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Fischtown Pinguins
26. Dezember 2016
Montag, 19:00
Eisarena, Bremerhaven
4 : 2
(2:1 / 1:1 / 1:0)
25 Torschüsse 38
8 Strafen 10
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter:

Linienrichter:

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (00:43) Jeremy Welsh (Mike Moore, Rob Bordson)
1:1 (08:38) Ben Hanowski (Michael Davies)
2:1 (09:09) Cory Quirk (Jordan Owens)

2. Drittel:
3:1 (21:24) Brock Hooton (Cody Lampl)
3:2 (35:55) David Stieler (Justin Shugg, Michael Davies)

3. Drittel: 
4:2 (58:33) Brock Hooton (Cory Quirk, Jordan Owens) 

Spielbericht

Es läuft derzeit nicht mehr richtig bei den Augsburger Panthern. Bei den Fischtown Pinguins verlor der AEV mit 2:4 und kassierte damit die dritte Niederlage in Folge. Die Treffer für die Panther erzielten Ben Hanowski (9.) und David Stieler (36.). Für Bremerhaven waren Jeremy Welsh (1.), Cory Quirk (10.) und Brock Hooton (22., 59.) erfolgreich.

AEV früh im Rückstand

Mike Stewart veränderte sein Team nur auf einer Position und schenkte im Tor Jonathan Boutin das Vertrauen für Ben Meisner. Doch Boutin und seine Vorderleute erwischten keinen guten Start, denn bereits nach 43 Sekunden musste der AEV den ersten Treffer hinnehmen. 

Die Defensive konnte nicht entscheidend klären, Mike Moore behielt die Übersicht und bediente Welsh, der den Puck nur noch ins leere Tor schieben musste (1.). Die Panther ließen sich von diesem frühen Schock aber nicht aus dem Konzept bringen und übernahmen mit zunehmender Spielzeit die Kontrolle über das Spiel. 

Justin Shugg setzte die erste Großchance aber an den Pfosten (3.) und scheiterte wenig später freistehend an Gerald Kuhn (7.). Auch Michael Davies (6.) und David Stieler (7.) ließen gute Gelegenheiten ungenutzt, aber im Powerplay war es dann soweit. Hanowski bezwang Kuhn im Nachschuss und erzielte das 1:1 (9.). 

Hanowskis Ausgleich währt nur 31 Sekunden

Der Jubel über den Ausgleich währte aber nur 31 Sekunden, denn Bremerhaven nutzte auch seine zweite Chance. Quirk zog von links vor das Tor, versenkte den Puck im kurzen Eck und brachte die Hausherren erneut in Führung (10.).

Die Partie beruhigte sich in der Folgezeit ein wenig. Zwar zeigten die Panther die bessere Spielanlage, aber ein weiteres Tor sollte im ersten Drittel nicht mehr fallen.  

Dies änderte sich im Mitteldrittel prompt und wieder waren es die Hausherren, die einen Blitzstart hinlegten. Cody Lampl zog ab, Hooton fälschte ab und der Puck flog per Bogenlampe über Boutin ins Tor (22.). 

Hooton trifft per Bogenlampe

Anders als im ersten Durchgang zeigte dieser Treffer Wirkung beim AEV. Ungenauigkeiten schlichen sich ins Spiel der Gäste, der letzte Pass kam wie schon Ingolstadt nicht mehr an und so hätten die Hausherren sogar weiter erhöhen können. 

Doch Boutin hielt sein Team im Spiel und Parkes hätte auf der anderen Seite im Powerplay beinahe den zweiten Treffer erzielt, als er völlig frei vor Kuhn auftauchte. Parkes setzte den Puck mit der Rückhand aber knapp neben das Tor (31.). 

Dennoch gelang den Panthern der Anschlusstreffer - mehr oder weniger aus dem Nichts war Stieler per Direktschuss erfolgreich, nachdem Shugg zuvor die Scheibe hinter dem Tor stark erkämpfte und den freien Stieler mustergültig bediente (36.).

Stieler verkürzt

Die Panther waren plötzlich wieder hellwach und sogar der Ausgleich war möglich, als Drew LeBlanc alleine vor Kuhn auftauchte, aber der Goalie der Pinguins parierte stark (38.) und rettete Bremerhaven die Führung in den dritten Spielabschnitt.

Dort hätten die Hausherren diese beinahe ausgebaut, als Jordan Owens in Unterzahl völlig freistehend vor Boutin auftauchte, aber knapp verzog (44.). Doch die spielbestimmende Mannschaft waren nun die Panther. 

Zwar stand die Defensive Bremerhavens gut, aber die Gäste konnten sich immer wieder durchkombinieren und kamen zu Abschlüssen. Die beste Chance ließ Parkes aber aus kurzer Distanz ungenutzt (47.). 

Hooton mit der Entscheidung

Anschließend schwächte sich der AEV mehrfach selbst, als man zu viele Strafen kassierte. Die dritte dieser Überzahlmöglichkeiten nutzten die Pinguins letztlich zur Entscheidung, als erneut Hooton goldrichtig stand und einschießen konnte (59.). 

Die Panther versuchten zwar noch einmal alles und nahmen auch Boutin vom Eis, aber ein weiteres Tor sollte nicht mehr fallen.

Lange beschäftigen können sich die Augsburger aber ohnehin nicht mit der Niederlage, denn bereits am Mittwoch geht es wieder um Punkte, wenn die Straubing Tigers im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast sind. 

Am kommenden Freitag steht dann die letzte Partie des Jahres bei den Iserlohn Roosters auf dem Programm - beide Spiele beginnen um 19:30 Uhr.