids Rekis (Mark Cundari, Alexander Thiel) 
3:0 (32:10) Mark Cundari (Steffen Tölzer)

3. Drittel: 
3:1 (52:15) Daniel Schmölz (Alex Trivellato) 
4:1 (58:52) Aleksander Polaczek (Arvids Rekis, Drew LeBlanc)

Spielbericht

Bei den Augsburger Panthern läuft es weiter prächtig. Gegen die Schwenninger Wild Wings feierte der AEV beim 4:1-Erfolg den vierten Sieg in den letzten fünf Spielen und revanchierte sich damit gleichzeitig für die 3:4-Heimschlappe gegen Wild Wings am 3. Spieltag. Die Treffer für den AEV vor 4030 Zuschauern erzielten Evan Trupp (16.), Arvids Rekis (27.), Mark Cundari (33.) und Aleksander Polaczek (58.). Für Schwenningen war Daniel Schmölz erfolgreich (53.).

Panther von Beginn an überlegen

Die Panther gingen unverändert in die Partie. Ben Meisner hütete nach seinem ersten DEL-Shutout gegen Wolfsburg wieder das Tor während Jonathan Boutin erneut fehlte. Und auch das Engagement war das gleiche wie in den letzten Begegnungen, denn der AEV übernahm sofort die Kontrolle über das Spielgeschehen. 

In Überzahl erspielten sich die Hausherren auch gute Chancen, aber Dustin Strahlmeier war bei Schüssen von Michael Davies (3.), Brady Lamb (4.) oder auch Ben Hanowski (7.) auf dem Posten. Die größten Gelegenheiten boten sich den Hausherren aber in Unterzahl, als Hanowski gleich zweimal alleine auf Strahmeier zufuhr, aber den Puck nicht im Schwenninger Tor unterbringen konnte (je 10.). 

Trupp bricht den Bann

Auch bei numerischer Gleichheit kombinierten sich die Panther mit zunehmender Spielzeit immer besser durch die Wild-Wings-Defensive, verpassten die Führung jedoch mehrfach: Davies und David Stieler beziehnungsweise Jaroslav Hafenrichter im Nachsetzen ließen beste Chancen ungenutzt (je 14.). 

T.J. Trevelyan verfehlte zudem freistehend (15.), aber kurz danach war es dann soweit. Im Powerplay lief die Scheibe flüssig durch die eigenen Reihen und am Ende bediente Davies Trupp am langen Pfosten, der nur noch einschieben musste (16.). 

Ben Meisner auf der anderen Seite konnte sich deutlich seltener in Szene setzen, parierte aber gegen Marcel Kurth gut mit dem Schoner (9.) und war auch gegen Ulli Maurer (17.) zur Stelle. 

Rekis legt nach

Ein Remis wäre zu diesem Zeitpunkt aber auch mehr als glücklich, denn Aleksander Polaczek verfehlte kurz vor Drittelende noch das leere Tor, nachdem Strahmeier einen Schuss von Lamb nicht festhalten konnte (19.).

Auch zu Beginn des zweiten Drittels waren die Panther tonangebend, aber auch die Wild Wings kamen nun zu Chancen. Meisner musste gegen Stefano Giliati zweimal in höchster Not retten (25., 27.). Mitten in diese Phase legte der AEV nach, als Rekis aus der Distanz ganz genau zielte und ins rechte Eck traf (27.). 

Schwenningen war dennoch nun deutlich besser im Spiel, so dass die Zuschauer eine ausgeglichene Partie zu sehen bekamen. Meisner und seine Vorderleute verteidigten jedoch - wie schon gegen Wolfsburg clever und ließen fast keine hochkarätigen Chancen zu. 

Cundari erhöht

Und in der Offensive klappte es nun auch mit der Chancenverwertung: Cundari zog aus der Distanz ab und stellte per Flachschuss auf 3:0 (33.). Dies war gleichzeitig der Zwischenstand nach 40 Minuten und im Schlussdrittel verflachte das Spiel etwas. Die Panther kontrollierten die Partie, standen in der Defensive gut, erspielten sich in der Offensive aber kaum noch gute Chancen.

Erst als Schmölz von der blauen Linie der Anschlusstreffer gelang, nahm die Begegnung wieder Fahrt auf (53.). Schwenningen witterte doch noch einen Punktgewinn und die Panther legten ihrerseits auch wieder den Vorwärtsgang ein. 

Polaczek macht alles klar

Adrian Grygiel hatte die Entscheidung auch prompt auf dem Schläger, traf aber nur den Pfosten (56.). Und auch Thomas Holzmann setzte den Puck nur an den Pfosten, als Strahleier das Tor bereits zugunsten eines sechsten Feldspielers verassen hatte (58.). Doch im dritten Anlauf klappte es und Polaczek machte mit seinem Schuss ins leere Tor endgültig alles klar (59.).

Für den AEV geht es nun mit zwei Derbies weiter. Am Sonntag um 14 Uhr tritt das Team von Mike Stewart in Straubing an, drei Tage später geht es am Mittwoch beim ERC Ingolstadt um Punkte.