Iserlohn Roosters
27. Oktober 2017
Freitag, 19:30
Eissporthalle Iserlohn
3 : 1
(1:1 / 1:0 / 1:0)
23 Torschüsse 30
6 Strafen 6
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Rohatsch, Schütz

Linienrichter: Leermakers, Schelewski

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (17:52) Marko Friedrich (Chad Bassen, Jake Weidner)
1:1 (18:48) Jaroslav Hafenrichter (Drew LeBlanc, Mark Cundari)

2. Drittel: 
2:1 (35:26) Christopher Fischer (Christopher Brown, Jack Combs)

3. Drittel:
3:1 (42:42) Jason Jaspers (Christopher Brown, Jack Combs) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben trotz einer über weite Strecken starken Vorstellung bei den Iserlohn Roosters verloren. Der AEV hatte zahlreiche gute Möglichkeiten, erzielte bei der 1:3-Niederlage aber nur einen Treffer durch Jaroslav Hafenrichter (19.). Für Iserlohn waren Marko Friedrich (18.), Christopher Fischer (36.) und Jason Japers (43.) erfolgreich.

Stewart wirbelt Reihen durcheinander

Mike Stewart musste am Seilersee im Vergleich zu den letzten Partien auf Daniel Schmölz verzichten. Hans Detsch rückte dafür ins Team. Unabhängig von dieser Personalie mischte der Panthercoach seine Sturmreihen komplett durcheinander, was aber auf die Leistung zu Beginn keine negativen Auswirkungen hatte. 

Zwar hatten die Hausherren durch Friedrich noch in der ersten Spielminute eine gute Chance, aber danach wurde der AEV immer besser. In der 8. Minute hatten die Gäste die Jubelschrei bereits auf den Lippen, aber Scott Valentine traf nur den Pfosten. 

Wenig später hatte Matt White einen weiteren Hochkaräter: Über T.J. Trevelyan und David Stieler kam der Puck zur Nummer 97, aber Mathias Lange entschärfte den Direktschuss mit einem Weltklasse-Reflex (10.). 

Hafenrichter kontert Friedrichs Führung sofort

Auch Christian Kretschmann hatte noch eine gute Möglichkeit (17.) aber das Tor fiel auf der anderen Seite. Chad Bassen bediente Friedrich und gegen dessen Schuss genau in den Winkel war Jonathan Boutin absolut machtlos (18.). 

Doch die Panther waren nicht geschockt und antworteten keine Minute später: Drew LeBlanc bediente von hinter dem Tor Hafenrichter im Slot und der hatte keine Mühe auf 1:1 zu stellen (19.). 

Auch zum Start des Mitteldrittels waren die Panther das Team mit der besseren Spielanlage und den hochkarätigeren Möglichkeiten. Kurz nach Wiederbeginn scheiterte Trevor Parkes aus kurzer Distanz jedoch an Lange (21.). 

Trevelyan mit zweitem Pfostentreffer des AEV

Rund ging es auch neun Minuten später, als erst Jack Combs frei vor Boutin auftauchte und im Gegenzug Arvids alleine vor Lange vergab (30.). Auch Holzmann gelang in Überzahl das 1:2 nicht und zu allem Überfluss setzte Trevelyan den Puck zum zweiten Mal an diesem Abend an den Pfosten des IEC-Tores (je 32.). 

Doch damit nicht genug, denn die Hausherren gingen später sogar erneut in Führung. Fischer zog ab und sein Schuss ging an Freund und Feind vorbei ins Augsburger Tor (36.). Boutin war die Sicht versperrt und er war somit erneut chancenlos. 

Der AEV wäre aber um ein Haar im Mitteldrittel noch zum Ausgleich gekommen, aber Parkes scheiterte 2,6 Sekunden vor der Sirene freistehend aus kurzer Distanz erneut an Lange (40.). Somit ging es mit einem knappen Rückstand aus Augsburger Sich in den dritten Spielabschnitt. 

Jaspers erhöht

Dies rächte sich im dritten Drittel sofort, denn Iserlohn erhöhte früh im Powerplay. Aus dem Gewühl stocherte Jaspers den Puck über die Linie (43.). 

Die Panther suchten anschließend nach einem Weg zurück ins Spiel und hatten zweimal in Überzahl die große Chance dazu. Aber Trevelyan (49., 50.), Brady Lamb (51.), White, Parkes (je 52.) und Michael Davies (53.) ließen allesamt beste Chancen ungenutzt. 

Bis zum Schluss drängte der AEV auf den Anschlusstreffer, aber trotz zahlreicher schöner Angriffe und Großchancen war das Gehäuse der Roosters wie vernagelt. 

Eisbären, Nürnberg und München warten

So blieb es bis zum Schluss beim 3:1 für Iserlohn, die damit ihren ersten Heimdreier der Saison feierten und auch das zweite Duell mit den Panthern gewann.

Auf diese warten nun drei richtige Kracher. Am Sonntag geht es zu Hause gegen die Eisbären Berlin, ehe am Dienstag in Nürnberg und Freitag gegen München zwei Derbies auf dem Programm stehen.