Fischtown Pinguins
13. Oktober 2017
Freitag, 19:30
Eisarena, Bremerhaven
3 : 4
(2:0 / 1:2 / 0:2)
26 Torschüsse 27
34 Strafen 18
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Hurtik, Iwert

Linienrichter: Müller, Ponomarjow

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (03:46) Jason Bast (Michael Moore)
2:0 (15:06) Mike Hoeffel (Kristopher Newbury, Christopher Rumble)  

2. Drittel:
2:1 (25:03) Michael Davies (Evan Trupp)
2:2 (36:09) Scott Valentine (Matt White, Drew LeBlanc)
3:2 (39:46) Jan Urbas (Michael Moore, Nicolas Jensen) 

3. Drittel:
3:3 (52:53) Drew LeBlanc (T.J. Trevelyan, Trevor Parkes)
3:4 (54:11) Thomas Holzmann (Daniel Schmölz) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther gaben zuletzt vermehrt Führungen in der Schlussphase von Spielen noch aus der Hand. Nicht so beim Gastspiel bei den Fischtown Pinguins. Im 500. DEL-Spiel von Arvids Rekis machten die Panther einen 0:2 und 1:3-Rückstand noch wett und siegten am Ende etwas glücklich, aber nicht unverdient mit 4:3. Die Treffer für den AEV erzielten Michael Davies (26.), Scott Valentine (36.), Drew LeBlanc (53.) und Thomas Holzmann (55.). Für Bremerhaven waren Jason Bast (4.), Mike Hoeffel (16.) und Jan Urbas (40.) erfolgreich.

Früher Rückstand trotz Doppel-Comeback

Gute Nachrichten gab es bereits vor dem Spiel, denn Mike Stewart konnte gegen die Pinguins wieder auf Drew LeBlanc und Derek Dinger zurückgreifen. Den Start verpatzten die Gäste aber gründlich. Während des ersten Powerplays für den AEV fing Bast den Puck ab, lief allein auf Jonathan Boutin zu und ließ dem Panthergoalie keine Chance (4.). 

Zuvor hatten die Zuschauer eine ausgeglichene Anfangsphase gesehen, in der Michael Davies in Überzahl kurz vor dem 0:1 die beste Gelegenheit hatte (4.).

Auch danach präsentierten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, aber als die Hausherren innnerhalb kürzester Zeit gleich zweimal in Überzahl randurften schlug es zum zweiten Mal hinter Boutin ein. 

Pinguins legen nach

Im zweiten Powerplay brachte Kristopher Newbury die Scheibe scharf vors Tor, Hoeffel hielt den Schläger dazwischen und Boutin war erneut machtlos (16.). Zuvor hatte der Deutschkanadier noch stark gegen Jan Urbas und Cory Quirk (je 13.) pariert. Die Führung der Hausherren war somit durchaus verdient.

Die Panther hatten durch Thomas Holzmann kurz vor Drittelende noch eine gute Chance auf den Anschlusstreffer, aber Tomas Pöpperle war aufmerksam (18.) und so ging der AEV mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die erste Pause.  

Panther gleichen aus

Im Mitteldrittel gelang dann den Panthern aber das frühe Tor. Nach Scheibengewinn an der eigenen blauen Linie ging es blitzschnell: Davies schloss einen Zwei-auf-Eins-Angriff selbst ab und überwand Pöpperle zum 2:1 (26.). Und die Gäste wollten mehr: 

Brady Lamb (27.), Davies (28.) und in Überzahl Holzmann beziehungsweise Mark Cundari (je 33.) hatten den Ausgleich auf dem Schläger, aber Pöpperle konnte abwehren. 

Im vierten Überzahlspiel klappte es dann endlich mit dem ersten Powerplaytor. White drehte sich schnell um die eigene Achse und traf den Pfosten, aber Valentine reagierte am schnellsten und staubte zum 2:2 ab (36.). 

Bremerhaven trifft kurz vor zweiter Sirene

Als alle schon davon ausgingen, dass es mit diesem Spielstand in den dritten Abschnitt ging, schlugen die Pinguins nochmal zu. Moore brachte die Scheibe 14 Sekunden vor der Sirene einfach zum Tor, Urbas fälschte noch leicht ab und Boutin war zum dritten Mal chancenlos (40.).

Doch die Panther ließen sich auch davon nicht unterkriegen. In einem offenen Schlussdrittel hatte Davies die Chance auf den Ausgleich, als er alleine vor Pöpperle auftauchte. Der Torschütze des ersten Augsburger Tores zielte aber zu zentral und so konnte der Pinguins-Goalie parieren (44.).

Im direkten Gegenzug hatte Urbas die Chance auf das 4:2, aber Boutin stand seinem Gegenüber in Nichts nach (44.). 

Die Gäste hatten nun mehr vom Spiel, aber Bremerhaven war bei Kontern stets gefährlich und hatte mehrfach den Chance auf die Entscheidung. 

Doppelschlag des AEV

Der Treffer fiel aber für den AEV. Trevelyan und Parkes arbeiteten die Scheibe zum Tor, diese rutschte irgendwie durch und am langen Pfosten musste LeBlanc nur noch einschieben (53.).

Und es kam noch besser, denn 78 Sekunden später ging die Stewart-Truppe sogar erstmals in Führung. Daniel Schmölz schickte Holzmann über die linke Seite auf die Reise, dieser fackelte nicht lang und donnerte den Puck unhaltbar unter die Querlatte (55.).

Nun warfen die Hausherren alles nach vorne, nahmen auch Pöpperle vom Eis, aber Boutin und seine Vorderleute ließen keinen Treffer mehr zu und brachten den knappen Sieg über die Zeit.

Für die Panther geht es nun am Sonntag um 19:00 Uhr gegen die Adler Mannheim im heimischen Curt-Frenzel-Stadion weiter.