Augsburger Panther
28. Januar 2018
Sonntag, 16:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
2 : 3
(1:0 / 0:1 / 1:2)
34 Torschüsse 29
0 Strafen 6
Straubing Tigers

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Lasse Kopitz, Gordon Schukies

Linienrichter: Lukas Kohlmüller, Marius Wolzmüller

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (00:48) David Stieler (Gabe Guentzel, Matt White)

2. Drittel:
1:1 (28:15) Michael Connolly 

3. Drittel:
2:1 (41:20) Daniel Schmölz (Scott Valentine, Matt White)
2:2 (43:28) Michael Hedden 
2:3 (51:21) Jamie Bettauer (Alexander Oblinger) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther mussten einen weiteren schweren Rückschlag im Kampf um die Playoffs hinnehmen. Gegen Schlusslicht Straubing Tigers unterlag der AEV trotz zweimaliger Führung am Ende mit 2:3. Die Treffer für die Panther erzielten David Stieler (1.), Daniel Schmölz (42.). Für Straubing waren Michael Connolly (29.), Mike Hedden (44.) und Jamie Bettauer (52.) erfolgreich.

Blitzstart der Panther

Mike Stewart musste neben den langzeitverletzten Michael Davies und Trevor Parkes auch auf Evan Trupp verzichten. Jordan Samuels-Thomas feierte dagegen sein Debüt vor heimischer Kulisse. Und dabei konnte er gleich jubeln, denn noch in der ersten Spielminute gingen die Panther in Führung. 

Nach einem langen Pass von Gabe Guentzel bediente Matt White Stieler in der Mitte. Dessen Tip-In-Versuch parierte Sebastian Vogl zwar noch, aber im zweiten Versuch bugsierte Stieler den Puck über die Linie (1.). 

Anschließend kam von den Hausherren aber wenig und die Tigers waren das bessere Team. Roy musste gleich mehrfach sein ganzes Können aufbieten, um den schnellen Ausgleich zu verhindern. Gegen Maurice Edwards beispielsweise riskierte er Kopf und Kragen, vereitelte die Großchance aber (3.).

Connolly gleicht aus

Die Panther wurden erst nach mehr als zehn Minuten wieder gefährlich. Samuels-Thomas (11.), Daniel Schmölz und Drew LeBlanc (je 13.) gelang der zweite Treffer aber nicht. Auch in Überzahl verpassten es die Panther trotz Möglichkeiten von T.J. Trevelyan und Simon Sezemsky (je 17.) nachzulegen, so dass es mit der knappen Führung ins zweite Drittel ging.

Insgesamt sahen die Zuschauer eine Partie auf durchwachsenem DEL-Niveau und dies änderte sich auch im Mitteldrittel nicht. Und auch die Führung des AEV war bald weg, denn bei angezeigter Strafe glich Connolly aus dem Hinterhalt zum 1:1 aus (29.).

Hedden kontert erneute AEV-Führung

Die Panther reagierten und spielten entschlossener nach vorne, aber Straubing hielt mit Einsatz dagegen und verteidigte das eigene Tor clever. Tore fielen im zweiten Durchgang somit keine.

Im Schlussdrittel änderte sich dies aber prompt, denn der AEV ging zum zweiten Mal in Führung, als Schmölz einen Handgelenksschuss von Valentine entscheidend und unhaltbar abfälschte (42.). Lange währte der Jubel allerdings nicht, denn Straubing hatte durch Hedden kurz danach eine Antwort parat (44.).

Die Panther hatten in Überzahl wenig später mehrfach die Chance auf das 3:2, aber während eines starken Powerplays scheiterte Simon Sezemsky zunächst an Vogl und beim Nachschuss verfehlte LeBlanc das leere Tor und traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz (je 49.).

Straubing trifft durch Bettauer

Die Panther bestimmten nun eindeutig das Spiel, aber mitten in diese Drangphase traf das Schlusslicht nach einem Abwehrfehler durch Bettauer zum 2:3 (52.).

Die Hausherren antworteten mit wütenden Attacken, aber Mark Cundari scheiterte zweimal an Vogl (53., 54.) und auch Samuels-Thomas konnte den Straubinger Goalie nicht bezwingen (57.). Die Panther versuchten bis zum Schluss alles und nahmen auch Roy vom Eis, aber die Tigers brachten den Dreier über die Zeit.

Für die Panther stehen nun vor der Olympia-Pause noch zwei Duelle auf dem Programm: Am Mittwoch muss das Stewart-Team bei den Eisbären Berlin ran, am kommenden Freitag gibt der ERC Ingolstadt seine Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion ab.