#PUREEMOTION
Augsburger Panther
9. Dezember 2016
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
3 : 2
(1:0 / 2:1 / 0:1)
24 Torschüsse 32
6 Strafen 8
Kölner Haie

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Schrader, Schukies

Linienrichter: Hofer, Kohlmüller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (07:14) Michael Davies

2. Drittel:
2:0 (26:48) Scott Valentine (Brady Lamb)
3:0 (29:55) Ben Hanowski (Michael Davies, Gabe Guentzel)
3:1 (36:45) Philip Gogulla (Sebastian Uvira, Christian Ehrhoff)

3. Drittel:
3:2 (49:48) Max Reinhart (Ryan Jones, Kai Hospelt) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben ihren Lauf in der DEL auch gegen die Kölner Haie fortgesetzt und den fünften Heimsieg in Folge gefeiert. Vor ausverkauftem Haus von 6139 Zuschauern gewann der AEV gegen starke Haie knapp mit 3:2. Die Treffer für die Panther erzielten Michael Davies (8.), Scott Valentine (27.) und Ben Hanowski (30.). Für Köln waren Philip Gogulla (37.) und Max Reinhart (50.) erfolgreich.

Rekis wieder dabei - Boutin verletzt raus

Gute Nachrichten gab es für die Panther schon vor dem Spiel, denn Arvids Rekis konnte wieder mitwirken. Weiter verzichten musste Mike Stewart dagegen auf Adrian Grygiel und Evan Trupp. Im Tor begann Jonathan Boutin, aber dieser musste früh vom Eis, nachdem er einen Puck an den Kopf bekam. 

Ben Meisner rückte ab der fünften Spielminute für den Kanadier zwischen die Pfosten. Bis dahin waren die Hausherren das bessere Team und ließen sich auch von dem Torhüterwechsel nicht aus dem Konzept bringen. 

Im Gegenteil: Im Powerplay brachte Davies die Panther mit einem Schuss aus der Distanz in Führung, nachdem die Gäste den Puck nicht aus der Gefahrenzone brachten (8.). 

Zuvor hatte Rekis bereits die Latte getroffen (6.) und auch nach dem 1:0 blieb der AEV tonangebend. Hanowski (9.), Brady Lamb (13.) und vor allem Matt MacKay (10.) hätten nachlegen können, aber Gustaf Weslau demonstrierte mehrfach seine Klasse. 

Valentine und Hanowski erhöhen

Die Haie kamen kaum gefährlich vor das Tor von Meisner, hätten kurz vor Drittelende dennoch ausgleichen können, als Gogulla nach sehenswertem Solo allein vor dem Panthergoalie auftauchte, aber Meisner blieb Sieger (20.).

Ein völlig anderes Bild bot sich den Zuschauern dann zu Beginn des Mitteldrittels, denn plötzlich waren die Haie voll da und drückten auf das 1:1. Doch Meisner bewahrte den Panthern mit mehreren starken Paraden gegen Ryan Jones, Kai Hospelt (je 21.) oder auch Reinhart (22., 24.) die knappe Führung. 

Mitten in der Kölner Drangphase schlugen dann die Panther eiskalt zu. Nach schöner Vorarbeit von Lamb nahm Valentine genau Maß und setzte die Scheibe per Handgelenksschuss genau in den rechten oberen Torwinkel und stellte auf 2:0 (27.). 

Haie lassen nicht locker

Und in Überzahl demonstrierten die Hausherren einmal mehr, warum das beste Powerplay der Liga in Augsburg zu Hause ist. Nach grandioser Vorarbeit von Davies musste Hanowski nur noch einschieben (30.). 

Doch Köln gab sich nicht geschlagen. Nachdem die Panther gerade eine doppelte Unterzahl überstanden hatten, konnten die Rheinländer verkürzen, als Gogulla Meisner erstmals bezwingen konnte (37.). Spannung im Schlussdrittel war garantiert, denn die Haie erspielten sich ein Übergewicht und drückten auf den zweiten Treffer. 

Allerdings waren auch die Panther bei Kontern brandgefährlich und hätten das Spiel frühzeitig entscheiden können. Die größte Möglichkeit vergab Hafenrichter nach Zuspiel des starken Davies, als er freistehend aus kurzer Distanz an Wesslau scheiterte (48.). 

Nächstes Spitzenspiel steht an

Der Treffer fiel dann auf der anderen Seite: Nachdem Meisner mehrfach stark parieren konnte, war er zehn Minuten vor dem Ende chancenlos. Nach einer Unaufmerksamkeit in der AEV-Defensive legte Jones auf Reinhart quer und dieser schob zum 3:2 ein (50.).

Einen weiteren Treffer ließen die stark verteidigenden Augsburger aber nicht mehr zu. Die Defensive stand ausgezeichnet und so konnte sich Stewart und sein Team über den dritten Dreier in Folge und den Sprung auf Tabellenplatz vier freuen. 

Am Sonntag kann der AEV sogar noch weiter nach oben klettern, wenn die Fuggerstädter zum Spitzenspiel bei den punktgleichen Thomas Sabo Ice Tigers antreten. Los geht es um 14:00 Uhr.