Mannheim ist keine Reise wert

20.12.10 - 00:49 Uhr

Die Augsburger Panther holten einen Zwei-Tore-Rückstand auf, verloren aber trotz passabler Leistung in Mannheim bei den Adlern mit 2:4.

Die Schlüsselszene ereignete sich dabei in der 29. Minute: Beim Stand von 2:2 hatte Jonathan D’Aversa nach schönem Rückpass von Darin Olver die große Chance den Vizemeister in Führung zu bringen, scheiterte jedoch an Fred Brathwaite im Mannheimer Tor.

Glumac mit Doppelpack

Im direkten Gegenzug fuhr Michael Glumac alleine auf Dennis Endras zu und markierte das 3:2 für die Gastgeber (29.). Nur 32 Sekunden später legte Glumac nach einer sehenswerten Einzelleistung im Fallen einen weiteren Treffer nach und entschied damit die Partie (29.).

Dabei waren die Panther zu diesem Zeitpunkt das bessere Team obwohl man die Anfangsphase komplett verschlafen hatte.

Mannheim zu Beginn besser

Denn obwohl der DEL-Rekordmeister die Anfangsphase dominierte und durch zwei Treffer von Verteidiger Mario Scalzo (2., 8.) in Führung ging, kam der AEV in die Partie zurück.

Im ersten Überzahlspiel erspielten sich die Schwaben erste gute Möglichkeiten, aber Olver (Pfosten, 13.), D’Aversa (13.), Grant Stevenson (13.) und Noah Clarke (13., 14.) vergaben allesamt.

Doppelschlag der Panther

Besser machte es dann Sean O’Connor, der Brathwaite mit einem Schuss aus spitzem Winkel auf dem falschen Fuß erwischte (22.). Und nach dem Ausgleich durch Kapitän Nathan Smith, der im Nachschuss einnetzen konnte (25.), schien die Partie zu kippen. Beide Teams hatten nun Chancen in Führung zu gehen, ehe die Adler durch Glumacs Doppelpack wieder davon zogen.

88 Strafminuten in einer Szene

Im Schlussdrittel sollte sich daran nichts mehr ändern, denn Olver vergab die beste Pantherchance (55.) und die Adler brachten den Sieg letztlich souverän über die Zeit.

Für Aufsehen sorgte noch ein kleines Strafzeitenfestival in der 51. Minute als die beiden Schiedsrichter Bauer und Hascher insgesamt 88 Strafminuten verteilten.