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Augsburger Panther
5. Februar 2017
Sonntag, 16:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
4 : 0
(2:0 / 1:0 / 1:0)
33 Torschüsse 29
6 Strafen 12
Thomas Sabo Ice Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Piechaczek, Rohatsch

Linienrichter: van der Heyd, Waldner

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (04:40) Ben Hanowski (Drew LeBlanc)
2:0 (09:29) Evan Trupp (Justin Shugg)

2. Drittel:
3:0 (35:19) Justin Shugg (Mark Cundari, David Stieler)

3. Drittel:
4:0 (53:11) Gabe Guentzel (Evan Trupp, Michael Davies) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das vierte Saisonduell gegen die Thomas Sabo Ice Tigers gewonnen und einen weiteren Schritt Richtung Viertelfinale gemacht. Nachdem die ersten drei Spiele jeweils nur mit einem Tor Unterschied endeten, siegten die Panther dieses Mal nach starker Leistung mit 4:0 und behaupteten Tabellenplatz fünf. Die Treffer für die Panther vor 5003 Zuschauern erzielten Ben Hanowski (5.), Evan Trupp (10.), Justin Shugg (36.) und Gabe Guentzel (54.). 

Playoffs schon vorher gesichert

Eine gute Nachricht gab es für die Panther, die auf Matt MacKay verzichten mussten, schon vor dem Anpfiff. Durch den Sieg des EHC Red Bull München gegen die Düsseldorfer EG, war Augsburg die erste Playoffteilnahme seit der Saison 2012/2013 auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen. 

Aber natürlich haben die Panther dieses Jahr das Ziel, direkt ins Viertelfinale einzuziehen. Daher benötigt der AEV weiter jeden Punkt und legte auch gegen die Ice Tigers gut los. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase, in der Hanowski (2.) auf Augsburger Seite und Steven Reinprecht bei den Gästen (4.) gute Chancen ungenutzt ließen, konnten die Panther früh jubeln. 

Nach einem langen Pass legte Drew LeBlanc auf Hanowski quer und der schoss zum 1:0 ein (5.). Die Panther blieben dran und hätten durch LeBlanc und Hanowski (je 8.) sogar erhöhen können, aber Jochen Reimer im Nürnberger Tor war zur Stelle. 

Hanowski und Trupp treffen

Auch sein Gegenüber konnte sich auszeichnen: Jonathan Boutin zeigte gegen den frei vor ihm auftauchenden Brandon Prust seine ganze Klasse (9.) und konnte wenig später den zweiten Treffer der Gastgeber bejubeln. 

Bei einem Konter zog Justin Shugg ab, Reimer wehrte ab, aber genau zu Trupp und der staubte zum 2:0 ab (10.). Dieser Treffer gab den Panthern zusätzliches Selbstvertrauen und das Team von Mike Stewart wollte sogar den dritten Treffer erzielen. 

Chancen waren auch da, aber Michael Davies, Alexander Thiel (je 18.) und Aleksander Polaczek (19.) konnte gute Gelegenheiten nicht nutzen. Eine Drei-Tore-Führung wäre zu diesem Zeitpunkt aber auch zu hoch gewesen, denn obwohl die Panther das leicht bessere Team waren, enttäuschten die Ice Tigers keineswegs. 

Nürnberg enttäuscht nicht

Der Tabellenzweite ließ seine Klasse immer wieder aufblitzen und prüfte auch Boutin. Doch der Augsburger Goalie war wie schon gegen Berlin ein sicherer Rückhalt und ließ sich nicht überwinden. 

Im Mitteldrittel drängten die Gäste noch konsequenter auf den Anschlusstreffer, aber nicht nur Patrick Reimer konnte Boutin nicht überwinden (27.). 

Insgesamt bekamen die Zuschauer schnelles und hochklassiges zwischen zwei ausgezeichneten Mannschaften zu sehen. Jubeln konnten dabei allerdings weiterhin nur die Hausherren: 

Knappe fünf Minuten vor der zweiten Sirene konnten die Panther nämlich erhöhen. Reimer parierte zwar überragend nach einem Solo von David Stieler und wehrte auch den Nachschuss von Mark Cundari ab, aber Shugg konnte danach problemlos zum 3:0 abstauben (36.).

Shugg erhöht

Damit ging es auch ins letzte Drittel, wo Boutin die Gäste-Angreifer erneut zur Verzweiflung trieb. Immer wieder blieb der Augsburger Goalie in den Duellen Sieger und war einfach nicht zu bezwingen. 

Der AEV verlegte sich zusehends auf Konter, stand aber sehr stabil, blockte viele Schüsse und machte vor allem den Raum direkt vor Boutin eng. Die Ice Tigers rannten zwar an, aber bei Boutin war immer wieder Endstation.

Und im Powerplay machte Guentzel dann mit einem Hammer von der blauen Linie alles klar (54.). Es sollte das letzte Highlight nach einer starken Leistung der Panther bleiben. 

Schlusspunkt durch Guentzel

Der AEV hätte zwar weitere Treffer erzielen können, da man in der Schlussphase noch zwei weitere Powerplays hatte, aber Reimer ließ kein weiteres Tor zu. Der klare Sieg und Shutout waren ohnehin nicht mehr in Gefahr und der Jubel nach der Schlusssirene war grenzenlos.

Für die Panther geht es am kommenden Freitag mit dem nächsten Derby beim ERC Ingolstadt weiter. Zwei Tage später sind die Iserlohn Roosters im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.