Augsburger Panther
26. November 2017
Sonntag, 14:00
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
1 : 4
(1:0 / 0:1 / 0:3)
29 Torschüsse 36
6 Strafen 6
Krefeld Pinguine

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Lasse Kopitz, Rainer Köttstorfer

Linienrichter: Andreas Hofer, Markus Wolzmüller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (03:59) Trevor Parkes (Mark Cundari, Drew LeBlanc)

2. Drittel:
1:1 (38:46) Marcel Müller (Daniel Pietta, Dragan Umicevic)

3. Drittel:
1:2 (53:04) Daniel Pietta (Dragan Umicevic, Marcel Müller)
1:3 (55:02) Nicolas St-Pierre (Daniel Pietta, Christoph Gawlik)
1:4 (58:10) Justin Feser (Marcel Müller, Maximilian Faber) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther können einfach nicht mehr gewinnen. Gegen die Krefeld Pinguine hatte der AEV lange Zeit ein deutliches Chancenplus, verlor in der Schlussphase aber deutlich mit 1:4. Den einzigen Treffer für die Panther erzielte Trevor Parkes (4.). Für Krefeld waren Marcel Müller (39.), Daniel Pietta (54.), Nicolas St-Pierre (56.) und Justin Feser (59.) erfolgreich.

Frühe Führung für den AEV

Mike Stewart konnte im Vergleich zur Niederlage in Bremerhaven wieder auf Simon Sezemsky zurückgreifen, der für Hans Detsch ins Team rückte. Steffen Tölzer und Scott Valentine fehlten aber weiterthin. 

Doch auch ohne die beiden Verteidiger bestimmten die Gastgeber die Anfangsphase und hatten durch T.J. Trevelyan bereits nach 24 Sekunden den ersten gefährlichen Torschuss, der aber knapp neben das Gehäuse von Patrick Klein ging (1.). 

Der AEV blieb aber dran und belohnte sich wenig später mit der verdienten Führung. Mark Cundari zog aus spitzem Winkel ab, Parkes fälschte noch leicht ab und die Scheibe war im Tor der Pinguine (4.). 

Von Krefeld kam zunächst wenig, aber die Panther wollten nachlegen. Im Powerplay hatten die Hausherren dazu mehrfach die Gelegenheit, aber die beste Möglichkeit von Parkes kratzte Nicolas St-Pierre für seinen geschlagenen Schlussmann noch von der Linie (14.).

Panther überstehen doppelte Unterzahl

Zu Beginn des Mitteldrittels hatten dann die Rheinländer die große Chance auf den Ausgleich, als man 40 Sekunden mit zwei Mann mehr agieren durfte. Doch die Pantherdefensive stand gut und Ben Meisner hielt einmal herausragend gegen Daniel Pietta (24.). 

Zudem blockte Aleksander Polaczek einen gefährlichen Schuss von Adrian Grygiel mit dem Körper ab (25.). Mit zunehmender Spielzeit rissen die Panther das Spiel aber wieder an sich und erspielten sich gute Möglichkeiten. 

David Stieler (28.) und Jaroslav Hafenrichter (33.) vergaben schon aus ausichtsreicher Position, aber das war nichts im Vergleich zur unfassbaren Doppelchance von Drew LeBlanc und Cundari. Zuerst wehrte Klein akrobatisch den Bauerntrick-Versuch von von LeBlanc ab und hielt auch den Nachschuss mit einem unglaublichen Fanghand-Reflex gegen Cundari fest (je 34.).

Parkes an den Pfosten - Krefeld gleicht aus

Zudem traf Parkes noch den Pfosten (37.). Dieser Chancenwucher sollte sich rächen, denn Krefeld kam im Powerplay durch Marcel Müller zum äußerst schmeichelhaften Ausgleich (39.).

Kurz vor der zweiten Sirene fälschte Daniel Schmölz noch einen Schuss gefährlich ab, aber Klein reagierte einmal mehr überragend (40.), so dass es mit dem 1:1 in den dritten Abschnitt ging. 

Dort hatten die Panther in Überzahl erneut weitere Hochkaräter auf den zweiten Treffer. Erst traf Michael Davies nur das Außennetz (42.) und kurz danach konnte Klein einen von Parkes abgefälschten Schuss hevorragend parieren (43.).

Pinguine drehen das Spiel

Auf der Gegenseite war Meisner bei den wenigen Krefelder Chancen durch Dragan Umicevic (49.) und Martin Schymainski (50.) stark zur Stelle. Doch Krefeld merkte plötzlich, dass mehr drin war, blieb dran und ging erstmals in Führung. Aus der Distanz zog Pietta ab und Hafenrichter fälschte noch unhaltbar ab (54.).

Doch damit nicht genug, denn nur 118 Sekunden später trafen die Gäste durch St-Pierre erneut und entschieden damit das Spiel (56.). Feser besorgte mit seinem Schuss ins leere Tor den Endstand (59.)

Somit stand die vierte Niederlage in Folge oder auch die siebte Pleite in den vergangenen acht Spielen fest. Und die Aufgaben für den AEV werden in den nächsten Partien nicht einfacher. Am Dienstag geht es zu den Adler Mannheim, ehe es am Freitag beim EHC München und am Sonntag gegen die Thomas Sabo Ice Tigers zum Kräftemessen mit zwei weiteren Spitzenteams kommt.