2. Dezember 2022
Freitag, 19:30
Helios-Arena, Schwenningen
Schwenninger Wild Wings
1 : 0 n.V.
(0:0 / 0:0 / 0:0 / 1:0)
Augsburger Panther
(0:0 / 0:0 / 0:0)
27 Torschüsse 33
0 Strafen 4

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Kopitz, Odins

Linienrichter: Tschirner, Z├╝chner

Torschützen

1. Drittel:
Keine Treffer

2. Drittel:
Keine Treffer

3. Drittel: 
Keine Treffer

Overtime:
1:0 (60:50) Tylor Spink (Tyson Spink) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben in der PENNY DEL bei den Schwenninger Wild Wings zumindest einen Punkt geholt. Nach einer defensiv herausragenden Vorstellung unterlag der AEV mit 0:1 nach Verlängerung. Das Tor des Tages für die Hausherren erzielte Tylor Spink (61.).

Soramies muss passen - Clarke rutscht ins Team

Headcoach Peter Russell musste sein Team nach den zwei Siegen vom vergangenen Wochenende auf einer Position umbauen, denn Samuel Soramies musste kurzfristig erkrankt passen. Für ihn rückte Michael Clarke ins Lineup. 

Im Tor stand somit erneut Dennis Endras, aber der hatte zu Beginn gar nicht so viel zu tun. Zwar startete Schwenningen mit viel Elan, aber die Panther hielten voll dagegen und hatten im ersten Drittel mehr als doppelt so viele Torschüsse wie die Wild Wings (16:7). 

Vor allem die Reihe Sebastian Wännström, David Stieler und Ryan Kuffner kam immer wieder zu Chancen. Wännström (3., 6., 8.) und Kuffner scheiterten aber allesamt am starken Schwenninger Goalie Joacim Eriksson. 

Torhüter nicht zu bezwingen

Endras stand dem Schweden aber in nichts nach und parierte im ersten Durchgang ebenfalls alles, was auf sein Gehäuse kam. Bei der besten Gelegenheit der Hausherren schoss Daniel Pfaffengut aber knapp neben das Tor (4.). Ein recht abwechslungsreiches und schnelles erstes Drittel endete somit torlos. 

Im zweiten Drittel war Eriksson dann früh geschlagen, aber Ville Lajunen rettete auf der Linie vor dem einschussbereiten Clarke (21.). Die Panther kamen also wieder gut aus der Kabine, aber Schwenningen kam nun besser mit der aggresiven Spielweise des AEV zurecht und wurde immer besser. 

Endras zeigte jedoch einige starke Paraden. Mitten in die erste richtige Drangphase der Hausherren dann plötzlich wieder die Chance für die Panther, als LeBlanc völlig frei vor dem Schwenninger Gehäuse auftauchte, aber in Eriksson seinen Meister fand (29.).

Spink an den Pfosten - Johnson vergibt Penalty

Danach ging es hin und her. Es gab kaum Unterbrechungen, aber auch Torchancen wurden seltener, da beide Abwehrreihen ihren Job hervorragend verrichteten. Erst kurz vor der zweiten Sirene wurde es wieder brenzlig, als erstmals eine Mannschaft in Überzahl agieren durfte. 

Das Schwenninger Powerplay führte aber nicht zum Torerfolg, denn bei der besten Chance des Spiels traf Tyson Spink nur den Pfosten (39.) und es blieb somit auch nach 40 Minuten beim torlosen Remis. Kurz nach Wiederbeginn scheiterte zudem Tylor Spink freistehend bei einem Konter an Endras (42.). 

Danach die große Chance für den AEV, als Adam Johnson einen Penalty zugesprochen bekam. Doch Eriksson war auch in dieser Situation einfach nicht zu bezwingen (46.). Endras auf der anderen Seite hielt wenig später die Null, als die Wild Wings ein zweites Mal in Überzahl randurften. 

Auch danach schenkten sich beide Mannschaften nichts. Die Partie lebte größtenteils von der Spannung. Der nächste Fehler könnte entscheidend sein, aber dazu kam es nicht, denn Endras und Eriksson waren an diesem Abend in der regulären Spielzeit nicht zu bezwingen und es ging ohne Tore in die Verlängerung. 

Spink trifft in der Overtime

Dort dauerte es nur 50 Sekunden, denn bereits der erste Wechsel brachte die Entscheidung zugunsten der Hausherren. Torschütze war Tylor Spink, der den Puck im Nachschuss irgendwie an Endras vorbeibrachte (61.). Die Panther müssen sich damit mit nur einem Zähler begnügen, können aber am Sonntag ab 16:30 Uhr zu Hause gegen die Nürnberg Ice Tigers weitere Punkte sammeln.