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Iserlohn Roosters
30. Dezember 2016
Freitag, 19:30
Eissporthalle Iserlohn
1 : 3
(0:1 / 0:1 / 1:1)
35 Torschüsse 28
10 Strafen 45
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Bauer, Melia

Linienrichter:

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (03:22) Gabe Guentzel (Evan Trupp, Ben Hanowski)

2. Drittel:
0:2 (39:55) Ben Hanowski (Trevor Parkes, Evan Trupp)

3. Drittel:
0:3 (55:00) Thomas Holzmann (Steffen Tölzer, Ben Hanowski)
1:3 (56:50) Ryan Button (Troy Milam, Louis Caporusso) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das letzte Spiel des Jahres gewonnen. Bei den Iserlohn Roosters setzte sich der AEV nach einer abgeklärten Vorstellung mit 3:1 durch. Die Treffer für die Panther erzielten Gabe Guentzel (4.), Ben Hanowski (40.) und Thomas Holzmann (56.). Für Iserlohn war Ryan Button (57.) erfolgreich.

Guentzel trifft in Überzahl

Das Team von Mike Stewart konnte erneut in der gleichen Besetzung ins Spiel gehen und erwischte einen optimalen Start, denn im ersten Powerplay konnten die Gäste gleich in Führung gehen. Direkt nach dem Bullygewinn stand Guentzel völlig frei und konnte im zweiten Versuch zum 0:1 einschieben (4.). 

Iserlohn ließ sich davon aber nicht entmutigen und antwortete mit wütenden Attacken. Louis Caporusso (6.), Greg Rallo (7.) oder auch Blair Jones (10.) scheiterten aber am gut aufgelegten Jonathan Boutin. 

Der Augsburger Goalie stand danach noch mehr im Blickpunkt, denn als Guentzel bereits auf der Strafbank saß, musste Scott Valentine kurz danach wegen hohen Stocks mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vorzeitig zum duschen. 

Doch die fast zwei minütige doppelte Unterzahl konnten die Panther überstehen, weil Boutin gegen Jones (11.), Troy Milam und Christopher Fischer (je 12.) herausragend parierte. Auch bei fünf gegen fünf hatten die Hausherren mehr vom Spiel: 

Roosters treffen Pfosten und Latte

Doch im Gegensatz zum ersten Duell am Seilersee, als der AEV dreimal den Pfosten traf, waren es dieses mal die Roosters, die haderten. Zuerst traf Rallo beim leeren Tor nur den Pfosten (18.) und Sekunden vor der ersten Pause setzte Blaine Down den Puck an die Querlatte (20.).

So ging es mit einer durchaus schmeichelhaften AEV-Führung ins zweite Drittel, aber dort kamen die Panther besser ins Spiel und verdienten sich mit zunehmender Spielzeit diese. Die Gäste standen defensiv stabil und überbrückten immer wieder schnell die neutrale Zone, um zu Chancen zu kommen. 

Ben Hanowski (22.), Trevor Parkes (23.), Drew LeBlanc (27.) oder auch Aleksander Polaczek (32.) brachten den Puck aber nicht an Mathias Lange vorbei. Doch auch sein Gegenüber war nicht zu bezwingen - Boutin zeichnete sich gegen Ryan Button und Chad Bassen (je 38.) aus.

Hanowski legt nach

Als sich alle schon mit dem 0:1 nach 40 Minuten abgefunden hatten, fiel doch noch ein Treffer. Und es waren wieder die Panther und die rund 500 Augsburger Fans, die per Sonderzug angereist waren, die jubeln konnten. 

Evan Trupp brachte den Puck einfach vor das Tor, dort behielt Hanowski im Gewühl die Übersicht und traf fünf Sekunden vor der Sirene zum 0:2 (40.).

Im Schlussdrittel verlegten sich die Panther dann auf Konter und verteidigten das eigene Tor konsequent. Es dauerte bis zur 51. Minute, ehe Boutin wieder ernsthaft eingreifen musste. 

Holzmann macht alles klar

Im Powerplay zogen Boris Blank und Jones aus der Distanz ab, fanden ihren Meister aber im Augsburger Torhüter. Auch Matt Halischuk scheiterte kurz danach freistehend an Boutin (55.).

Effizienter präsentierten sich die Gäste, die durch Holzmann, der einen Schuss von Steffen Tölzer entscheidend abfälschte, den dritten Treffer erzielten (56.). Iserlohn betrieb durch einen Fernschuss von Button zwar noch Ergebniskosmetik (57.), aber die Panther brachten den Sieg über die Zeit.

Für den AEV geht es im neuen Jahr am kommenden Dienstag bei den Eisbären Berlin weiter. Zwei Tage später gibt die Düsseldorfer EG am Donnerstag ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.