Warten lohnt sich: AEV schlägt KEV mit 6:3

18.12.10 - 00:27 Uhr

Da die Krefeld Pinguine aufgrund starker Schneefälle lange im Stau standen, konnte die DEL-Begegnung erst mit einstündiger Verspätung beginnen, doch die Panther ließen sich nicht aus dem Konzept bringen und siegten letztlich verdient mit 6:3.

(Foto: S. Kerpf)

Doppelschlag der Panther

Die 3127 Fans mussten lange in der Kälte ausharren, doch nachdem Schiedsrichter Roland Aumüller die Partie endlich freigab, konnten sie bereits nach 120 Sekunden das erste Mal jubeln. Sinan Akdag saß bei den Pinguinen in der Kühlbox, als Jonathan D’Aversa auf Pass des überragenden Darin Olver abzog und zur frühen Führung traf (3.). Krefeld war die harte Anfahrt anzumerken und ehe man sich selbst erste Chancen erspielte, schlug es erneut im eigenen Gehäuse ein. Wieder legte Olver auf und Noah Clarke netzte sehenswert zum 2:0 ein (7.).

Kelly verkürzt

Doch die Gäste kamen besser ins Spiel und schlugen zurück. Nach Anspiel von Charlie Stephens ließ Justin Kelly Dennis Endras keine Chance und verkürzte (13.).

Der AEV war jedoch das spritzigere Team und hatte bei einem Pfostentreffer von Szwez Pech (16.).

Die Gastgeber bestimmten die Partie und Krefeld konnte sich oft nur mit unlauteren Mitteln wehren. So bot sich dem AEV die große Gelegenheit den alten Abstand wieder herzustellen, als man fast zwei Minuten mit zwei Mann mehr auf dem Eis agieren durfte.

Tallackson stellt Abstand wieder her

Und obwohl die Panther diese Chance verstreichen ließen, konnte  Tallackson erhöhen, kurz nachdem die Pinguine wieder zu viert waren (21.).

Krefeld versuchte dagegen zu halten, aber das Team von Larry Mitchell hatte immer eine passende Antwort parat und als Sean Bentivoglio nach schöner Vorarbeit von Grant Stevenson auf 4:1 stellte, schien die Partie entschieden (30.).

Krefeld schlägt zurück

Offensichtlich dachten dies auch die Panther, denn plötzlich lief nicht mehr viel zusammen beim Vizemeister. Zunächst ließ man sich auskontern und kassierte durch Roland Verwey das 4:2 und kurz danach ließ man eine große Chance ungenutzt, als Daniel Pietta nach einem Check gegen Steffen Tölzer vorzeitig mit einer Spieldauerdisziplinarstrafe vom Eis musste.

Und es sollte noch schlimmer kommen, denn kurz nach Wiederbeginn markierte Gästekapitän Herberts Vasiljevs den dritten Krefelder Treffer (43.).

Olver mit der Entscheidung

Das Spiel drohte zu kippen, doch die Pinguine verließen augenscheinlich die Kräfte und so konnten die Fuggerstädter nach einer sehenswerten Einzelleistung von Olver wieder auf zwei Tore davon ziehen (54.). Die Moral der Krefelder war jetzt endgültig gebrochen und in der Schlussminute sorgte Benedikt Kohl mit einem Schuss ins leere Tore für den Endstand (60.).