Eisbären Berlin
31. Januar 2018
Mittwoch, 19:30
Mercedes-Benz-Arena, Berlin
2 : 3
(0:0 / 1:1 / 1:2)
35 Torschüsse 30
8 Strafen 10
Augsburger Panther

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Hunnius, Köttstorfer

Linienrichter: Cepik, Müller

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
0:1 (29:13) Thomas Holzmann (Brady Lamb, Drew LeBlanc)
1:1 (34:47) Louis-Marc Aubry (Kai Wissmann, Daniel Richmond)

3, Drittel:
1:2 (40:59) Jordan Samuels-Thomas (Steffen Tölzer) 
2:2 (45:07) Mark Olver (Sean Backman, Thomas Oppenheimer)
2:3 (53:00) Jaroslav Hafenrichter (Brady Lamb, Jordan Samuels-Thomas) 

Spielbericht

Gegen die Top-3 der Liga läuft es für die Augsburger Panther in den letzten Wochen. Nach Siegen in Nürnberg und zu Hause gegen München holte der AEV auch bei den Eisbären Berlin die volle Punktzahl. Nach einem umkämpften Spiel gewannen die Panther nicht unverdient mit 3:2. Die Treffer für Augsburg erzielten Thomas Holzmann (30.), Jordan Samuels-Thomas (41.) und Jaroslav Hafenrichter (54.). Für die Eisbären waren Louis-Marc Aubry (35.) und Mark Olver (46.) erfolgreich. 

Parkes und Trupp wieder dabei

Mike Stewart konnte in Berlin wieder auf Evan Trupp und etwas überraschend auch auf Trevor Parkes zurückgreifen. Das Duo rückte für T.J. Trevelyan und Hans Detsch ins Team.

In den ersten zehn Minuten waren aber weniger die Stürmer als mehr die Verteidiger des AEV gefordert, denn die Eisbären fanden besser ins Spiel und hatten durch Thomas Oppenheimer, Andre Rankel (je 7.) und vor allem Marcel Noebels (8.) auch sehr gute Möglichkeiten. Am aufmerksamen Olivier Roy war aber kein Vorbeikommen. 

Gleiches galt zunächst auch für seinen Gegenüber Petri Vehanen, der gegen den allein vor ihm auftauchenden Drew LeBlanc stark parierte (14.). Beide Teams ließen auch zwei Powerplays ungenutzt, so dass es torlos in die erste Pause ging.

Holzmann trifft

Im Mitteldrittel hatten die Panther dann Glück, dass Jamie MacQueen kurz nach Wiederbeginn nur die Latte traf (21.). Auch danach waren die Eisbären zunächst etwas besser, aber der AEV verteidigte geschickt und beide Teams boten den Zuschauern ein schnelles und abwechslungsreiches Spiel.

Der erste Treffer fiel dann während einer Augsburger Überzahl. Oppenheimer nutzte einen Konter nicht und der AEV bestrafte dies prompt. Brady Lamb schickte Holzmann, dieser setzte sich gegen seinen Gegenspieler stark durch, umkrurvte Vehanen und schob mit der Rückhand zum 0:1 ein (30.).

Dieser Treffer gab den Gästen durchaus Auftrieb und ein zweiter Treffer war im Bereich des Möglichen. Vor allem in der 35. Minute, als Mark Cundari mutterseelenalleine vor Vehanen an die Scheibe kam, aber am Goalie der Eisbären scheiterte. Doch damit nicht genug, denn im direkten Gegenzug gelang Aubry den Eisgleich (35.). 

Samuels-Thomas zielt genau

Es war das letzte Highlight im Mitteldrittel, aber der Schlussabschnitt begann mit einem Paukenschlag. Noch keine Minute war gespielt, da zielte Neuzugang Samuels-Thomas ganz genau und ließ Vehanen mit seinem satten Schuss genau in den Winkel keine Chance (41.).

Lange währte die Freude nicht, denn die Eisbären schlugen durch Olver zurück. Diesen hatte die AEV-Defensive aus den Augen verloren und nach Zuspiel von Sean Backman hatte Olver aus kurzer Distanz keine Mühe das 2:2 zu erzielen (46.).

Beide Teams wollten nun den Sieg. Augsburg war nicht geschockt und wollte seine letzte Chance auf die Playoffs nutzen. 

Hafenrichter entscheidet das Spiel

Mit Erfolg, denn bei einem Schuss von Lamb nahm Hafenrichter Vehanen zuerst die Sicht und verwandelte den Abpraller genau sieben Minuten vor dem Ende aus der Drehung zum 2:3 (54.). 

Und dieser Treffer sollte reichen, denn obwohl Berlin bis zum Schluss den Ausgleich wollte, ließen Roy und seine Vorderleute keinen Treffer mehr zu. 

Am Freitag steht nun das letzte Spiel vor der Olympiapause auf dem Spielplan. Ab 19:30 Uhr geht es im Augsburger Curt-Frenzel-Stadion gegen den ERC Ingolstadt um drei unglaublich wichtige Punkte.