Thomas Sabo Ice Tigers
17. März 2017
Freitag, 19:30
Arena Nürnberger Versicherungen
1 : 5
(0:3 / 0:1 / 1:1)
43 Torschüsse 13
12 Strafen 16
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Lars Brüggemann, Willi Schimm

Linienrichter: Kevin Salwski, Volker Westhaus

Torschützen

1. Drittel:
0:1 (08:34) Justin Shugg (David Stieler)
0:2 (14:24) Brady Lamb (Drew LeBlanc, T.J. Trevelyan)
0:3 (16:26) Trevor Parkes (Gabe Guentzel, Justin Shugg)

2. Drittel:
0:4 (23:17) Trevor Parkes (Ben Hanowski, David Stieler)

3. Drittel:
0:5 (46:38) Brady Lamb (Thomas Holzmann, Drew LeBlanc) 
1:5 (57:54) Philppe Dupuis (Brandon Segal) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther sind nur noch einen Sieg vom Halbfinale entfernt. Dank einer unglaublich starken Chancenverwertung und einer überragenden Defensivleistung gewannen die Panther das fünfte Spiel der Viertelfinalserie gegen die Thomas Sabo Ice Tigers deutlich mit 5:1. Die Treffer für den AEV erzielten Justin Shugg (9.), Brady Lamb (15., 47.) und Trevor Parkes (17., 24.). Den Treffer für die Ice Tigers erzielte Philippe Dupuis (58.).

Shugg nutzt erste Chance

Die Panther gingen personell unverändert ins Spiel, fanden sich zu Beginn aber - anders als in Spiel vier - erst einmal in der Defensive gefordert. In den ersten sechs Minuten mussten die Gäste gleich dreimal in Unterzahl ran, verteidigten aber stark und ließen keinen Treffer zu. 

Chancen für die Ice Tigers waren zwar durchaus vorhanden, aber entweder ging der Puck knapp neben das Tor oder Ben Meisner war zur Stelle. Deutlich effizienter präsentierten sich die Augsburger, denn gleich der erste gefährliche Schuss führte zum Torerfolg. 

Shugg fuhr ins Drittel, zog ansatzlos ab und der Puck ging durch die Beine des Verteidigers genau unter die Querlatte (9.). Andreas Jenike war chancenlos und konnte wenig später auch beim 0:2 nichts ausrichten. 

Lamb und Parkes erhöhen

In der Ecke setzte sich Drew LeBlanc stark durch, bewies überragende Übersicht und bediente Lamb vor dem Tor, der per Direktschuss unhaltbar einschoss (15.). 

Und es kam sogar noch besser für die Panther, denn im ersten Powerplay zog Guentzel von der blauen Linie ab und Parkes fälschte den Puck noch entscheidend um 0:3 ab (17.). Rob Wilson nahm seine Auszeit, aber die Treffer zeigten Wirkung bei den Ice Tigers. 

Zwar feuerten die Gastgeber im ersten Drittel insgesamt 17 Schüsse auf Meisner, aber der AEV traf bei sechs Versuchen dreimal und ging mit einer beruhigenden Führung in die erste Pause. Im zweiten Drittel legten die Panther im zweiten Powerplay sogar nochmal nach. 

Dieses Mal lief der Puck gut und im Slot konnte Parkes einschießen und Jochen Reimer, der nach 20 Minuten für Jenike zwischen die Pfosten rückte, bezwingen (24.). 

Parkes und Lamb mit Doppelpacks

Die Panther konzentrierten sich im weiteren Verlauf auf die Defensive und konnten sich dabei auf den starken Meisner verlassen, der auch einen Penalty von Marco Pfleger abwehren konnte (27.). 

Auch danach rannten die Ice Tigers an und kamen auch zu Chancen, aber die Panther verteidigten vor allem den Bereich vor dem Tor leidenschaftlich und ließen kaum Nachschüsse zu. Dennoch konnten sich die Hausherren phasenweise im Augsburger Drittel festsetzen, aber ein Torerfolg gelang auch im zweiten Drittel nicht. 

Und im dritten Spielabschnitt sorgte der AEV dann früh für noch klarere Verhältnisse, denn auch das dritte Überzahlspiel nutzte das Team von Mike Stewart eiskalt aus. Dieses Mal war es Lamb, der aus dem Hinterhalt nach Zuspiel von LeBlanc seinen zweiten Treffer erzielte (47.). 

Zwar verhinderte Dupuis kurz vor dem Ende mit einem sehenswerten Schuss in Kreuzeck den zweiten Shutout von Meisner (58.), aber die Panther brachten den klaren Sieg dennoch souverän über die Runden. 

Der AEV kann somit am Sonntag ab 16:30 Uhr im abermals restlos ausverkauften Curt-Frenzel-Stadion den zweiten Halbfinaleinzug nach 2010 vor eigenem Publikum perfekt machen.