Krefeld Pinguine
10. Dezember 2017
Sonntag, 14:00
KönigPalast, Krefeld
3 : 4
(1:0 / 2:2 / 0:1)
35 Torschüsse 36
18 Strafen 18
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Bauer, Klein

Linienrichter: Fowler, Schelewski

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (14:31) Daniel Pietta (Dragan Umicevic, Nicolas St-Pierre)

2. Drittel:
2:0 (22:50) Adrian Grygiel (Markus Nordlund, Christoph Gawlik)
3:0 (27:54) Markus Nordlund (Adrian Grygiel, Christoph Gawlik)
3:1 (31:57) Matt White (Drew LeBlanc, Brady Lamb)
3:2 (36:52) Jaroslav Hafenrichter (Drew LeBlanc, Gabe Guentzel)

3. Drittel:
3:3 (54:58) Evan Trupp (Daniel Schmölz)

Overtime:
3:4 (62:32) Evan Trupp (Matt White, Gabe Guentzel)

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben erstmals seit dem ersten und zweiten Spieltag wieder zwei Spiele hintereinander gewonnen. Nach dem 4:2-Triumph am Freitag gegen Iserlohn siegte der AEV bei den Krefeld Pinguinen mit 4:3 nach Verlängerung. Dabei drehten die Panther ein zwischenzeitliches 0:3 noch in einen Sieg um. Die Augsburger Treffer erzielten Matt White (32.), Jaroslav Hafenrichter (37.) und Evan Trupp (55., 63.). Für Krefeld waren Daniel Pietta (15.), Adrian Grygiel (23.) und Markus Nordlund (28.) erfolgreich.

Kaum Veränderungen beim AEV

Mike Stewart schickte dabei fast die gleiche Mannschaft wie gegen die Roosters ins Rennen. Einzig auf der Backup-Torhüter-Position änderte der Coach etwas. Ben Meisner saß für Jonathan Boutin auf der Bank. 

Von Beginn an ran durfte erneut Olivier Roy und dieser war auch sofort gefordert, denn im ersten Drittel hatten die Gastgeber die etwas besseren Chancen. So konnte sich der neue Torhüter mit einem starken Refex gegen Pietta auszeichnen (6.). 

Auf der Gegenseite gab White nach etwa zehn Minuten den ersten Warnschuss ab, aber Dimitri Pätzold war zur Stelle und konnte wenig später die Führung der Pinguine bejubeln. Nicolas St-Pierre ließ hinter dem Tor die Scheibe für Pietta liegen, der fuhr schnell ums Tor herum und überlistete Roy (15.). 

Grygiel trifft und bereitet vor

Es sollte der einzige Treffer im Anfangsdrittel bleiben, aber im Mitteldrittel legten die Hausherren prompt nach. In Überzahl traf Grygiel per Gewaltschuss zum 2:0 (23.) und legte kurz danach den dritten Krefelder Treffer durch Nordlund mustergültig auf (28.). 

Bei beiden Toren war Roy machtlos. Seine Vorderleute gaben sich aber nicht auf und spielten nun mehr auf den Körper, brachten jede Scheibe zum Tor und belohnten sich, als White aus der Distanz unhaltbar verkürzen konnte (32.). 

Panther mit toller Moral

Der AEV hatte Morgenluft gewittert und blieb dran. Mit Erfolg, denn nach tollem Zuspiel von Drew LeBlanc zimmerte Hafenrichter den Puck unter die Querlatte und sorgte wieder für Spannung (37.). 

Diese wäre im Schlussdrittel fast sofort wieder erstickt worden, als Grygiel alleine vor Roy auftauchte, aber dieses Mal blieb der Goalie gegen den Ex-Augsburger Sieger (43.). Zudem setzte Martin Ness den Nachschuss an den Pfosten. 

Und so kamen die Panther, die sich nie aufgaben, tatsächlich noch zum Ausgleich. Trupp fing einen Pass im Krefelder Drittel ab und bediente Schmölz. Dieser scheiterte zwar, aber den Nachschuss bugsierte Trupp mit dem Schlittschuh ins Tor. Da aber keine Kickbewegung zu erkennen war, gaben die Unparteiischen den Treffer nach Videostudium zurecht (55.). 

Trupp mit dem Doppelpack

Roy hielt anschließend in der Schlussphase den Punkt mit einigen guten Paraden fest und in der Overtime wurden daraus sogar zwei. Wieder war es Trupp, der abstauben konnte (63.).

Für den AEV geht es am kommenden Wochenende mit zwei weiteren Duellen gegen Teams aus dem Rheinland weiter. Am Freitag gastiert die Düsseldorfer EG im Curt-Frenzel-Stadion, ehe die Panther am Sonntag bei den Kölner Haien ranmüssen.