Panther ohne Chance in Wolfsburg

13.03.11 - 17:57 Uhr

Die Augsburger Panther haben auch das abschließende Vorrundenspiel beim Spitzenreiter aus Wolfsburg verloren. Am Ende unterlag das Schlusslicht verdient mit 0:4.

In der vergangenen Saison setzte sich der AEV gegen die Grizzly Adams im Halbfinale noch mit 3:1-Siegen durch, doch in der laufenden Saison gewannen die Niedersachsen alle vier Duelle.

Für beide Teams ging es dabei um nichts mehr und so waren beide Teams eher bemüht, sich nicht zu verletzen als mutig nach vorne zu spielen.

Fletcher an den Pfosten

Die Gäste hatten dabei bei einer doppelten Überzahlsituation Pech, dass Justin Fletcher nur den Pfosten traf (4.) und auch Barry Tallackson in aussichtsreicher Situation scheiterte (4.).

Auf der anderen Seite scheiterte John Laliberte mit einem gefährlichen Schuss an Leo Conti im Panther-Gehäuse (8.), ehe Christoph Höhenleitner wenig später die Führung erzielte (8.).

Höhenleitner und Magowan treffen

Nach einer feinen Einzelleistung legte Ken Magowan noch vor der ersten Pause nach und entschied damit praktisch bereits die Partie (16.). Zwar hatten die Schwaben durch Fletcher (10.), Sean O’Connor (12.) und Jonathan Paiement (18.) Möglichkeiten, aber Jochen Reimer war stets auf dem Posten. Glück hatten die Gäste, dass Robbie Bina nur die Latte traf (16.).

Ulmer entscheidet die Partie

Kurz nach Wiederbeginn machte es Jason Ulmer jedoch besser und erzielte im Powerplay den dritten Wolfsburger Treffer (21.).

Der Widerstand des Vizemeisters war damit endgültig gebrochen, doch Laliberte (28., 29.), David Sulkovsky (34.), Höhenleitner (37.) und Hospelt (38.) verpassten es, die Führung weiter auszubauen.

Stevenson trifft leeres Tor nicht

Der AEV hatte zwar auch Chancen, den Ehrentreffer zu erzielen, aber Stevenson verfehlte das letzte Tor (30.) und Clarke scheiterte mit einem Schuss an Blake Sloan, nachdem Reimer bereits geschlagen war (31.).

Im Schlussabschnitt stellten dann beide Teams den Spielbetrieb beinahe komplett ein und die 3435 Zuschauer bekamen Sommereishockey im März zu sehen. Lediglich beim Treffer von Sulkovsky, der mit einem Sololauf den Endstand markierte (57.), erhoben sich die Zuschauer noch von den Sitzen.

Sommerpause beginnt

Die Wolfsburger brachten den Sieg danach souverän über die Zeit und warten jetzt auf den Gegner im Viertelfinale, während für die Panthercracks der Urlaub begonnen hat.