Erster Matchball vergeben

14.04.10 - 22:30 Uhr
Die Panther haben nach einer klaren und deutlichen 6:1 (1:1,3:0,2:0) Niederlage in Wolfsburg den ersten Matchball zum Einzug in das Finale um die deutsche Eishockeymeisterschaft vergeben.
"Glückwunsch an Wolfsburg, sie waren heute klar das bessere Team. Uns fehlte heute der Biss, aber wir haben noch einen Matchball und den werden wir vor unserem Publikum zu nutzen wissen." , so das Resümee von Panthercoach Larry Mitchell nach dem Spiel.

Von Beginn an machten die Wolfsburger klar, dass sie sich nicht mit einem Sweep von ihrem recht spärlich vorhandenem Publikum (2.834 Zuschauer) verabschieden wollen. Die Panther hielten dagegen, kamen aber in der Offensive überhaupt nicht zur Geltung. Den ersten wirklich gefährlichen Konter, konnte Sloan nur durch ein Foul an Darin Olver unterbinden. Den fälligen Penalty verwandelte Tyler Beechey eiskalt zur überraschenden Pantherführung (10.).
Im Powerplay gelang den Gastgebern dann doch noch der verdiente Ausgleichstreffer durch Sarno (16.).

Im Mitteldrittel machten sich die Panther durch zu viele Strafzeiten das Leben selbst schwer. In der 27. Minute gelang Furchner das 2:1 und durch 2 Powerplaytore von Fischer und Hospelt (29./34. Min.) zogen die Niedersachsen auf 4:1 davon. Den Panther merkte man die letzten Spiele nun deutlich an. Für großen Unmut auf der Pantherbank sorgte einmal mehr Kai Hospelt der nach einem Foul von Brett Engelhardt etwas theatralisch zu Boden ging und sich behandeln ließ, um dann im darauffolgenden Powerplay wieder putzmunter übers Eis zu kurven.

Im Schlussabschnitt ließen die VW-Städter nichts mehr anbrennen. Larry Mitchell gab nach dem fünften Gegentreffer durch Laliberte (43.) nun auch der dritten und vierten Sturmformation viel Eiszeit. Als Fischer dann per Schlenzer sogar auf 6:1 erhöhte (55.) war der Arbeitstag von Dennis Endras beendet. Sein Ersatzmann Leo Conti konnte das Panthertor sauber halten, auch weil die Gastgeber nun einen Gang zurückschalteten.

Für die Panther gilt es nun dieses Match abzuhaken und vor eigenen Publikum und sicherlich ausverkauftem Haus den zweiten Matchball zu verwandeln. Die Unterstützung der Pantherfans ist ihnen auf jeden Fall gewiss und dürfte einen zusätzlichen Motivationsschub bringen.

Foto: Stephanie Fritz @grizzly-adams.de