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Düsseldorfer EG
4. Dezember 2016
Sonntag, 19:00
ISS Dome, Düsseldorf
2 : 3
(0:0 / 2:1 / 0:2)
30 Torschüsse 29
12 + 10 (Conboy) + 20 (Conboy) Strafen 6
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Brill, Klein

Linienrichter: Neutzer, Roth

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
1:0 (25:22) Drayson Bowman (Brandon Yip, Eduard Lewandowski)
2:0 (34:55) Maximilian Kammerer (Marco Nowak, Kurt Davis)
2:1 (37:12) T.J. Trevelyan (Mark Cundari, Drew LeBlanc)

3. Drittel:
2:2 (45:08) Ben Hanowski (Michael Davies, David Stieler)
2:3 (59:26) T.J. Trevelyan  

Spielbericht

Die Augsburger Panther bleiben in der DEL weiter in der Erfolgsspur. Bei der Düsseldorfer EG drehte der AEV einen 0:2-Rückstand und gewann durch einen Treffer von T.J. Trevelyan 34 Sekunden vor dem Ende noch mit 3:2. Trevelyan hatte zuvor bereits den Anschlusstreffer erzielt (38.). Den Ausgleich markierte Ben Hanowski (46.). Für die DEG waren Drayson Bowman (26.) und Maximilian Kammerer (35.) erfolgreich.

Cundari wieder dabei

Gute Nachrichten gab es für die Panther bereits vor Spielbeginn, denn Mark Cundari kehrte nach Verletzung ins Team zurück. Weiterhin nicht dabei waren Arvids Rekis, Adrian Grygiel und Evan Trupp. Doch auch ohne das Trio wollten die Gäste die nächsten Auswärtspunkte sammeln. 

Im weitestgehend ausgeglichenen ersten Drittel waren die Panther das etwas bessere Team und hatten auch ein Chancenplus. Ben Hanowski traf aber nur den Pfosten (4.) und T.J. Trevelyan (7.), Matt MacKay (11.), Scott Valentine (13.) und Thomas Holzmann (14.) scheiterten an Mathias Niederberger. 

Zudem setzte Hanowski den Puck nach einem feinen Solo knapp neben das Tor (19.). Als die Panther allerdings mit zwei Mann mehr agieren durften, hatten die Hausherren die beste Chance, als Eduard Lewandowski bei einem Konter an Jonathan Boutin scheiterte. 

DEG legt vor

Der Panthergoalie konnte sich auch gegen Chris Minard (9.) und Alexander Preibisch (19.) auszeichnen, so dass es torlos in die erste Pause ging. Dabei blieb es im Mitteldrittel aber nicht lange, denn die Hausherren kamen mit mehr Schwung aus der Kabine und belohnten sich mit der Führung. 

Nachdem die Panther den Puck nicht entscheidend klären konnten, tauchte Bowmann völlig frei im Slot auf und ließ Boutin mit seinem trockenen Schuss nicht den Hauch einer Chance (26.). Der Treffer zeigte Wirkung - die DEG wurde immer mutiger und verdiente sich die Führung, während der AEV ein paar Minuten brauchte, um ins Spiel zurückzufinden. 

Doch als die Panther wieder drauf und dran waren, ihre spielerische Überlegenheit in Zählbares umzumünzen, legte die DEG nach. Im Powerplay lief die Scheibe gut und Kammerer packte den Hammer aus und stellte auf 2:0 (35.). 

AEV verkürzt im Powerplay

Doch auch die Panther beherrschen das Überzahlspiel vorzüglich und schlugen postwendend zurück. Zwar ließ Trevor Parkes eine hunderprozentige Möglichkeit liegen, als er aus kürzester Distanz das leere Tor verfehlte (37.), aber Sekunden später konnte der AEV erstmals jubeln. 

Rückkehrer Cundari zog ab, Trevelyan fälschte noch leicht ab und Niederberger musste erstmals hinter sich greifen (38.). 

Und im Schlussdrittel schaltete der AEV einen Gang hoch und drückte auf den Ausgleich. Mit Erfolg, denn auf das beste Powerplay der Liga war erneut Verlass. Hanowski markierte nach toller Einzelleistung mit einem platzierten Schuss den verdienten Ausgleich (46.). 

Und der AEV blieb dran und wollte die erstmalige Führung. Niederberger und die DEG überstanden diese Druckphase allerdings und hatten ihrerseits dann mehrfach die Chance auf den dritten Treffer. Gegen Norm Milley (53.) und Alexei Dmitiev (55.) rettete Boutin aber herausragend. 

Trevelyan mit dem Siegtreffer

So blieb es bis zum Schluss spannend - mit dem besseren Ende für die Gäste. Holzmann verpasste zwar noch (57.), aber 34 Sekunden vor dem Ende eroberte Trevelyan die Scheibe, fuhr aufs Tor der DEG und schob Niederberger den Puck durch die Beine zum 2:3-Endstand (60.).

Die Panther verbesserten sich durch den Sieg in der Tabelle auf Platz vier und treffen nun am kommenden Freitag auf die Kölner Haie, die aktuell Fünfter sind. Zwei Tage später geht es am Sonntag beim Tabellensechsten Thomas Sabo Ice Tigers um Punkte.