#PUREEMOTION
Augsburger Panther
24. Februar 2017
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
1 : 4
(0:1 / 0:2 / 1:1)
29 Torschüsse 24
8 Strafen 14
Adler Mannheim

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Schimm, Hurtik

Linienrichter: Hinterdobler, Hofer

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (05:35) Luke Adam (Matthias Plachta, Carlo Colaiacovo)

2. Drittel:
0:2 (20:52) Ryan MacMurchy (Carlo Colaiacovo)
0:3 (28:48) Matthias Plachta (Jamie Tardif, Carlo Colaiacovo)

3. Drittel:
0:4 (54:36) David Wolf (Garrett Festerling, Daniel Sparre)
1:4 (54:57) T.J. Trevelyan (David Stieler, Trevor Parkes) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther konnten den Lauf der Adler Mannheim nicht stoppen und haben das letzte Heimspiel der Vorrunde verloren. In einem über weite Strecken ausgeglichenen Spiel zog der AEV gegen eiskalte Mannheimer mit 1:4 den Kürzeren. Das Augsburger Tor erzielte T.J. Trevelyan zum Endstand (55.). Für die Adler waren Luke Adam (6.), Ryan MacMurchy (21.), Matthias Plachta (29.) und David Wolf (55.) erfolgreich. 

Shugg und Trupp fehlen

Mike Stewart musste im Vergleich zum Spiel in München umdisponieren, denn zusätzlich zu Justin Shugg musste auch Evan Trupp verletzungsbedingt passen. Den Offensivbemühungen der Panther tat dies aber keinen Abbruch, denn die Hausherren waren zunächst das bessere Team. 

Drew MacIntyre im Mannheimer Tor machte die Augsburger Versuche jedoch allesamt zunichte. Deutlich effizienter präsentierte sich der Tabellenführer, der seine erste Chance gleich nutzte. Carlo Colaiacovo brachte die Scheibe zum Tor, Adam fälschte noch leicht ab und Jonathan Boutin war chancenlos (6.). 

Die Panther ließen sich davon nicht entmutigen und drängten auf den schnellen Ausgleich. Trevelyan (7.), Ben Hanowski (8.), Thomas Holzmann (10.), Jaroslav Hafenrichter (11.) oder auch Steffen Tölzer (13.) schossen aber entweder neben das Tor oder scheiterten am ausgezeichneten MacIntyre. 

AEV rennt frühem Rückstand hinterher

Auf der Gegenseite konnte sich Boutin gegen Wolf auszeichnen (11.) und Plachte traf nur die Latte (12.). Eine höhere Führung wäre allerdings auch schmeichelhaft gewesen, denn die Mehrzahl an Hochkarätern hatten eindeutig die Gastgeber. 

Die Chancenverwertung ließ aber zu wünschen übrig und als Mannheim kurz nach Beginn des zweiten Drittels mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte, stand es 0:2. Colaiacovo bediente MacMurchy und dieser musste nur noch einschieben (21.). 

Auch von diesem Rückschlag ließen sich die Panther nicht entmutigen und spielten weiter nach vorne. Die Adler verteidigten aber stark und hatten in MacIntyre einen überragenden Rückhalt, der unüberwindbar schien. Wie es geht, demontrierten die Gäste in der 29. Minute, als Plachte einen perfekten Konter eiskalt zum 0:3 verwertete. 

Mannheim zieht davon

Dieser Treffer zeigte Wirkung und MacIntyre musste im zweiten Drittel nur noch einmal richtig eingreifen, als er einen Schuss von Mark Cundari abwehrte (39.).

Im Schlussdrittel kam der AEV dann mit neuem Elan aus der Kabine, aber Trevelyan und Trevor Parkes ließen zwei hundertprozentige Chancen kurz nach Wiederbeginn ungenutzt (42.). 

Die Panther blieben auch danach dran, aber Mannheim verstand es immer besser, die Hausherren vom eigenen Tor wegzuhalten und MacIntyre parierte die Schüsse, die durchkamen. Als Wolf den vierten Mannheimer Treffer erzielte, war das Spiel endgültig entschieden (55.). 

Ehrentreffer durch Trevelyan

Die Panther belohnten sich kurz danach aber noch für ihren tollen Kampf und die gute Leistung mit dem Ehrentreffer durch Trevelyan (55.). 

Durch die Niederlage und den gleichzeitigen Sieg der Wolfsburg Grizzlys ist klar, dass die Panther die Spielzeit auf dem sechsten Platz beenden werden. Das abschließende Vorrundenspiel bestreitet der AEV am Sonntag um 14:00 Uhr bei der Düsseldorfer EG.