Icetigers zu stark für dezimierte Panther

26.12.10 - 21:52 Uhr

Am zweiten Weihnachtsfeiertag setzte es für die Augsburger Panther im bayerischen Derby bei den Nürnberg Icetigers eine 2:4-Niederlage.

Panther ohne Szwez und O’Connor

Der AEV, der ohne die gesperrten Sean O’Connor und Jeffrey Szwez nach Franken reiste, sah sich zunächst in der Defensive gefordert: Die Gastgeber suchten immer wieder schnell den Abschluss und hatten durch Eric Chouinard (3., 5.) erste gute Chancen. Im Powerplay schlug es dann erstmals hinter Dennis Endras im Panthertor ein. Clarke Wilm brachte die Scheibe scharf vors Tor und Ryan Bayda fälschte unhaltbar für den WM-MVP zur Führung ab (6.).

Panther mit ersten Chancen

Adrian Grygiel (14.) und Wilm hatten in der Folgezeit weitere Chancen, aber auch der AEV erspielte sich durch Barry Tallackson (7.), Austin Wycisk (9.) und Darin Olver Gelegenheiten, scheiterten aber am starken Patrick Ehelechner.

Fletcher trifft im Powerplay

Dieser war aber kurz vor der Drittelsirene machtlos, als Olver im Powerplay Justin Fletcher wunderbar freispielte und der aufgerückte Defender aus kurzer Distanz die Scheibe ins leere Tor zum Ausgleich schieben konnte (18.).

Mit diesem Ergebnis ging es auch ins Mitteldrittel, wo abermals die Gastgeber den besseren Start erwischten. Während Vitalij Aab noch an Endras scheiterte (25.), markierte Chouinard die abermalige Führung:

„Bandentor“ für die Icetigers

Nach einem Schuss von Dusan Frosch neben das Tor kam die Scheibe über die Bande genau auf den Schläger des Kanadiers, der keine Probleme hatte den zweiten Nürnberger Treffer zu erzielen (26.).

Zweimal Alupech für den AEV

Die Fuggerstädter reagierten mit wütenden Attacken und hatten innerhalb weniger Sekunden zweimal Aluminiumpech. Zunächst zimmerte Noah Clarke den Hartgummi ans Lattenkreuz (27.) und wenig später hatte Ehelechner Glück als ein Nürnberger Verteidiger einen Wanvig-Schuss nur an den Pfosten lenkte (28.). Olver hatte wenige Minuten später freistehend den Ausgleich ebenfalls auf dem Schläger, aber scheiterte mit seinem Rückhandschuss (31.).

Schimm begünstig Ausgleich

Dennoch sollte den Panthern der Ausgleich noch gelingen: Rob Leask wollte das Spiel aufbauen, aber Schiedsrichter Willy Schimm stand im Weg und so gelangte die Scheibe zu Mike Radja, der souverän vollstreckte (32.).

Jetzt hatten beide Teams Chancen für weitere Treffer, aber sowohl Sean Bentivoglio und Darin Olver auf Augsburger Seite (je. 36.) als auch Aab (36.) und Brad Leeb (40.) auf der anderen Seite konnten die starken Torhüter nicht bezwingen.

Aab trifft per Rückhand

In den letzten 20 Minuten ließen bei den Panthern aufgrund der Personalsituation die Kräfte etwas nach, aber die Mannen von Coach Larry Mitchell kämpften verbissen um einen möglichen Punkt. Nachdem beide Teams einige Chancen ungenutzt verstreichen ließen, sorgte Aab für dritte Heimführung, als er sich gegen Benedikt Kohl durchsetzte und aus kurzer Distanz mit der Rückhand traf (51.).

Frosch mit der Entscheidung

Der AEV versuchte noch einmal alles, erneut auszugleichen, aber nach einem Konter netzte Frosch trocken zum 4:2 und damit zur Entscheidung ein (58.).