Foto: S. Kerpf

Shutout! Weiman hält Panthersieg im Derby fest

09.10.11 - 21:58 Uhr

Die Augsburger Panther bleiben zu Hause eine Macht. Im bayerischen Derby gegen den EHC München siegte der AEV verdient mit 2:0 und gewann damit auch sein viertes Heimspiel in der laufenden Saison. Während der wiedergenesene Tyler Weiman im Panthertor seinen ersten DEL-Shutout feiern konnte, erzielten Mario Trabucco und Sergio Somma die Treffer für die Mannen von Trainer Larry Mitchell.

Trabucco trifft bei doppelter Überzahl

In der Anfangsphase tasteten sich beide Teams zunächst ab – erste Schüsse von Stephane Julien auf Münchener Seite (3.) und Chad Bassen (4.) stellten die Torhüter vor keine allzu großen Probleme. Der Vizemeister von 2010 hatte jedoch früh die Chance mit zwei Mann mehr zu agieren und ließ sich nicht lange bitten: Über Christian Chartier und Sergio Somma kam die Scheibe zu Mario Trabucco, der Jochen Reimer mit seinem Schlenzer keine Chance ließ (7.).  Der AEV wollte umgehend nachlegen, aber Reimer war gegen T.J. Trevelyan (7., 8.) und Brian Roloff (8.) zur Stelle.

Weiman nicht zu bezwingen


Nach etwa zehn Minuten kamen auch die Gäste besser ins Spiel, aber weder Martin Buchwieser (11.) noch Eric Schneider (17.), Brandon Dietrich (18.) oder Jens Olsson (19.) konnten den abermals gut aufgelegten Weiman bezwingen. Somma hatte auf der Gegenseite die große Chance, auf 2:0 zu stellen, verfehlte das leere Tor jedoch (19.)
Im Mittelabschnitt verflachte die Partie dann deutlich: Die Panther standen gut und ließen nichts zu, hatten ihrerseits allerdings auch keine großen Chancen.  Dies änderte sich erst als der Ex-Augsburger Roland Mayr in die Kühlbox musste.

Somma fälscht unhaltbar ab


Die fällige Unterzahl überstanden die Gäste zwar, aber zehn Sekunden später konnten die Panther durch Somma erhöhen, der einen Schuss von der blauen Linie von Chartier unhaltbar abfälschte (31.).
Der EHC konnte in der Folgezeit selten gefährliche Situationen vor dem Panthertor kreieren. Dies ist vor allem deswegen verwunderlich, da mit Patrick Seifert ein weiterer Pantherdefender früh mit Verdacht auf Gehirnerschütterung ausschied und das Pantherlazarett um Justin Fletcher und Petr Macholda weiter vergrößerte.

Panther dominieren Schlussdrittel


Im Schlussdrittel bestimmten die Fuggerstädter dann eindeutig das Geschehen und wollten die Entscheidung. Trabucco (45., 46.), Roloff (48., 52., 55., 56.), Tobias Draxinger (49.) und Somma (54.) brachten den Hartgummi jedoch allesamt nicht an Reimer vorbei.
Dies störte die 4850 Zuschauer im Curt-Frenzel-Stadion jedoch wenig, denn auch die Münchener brachten trotz einer Schlussoffensive keinen Torerfolg zu Stande und somit blieb es beim hochverdienten Sieg der Panther.

Hannover und Nürnberg die nächsten Gegner

Für den AEV geht es kommenden Freitag in Hannover bei den Scorpions weiter, ehe am Sonntag die Ice Tigers aus Nürnberg zum nächsten Derby nach Augsburg kommen.

 

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