Augsburger Panther
10. März 2017
Freitag, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion
1 : 3
(0:1 / 0:2 / 1:0)
26 Torschüsse 28
6 Strafen 10
Thomas Sabo Ice Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Lars Brüggemann, Sirko Hunnius

Linienrichter: Kohlmüller, Kretschmer

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (02:34) Steven Reinprecht (Rob Schremp, Daniel Syrvet)

2. Drittel:
0:2 (34:11) Nichlas Torp (David Steckel)
0:3 (35:47) Brandon Segal (Philippe Dupuis)

3. Drittel:
1:3 (41:32) Ben Hanowski (Justin Shugg, David Stieler) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das zweite Viertelfinalspiel in der Best-of-Seven-Serie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers trotz einer guten Leistung knapp mit 1:3 verloren. In der Serie steht es damit 1:1. Für die Panther war Ben Hanowski (42.) erfolgreich. Die Treffer für die Ice Tigers erzielten Steven Reinprecht (3.), Nichlas Torp (35.) und Brandon Segal (36.).

Shugg und Thiel kehren zurück, Davies fehlt

Mike Stewart konnte wieder auf Justin Shugg und Alexander Thiel zurückgreifen, dafür musste neben Evan Trupp auch der in Nürnberg verletzt ausgeschiedene Michael Davies passen. Shugg war es dann auch, der bereits nach wenigen Sekunden den ersten Warnschuss abgab (1.). 

Das erste Tor erzielten aber - wie schon am Mittwoch - die Ice Tigers. In Überzahl brachte Rob Schremp, der neu ins Nürnberger Team rutschte, die Scheibe scharf zum Tor, Reinprecht hielt den Schläger rein und Boutin war chancenlos (3.). 

Die Panther ließen sich davon aber nicht beirren und deckten das Tor der Gäste - angetrieben von einer atemberaubenden Kulisse - mit Schüssen ein. Aber Steffen Tölzer (4., 7.), Gabe Guentzel (10.), David Stieler (16.) oder auch Mark Cundari (18.) brachten den Puck nicht am starken Andreas Jenike vorbei. 

Panther rennen Rückstand hinterher

Die größte Chance setzte Drew LeBlanc zudem hauchdünn neben das Tor (10.). Die Ice Tigers verlegten sich auf Konter, waren dabei allerdings ebenfalls brandgefährlich. Patrick Reimer beispielsweise zog bei einer Zwei-auf-Eins-Situation selbst ab, fand aber seinen Meister am stark reagierenden Boutin (19.). 

Doch die Zuschauer bekamen nicht nur Chancen zu sehen, sondern auch krachende Checks und ein sehr schnelles und intensives Spiel, das mit der knappen Gästeführung in die erste Pause ging.
Auch im zweiten Drittel kamen die Zuschauer im restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion voll auf ihre Kosten. 

In einem echten Playoff-Fight hätte Ben Hanowski die Stimmung fast zum Überkochen gebracht, als er in Unterzahl den Ausgleich auf dem Schläger hatte, aber er scheiterte an Jenike (23.). 

Hanowski war es auch, der in der 30. Minute völlig frei vor dem Gästetor auftauchte, aber knapp daneben schoss. Kurz zuvor hatten allerdings auch die Ice Tigers eine große Chance, aber Boutin zeigte gegen Yasin Ehliz seine ganze Klasse (30.). 

Doppelschlag der Ice Tigers

Kurz danach war Boutin allerdings ein zweites Mal geschlagen. Nachdem die Panther in Überzahl weitere gute Chancen ungenutzt ließen, trafen die Gäste kurz nach Ablauf der Strafe nach einem Konter. David Steckel legte auf den mitgelaufenen Torp quer und der netzte zum 0:2 ein (35.). 

Und es kam noch schlimmer, denn auch der nächste Angriff der Gäste saß, als die Nürnberger zuviel Platz hatten und am Ende Segal den dritten Treffer erzielte (36.). Dieser Doppelschlag zeigte durchaus Wirkung und die Panther gingen mit dem deutlichen Rückstand in die zweite Pause.

Doch direkt nach Wiederbeginn fanden die Panther wieder ins Spiel zurück. Im vierten Powerplay lief die Scheibe stark, Shugg bediente am Ende Hanowski, der den Puck nur noch im leeren Tor unterbringen musste (42.). 

Hanowski verkürzt

Die Halle stand Kopf, der AEV witterte seine Chance und drängte auf den nächsten Treffer. Nürnberg verteidigte allerdings geschickt. 

Entlastung gab es bei den Gästen allerdings keine mehr und vor allem in Überzahl war das zweite Tor möglich. Jenike verhinderte allerdings mit ein paar starken Paraden den Einschlag.

Der AEV hielt den Druck bis zum Schluss aufrecht und war mehrfach dem 2:3 sehr nahe, aber Brady Lamb (51.) oder auch T.J. Trevelyan (57.) und Hanowski (58.) wollte ein Tor nicht gelingen. 

Mike Stewart nahm auch Boutin bereits in der 57. Minute vom Eis, aber an diesem Freitag hatten die Panther einfach kein Scheibenglück. 

Die Zuschauer feierten die Mannschaft nach Schlusspfiff dennoch völlig zu Recht minutenlang mit Standing Ovations. Die Serie geht nun am Sonntag um 16:30 Uhr in Nürnberg weiter. Am Dienstag steht dann Spiel vier wieder im Curt-Frenzel-Stadion auf dem Programm.