Mängel im Curt-Frenzel-Stadion werden beseitigt - Alternativ-Plan der Fans wird umgesetzt

03.03.11 - 16:45 Uhr

Die Stadtregierung unter Federführung von OB Dr. Kurt Gribl hat heute die Fanvertreter und die Pantherführung vor der offiziellen Pressekonferenz über das positive Ergebnis des lang erwarteten TÜV-Gutachtens informiert.

Dieses Gutachten bestätigt, dass - speziell bei Eishockeyspielen im Curt-Frenzel-Stadion - eine Stufensteigung von 25cm unbedenklich ist und damit der von Pantherfans initiierte und vom Architekturbüro Schlenker erarbeitete Alternativplan umgesetzt werden kann.

 

Dieses Gutachten wurde bereits mit Polizei, Rotem Kreuz, Bauordnungsamt, Feuerwehr und dem Ordnungsamt besprochen und die Genehmigung durch das Bauordnungsamt ist nun nur noch Formsache.

 

Unmittelbar nach Saisonende werden nun die Eisfläche abgetaut und die Banden entfernt und damit die Voraussetzungen für den geplanten Rückbau mit steileren Tribünen geschaffen. Dadurch werden die Zuschauer wieder näher an die Eisfläche heranrücken, die Straf- und Spielerbänke werden wieder einsehbar sein und die Eisfläche bleibt auf dem bisherigen Niveau.

 

In diesem Zusammenhang wird auch die Verrohrung der Eisfläche und der Kühltechnik auf den neuesten Stand gebracht.

 

Dieses zeitlich strenge Bauprogamm soll bis Mitte/Ende September umgesetzt werden, so dass zum geplanten DEL-Start am 16.09.2011 der Rückbau abgeschlossen ist.

 

Den Augsburger Panthern wird dann eine Zuschauerkapazität von ca. 5.000 Plätzen zur Verfügung stehen. Als kleine Entschädigung an die Fans ist die Stadt Augsburg bemüht, zusammen mit dem Architektenteam und der AGS bis zu diesem Zeitpunkt auch die Südseite und damit die Fankurve einzuhausen.

 

Panther Manager Max Fedra ist ein Stein vom Herzen gefallen: „Ich möchte mich bei allen bedanken, die zu diesem positiven Ergebnis beigetragen haben. Bei den Pantherfans, deren Aufschrei zu Beginn der Saison die Diskussion erst ins Rollen gebracht hat - allen voran Werner Gillmann und seinen Mitstreitern, die sich in einem Maß für ihr Stadion eingesetzt haben, das wohl bundesweit beispiellos ist. Mein spezieller Dank gilt auch Herrn Oberbürgermeister Dr. Kurt Gribl für sein unbürokratisches und zielorientiertes Handeln.“