Augsburger Panther
22. Januar 2017
Sonntag, 14:00
Curt-Frenzel-Stadion
3 : 7
(1:2 / 1:2 / 1:3)
32 Torschüsse 28
6 Strafen 6
Fischtown Pinguins

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter:

Linienrichter:

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (07:32) Marian Dejdar (David Zucker, Mike Hoeffel)
0:2 (09:38) Bronson Maschmeyer
1:2 (11:27) Ben Hanowski (Michael Davies, Drew LeBlanc)

2. Drittel:
1:3 (28:44) Jordan Owens (Mike Moore)
2:3 (31:10) Drew LeBlanc (Trevor Parkes, Mark Cundari)
2:4 (31:42) Jack Combs (Rob Bordson, Jordan Owens)

3. Drittel:
3:4 (42:42) Jaroslav Hafenrichter (Drew LeBlanc, Alexander Thiel)
3:5 (43:49) Rob Bordson (Jordan Owens, Mike Moore) 
3:6 (58:15) Jack Combs (Jeremy Welsh, Rob Bordson)
3:7 (58:42) Brock Hooton (Cody Lampl, Cory Quirk)

Spielbericht

Die Augsburger Panther konnten erstmals im Jahr 2017 an einem Wochenende keine Punkte einfahren. Nach der 4:5-Niederlage am Freitag in Krefeld unterlag der AEV auch den Fischtown Pinguins. Die Treffer für die Panther bei der deutlichen 3:7-Schlappe vor 4678 Zuschauern erzielten Ben Hanowski (12.), Drew LeBlanc (32.) und Jaroslav Hafenrichter (43.). Für Bremerhaven waren Marian Dejdar (8.), Bronson Maschmeyer (10.), Jordan Owens (29.), Jack Combs (32., 59.), Rob Bordson (44.) und Brock Hooton (59.) erfolgreich.

Guentzel fehlt gesperrt

Personell musste Mike Stewart neben den beiden Langzeitverletzten Adrian Grygiel und T.J. Trevelyan auch auf Gabe Guentzel verzichten, der nach seiner dritten Zehn-Minuten-Strafe gesperrt fehlte.

Zu Beginn vermisste der AEV den Verteidiger aber ohnehin nicht, denn die Anfangsphase gehörte ausschließlich den Panthern. Bereits nach 24 Sekunden lief Hanowski alleine auf Gerald Kuhn zu, scheiterte aber am Goalie der Pinguins. Auch Trevor Parkes (2., 8.) und Justin Shugg (3.) vergaben hochkarätige Chancen. Zudem traf Shugg nur den Pfosten (5.). 

Eine frühe Führung wäre somit hochverdient gewesen, aber das Tor fiel auf der anderen Seite. Mit der ersten Chance ging Bremerhaven durch Dejdar in Führung, der mit der Rückhand ins linke Eck traf (8.). Und es kam noch schlimmer, denn die Finguins legten nach. Als die Panther die Scheibe nicht entscheiden klären konnten, traf Maschmeyer aus dem Hinterhalt zum 0:2 (11.). 

Doppelschlag der Pinguins - AEV antwortet

Der Doppelschlag verfehlte seine Wirkung nicht. Die Gäste strotzten vor Selbstvertrauen und drängten sogar auf das 0:3. Doch Ben Meisner, der für Boutin zwischen die Pfosten rückte, verhinderte den Einschlag. 

Und so kamen die Panther mit dem ersten konstruktiven Angriff seit der Chance von Parkes zurück ins Spiel. Michael Davies legte auf Hanowski zurück, der Kuhn mit seinem platzierten Schuss keine Chance ließ (12.). 

Das Spiel war nun deutlich offener, wobei die Panther die etwas besseren Chancen hatten. Die beste Gelegenheit setzte Thomas Holzmann aber nur an die Latte (15.), so dass es mit der knappen Gästeführung in die erste Pause ging.

Im Mitteldrittel waren die Panther dann zunächst wieder besser und hatten durch Shugg auch den Ausgleich auf dem Schläger (22.). Auf der Gegenseite konnte Meisner bei einem Konter der Gäste in Unterzahl gegen Jason Bast herausragend abwehren und das 1:3 (24.) verhindern. 

In einer mittlerweile völlig ausgeglichenen Partie hatten die Panther mehr vom Spiel, aber Bremerhaven war bei Kontern stets gefährlich und die Gäste waren es auch, die den nächsten Treffer erzielten, als Jordan Owens abzog und Meisner im kurzen Eck erwischte (29.).

Bremerhaven erhöht erneut

In Unterzahl schlugen die Panther zurück und verkürzten nach überragender Vorarbeit von Parkes durch LeBlanc, der den Puck nur noch ins leere Tor schieben musste (32.). 

Die Freude währte aber nur kurz, denn 32 Sekunden später stellten die Gäste - immer noch in Überzahl - den alten Abstand wieder her. Nach einem ganz starken Pass von Rob Bordson quer durch die Zone musste Combs nur noch einschieben (32.).

Die Panther waren zwar anschließend um den erneuten Anschlusstreffer bemüht, aber viel lief in der Offensive nicht zusammen und so ging es mit dem 2:4 in den dritten Spielabschnitt. 

Dort gelang dem AEV dann der erhoffte schnelle Treffer. Nach starkem Einsatz von Alexander Thiel und LeBlanc stand Hafenrichter völlig frei und erzielte das 3:4 (43.). Doch erneut währte die Freude nur kurz. 67 Sekunden später markierten die Gäste in Überzahl ihren fünften Treffer durch Owens (44.).

Panther verkürzen, Pinguins antworten prompt 

Der AEV drückte anschließend wieder auf das 4:5 und hatte auch einige Chancen, das Scheibenglück war allerdings auf Seiten der aufopferungsvoll kämpfenden Gäste, die letztendlich den verdienten Auswärtssieg locker über die Zeit brachten. Combs beseitigte mit seinem Treffer ins leere Tor letzte Zweifel (59.) und Brock Hooton besorgte den Endstand (59.).

Bereits am Mittwoch geht es für die Panther in Wolfsburg bei den Grizzlys weiter schon weiter. Am kommenden Wochenende stehen Partien gegen die Kölner Haie und bei den Schwenninger Wild Wings auf dem Programm.