Panther siegen in Straubing

28.09.09 - 13:18 Uhr
Arbeitssieg nennt man sowas wohl umgangssprachlich. Mit 4:1 gewinnen die Panther in Straubing, aber das hohe Ergebnis täuscht etwas über die Spielanteile hinweg.
„Im zweiten Drittel haben wir aufgehört zu laufen. Straubing hat uns das Leben sehr schwer gemacht und stark gespielt", resümierte Panthercoach Larry Mitchell nach dem Spielende treffend.

Entgegen der letzten Spiele, indem die Panther meist wie die Feuerwehr loslegten und ihre Gegner so überraschen konnten, taten dies die Gastgeber aus Straubing. So kamen die Panther erst gegen Mitte des ersten Abschnitts so richtig ins Spiel, dies dann aber dafür um so besser, denn das erste Powerplay konnte sofort in Zählbares umgemünzt werden. Bully gewonnen, Darin Olver auf Collin Murphy und die Scheibe zappelte im Tigerstor (10.). Beide Teams ließen in der Folge jeweils ihre Powerplaychancen ungenutzt und so gingen die Panther mit einer knappen, aber verdienten Führung in die erste Pause.

Im zweiten Drittel kamen die Tigers besser aus den Startlöchern und hätte Tremblay seine Chance im Powerplay genutzt, hätten es die Panther sicherlich schwer gehabt dagegenzuhalten. So konnte man sich jedoch auf einen glänzend haltenden Dennis Endras verlassen und mit gefährlichen Kontern stets für Unruhe vor dem Tigerskasten sorgen. Eiskalt schlugen die Panther dann in der 30. Min. zu. Mit einem platzierten Schuss über die Fanghand hinweg lies Chris Collins, Markus Janka das Nachsehen. Die Freude unter den rund 250 mitgereisten Pantherfans war groß, wehrte allerdings nur knapp 4 Minuten denn dann kamen die Gastgeber zum überfälligen Anschlusstreffer durch Canzanello.

Im Abschlussdrittel setzte sich das gleiche Bild fort wie im Mittelabschnitt: Die Tigers um Kontrolle des Spiels bemüht und die Panther darauf bedacht, möglichst keine Fehler zu begehen. Allerdings litt das Offensivspiel der Panther beträchtlich darunter und so hatte man nur wenige Möglichkeiten das Resultat entsprechend angenehmer zu gestalten. Letzenendes sollte sich dann allerdings doch die individuelle Klasse der Pantheroffensive auszahlen, als in der 47. Min. Matt Ryan nach schönem Move auf 3:1 erhöhte. Den Schlusspunkt setzte dann gut 3 Min. vor dem Ende T.J. Kemp mit seinem 2. Saisontor.

Fazit:
Nicht sonderlich gut gespielt, aber dennoch gewonnen. Solche Spiele können am Ende einer langen Saison den Unterschied zwischen Erfolg (Playoffs) und Niederlage (Saisonende) ausmachen.