Augsburger Panther
15. September 2017
Freitag, 19:30
Curt- Frenzel- Stadion
5 : 4
(3:1 / 1:2 / 1:1)
34 Torschüsse 27
4 Strafen 14
Straubing Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Piechaczek, Hurtik

Linienrichter: Hofer, Kohlmüller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (02:30) Matt White (Michael Davies, Evan Trupp)
2:0 (08:40) Daniel Schmölz (Arvids Rekis)
2:1 (14:16) Alexander Oblinger (Sandro Schönberger)
3:1 (16:20) Drew LeBlanc (Brady Lamb, Mark Cundari)

2. Drittel:
4:1 (24:11) T.J. Trevelyan (Drew LeBlanc, Brady Lamb)
4:2 (29:31) Mike Connolly (Kyle MacKinnon, Maurice Edwards) 
4:3 (36:08) Austin Madaisky (Jamie Bettauer) 

3. Drittel:
5:3 (43:25) Trevor Parkes (Gabe Guentzel, Matt White)
5:4 (47:50) Austin Madaisky (Kyle MacKinnon) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben auch das dritte Saisonspiel der Spielzeit 2017-18 gewonnen. In einer abwechslungsreichen Begegnung gegen die Straubing Tigers behielt der AEV am Ende mit 5:4 die Oberhand. Die Treffer für die Panther erzielten Matt White (3.), Daniel Schmölz (9.), Drew LeBlanc (17.), T.J. Trevelyan (25.) und Trevor Parkes (44.). Für Straubing waren Alexander Oblinger (15.), Mike Connolly (30.) und Austin Madaisky (37., 48.) erfolgreich.

Trevelyan und Valentine wieder dabei

Mike Stewart konnte gegen die Tigers wieder auf Trevelyan und Scott Valentine zurückgreifen. Derek Dinger fällt dagegen in den kommenden Wochen mit einer Knieverletzung aus und konnte nicht mitwirken. 

Im Tor setzte der Coach wieder auf Jonathan Boutin und dieser konnte gemeinsam mit seinen Vorderleuten früh jubeln. 

Bereits in der dritten Spielminute gingen die Panther in Führung. Evan Trupp und Michael Davies eroberten hinter dem Straubinger Tor den Puck, Davies bediente den völlig freistehenden White und dieser hatte keine Probleme, seinen vierten Saisontreffer zu erzielen. 

Es war der Höhepunkt einer munteren Anfangsphase, in der die Hausherren zwar mehr vom Spiel hatten, aber auch die Tigers versteckten sich nicht. Mit zunehmender Spielzeit wurde der AEV aber immer stärker und legte nach. 

Schmölz trifft zum 2:0

Schmölz erkämpfte sich die Scheibe an der eigenen blauen Linie, fuhr aufs Gästetor zu, umspielte noch einen Gegenspieler und schoss zum 2:0 ein (9.). David Stieler hätte sogar nachlegen können, aber der nächste Treffer war den Gästen vergönnt. 

Bei einem Zwei-auf-Eins-Angriff bediente Sandro Schönberger den mitgelaufenen Oblinger und dieser ließ Boutin mit seinem platzierten Abschluss mit der Rückhand keine Chance (15.).

Doch die Panther schlugen im Powerplay sofort zurück. Über Mark Cundari und Brady Lamb lief die Scheibe hervorragend und letztlich musste LeBlanc nur noch einschieben (17.).

Im zweiten Drittel kamen die Gäste dann besser aus der Kabine. Ex-Panther Mike Connolly lief alleine auf Boutin zu, aber der Schlussmann des AEV verhinderte den abermaligen Anschlusstreffer (21.). 

Trevelyan aus spitzem Winkel

Besser machte es auf der Gegenseite Trevelyan, der aus spitzem Winkel einen Weg vorbei an Sebastian Vogl fand (25.). Doch die Tigers ließen sich nicht hängen und kamen bei vier gegen vier ins Spiel zurück, als Connolly den Puck zum 4:2 über die Linie stocherte (30.). 

Und in der 37. Minute führten die Panther sogar nur noch mit einem Treffer. Madaisky schoss eigentlich neben das Tor, aber von der Bande sprang der Puck Boutin von hinten an den Schoner und von dort ins Tor. Dieses Tor deutete sich nicht wirklich an, zeigte aber Wirkung. 

Die Gäste drängten nun auf den Ausgleich und brachten jede Scheibe konsequent zum Tor. Ein weiterer Treffer fiel im Mitteldrittel aber nicht. 

Dies änderte sich prompt im dritten Spielabschnitt. Kurz nachdem Straubing eine Unterzahlsituation überstanden hatten, trafen die Panther. Ein Schuss von Gabe Guentzel wurde geblockt, Parkes schaltete blitzschnell und katapultierte den Hartgummi per Rückhand zum 5:3 ins Netz (44.). 

Offener Schlagabtausch im dritten Drittel

Der AEV suchte nun die Enstcheidung und hatte im nächsten Powerplay mehrfach den sechsten Treffer auf dem Schläger, aber oft fehlten nur Millimeter zum Erfolg. Und so kam es, wie es kommen musste: Straubing fuhr einen perfekten Konter und traf durch Madaisky zum 5:4. Der mittlerweile eingewechselte Ben Meisner war chancenlos (48.).

Das Spiel wogte nun hin und her und beide Teams hatten Chancen auf weitere Treffer. Die größte vergab White, als er alleine auf Vogl zulief, aber am Straubinger Goalie scheiterte (52.). 

So blieb es bis zum Ende spannend. Straubing nahm Vogl vom Eis, aber ein Treffer fiel nicht mehr. Auch nicht für die Hausherren, bei denen David Stieler und Cundari in der Schlussminute das leere Tor verfehlten. 

Zum Sieg reichte es auch so und damit fahren die Panther mit dem perfekten Punktekonto zum nächsten Derby. Am Sonntag um 19:00 Uhr steht das Spiel beim ERC Ingolstadt auf dem Programm.