4. Dezember 2022
Sonntag, 16:30
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
Augsburger Panther
3 : 1
(1:1 / 2:0 / 0:0)
N├╝rnberg Ice Tigers
(1:1 / 2:0 / 0:0)
28 Torschüsse 37
4 Strafen 6

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Ansons, Iwert

Linienrichter: Koziol, Karabetsos

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (07:50) Adam Johnson (Niklas Länger, T.J. Trevelyan)
1:1 (13:41) Tyler Sheehy (Gregor MacLeod, Oliver Mebus)

2. Drittel:
2:1 (21:32) Wade Bergman (Sebastian Wännström, Adam Johnson)
3:1 (26:36) Justin Volek (T.J. Trevelyan, Adam Johnson)

3. Drittel: 
Keine Treffer 

Spielbericht

Die Augsburger Panther sind im Tabellenkeller der PENNY DEL weiter auf dem Vormarsch. Nach sechs Punkten am vergangenen Wochende, holte der AEV nach dem Punktgewinn in Schwenningen am Freitag an diesem Wochenende immerhin vier Zähler. Grund ist ein 3:1-Heimsieg gegen die Nürnberg Ice Tigers. Die Treffer für die Panther erzielten Adam Johnson (8.), Wade Bergman (22.) und Justin Volek (27.). Für Nürnberg war Tyler Sheehy (14.) erfolgreich. 

Payerl an den Pfosten - Johnson trifft

Headcoach Peter Russell schickte die gleiche Mannschaft wie am Freitag in Schwenningen ins Rennen. Blaz Gregorc, David Warsofsky, Matt Puempel und Samuel Soramies fehlten also weiter allesamt. 

Doch auch ohne das Quartett fanden die Panther schnell ins Spiel. Michael Clarke hatte schon in der ersten Minute die erste gute Chance, scheiterte aber an Leon Hungerecker im Tor der Franken. Kurz danach dann erstmals Powerplay für den AEV und die Führung war schon ganz nah. 

Adam Payerl traf aus dem Slot heraus aber nur den Pfosten (3.). Die Panther blieben jedoch dran und belohnten sich schließlich in der achten Minute. T.J. Trevelyan legte an die blaue Linie zurück, Niklas Länger zog ab und Johnson fälschte noch entscheidend zum 1:0 ab (8.).

Ice Tigers gleichen aus

Von den Gästen war bis dahin offensiv noch nichts zu sehen, aber kleinere Ungenauigkeiten im Spiel der Panther sorgten dafür, dass Nürnberg mehr Zugriff bekam und gleich in der ersten Drangphase zum Ausgleich kam. Nach einem Konter machte es Sheehy bei einem Zwei-auf-Eins-Angriff selbst und traf unhaltbar für Dennis Endras ins kurze Kreuzeck zum 1:1 (14.). 

Nürnberg verdiente sich den Treffer in den folgenden Minuten, während die Panther sich nun schwer taten und nur noch eine Chance von Justin Volek (17.) verzeichnen konnten. Insgesamt blieb es aber beim leistungsgerechten Remis nach 20 Minuten. 

AEV nutzt Powerplay

Das zweite Drittel begann dann wie das erste - nämlich mit einem frühen Powerplay für die Panther. Johnson hatte dabei gleich drei Mal die Chance auf das 2:1, aber Hungerecker hatte jeweils das bessere Ende für sich (21., 21., 22.). Doch Kurz danach war Nürnbergs Goalie doch geschlagen. Bergman hatte aus der Distanz abgezogen, Kuffner Hungerecker die Sicht genommen und die Panther lagen wieder vorne (22.). 

Anders als im ersten Drittel ließen die Panther dieses Mal aber nicht nach. Nur Sekunden später tauchte Clarke alleine vor dem Nürnberger Tor auf (23.), verpasste das 3:1 aber ebenso wie Kuffner, der etwas später freistehend neben das Tor schoss (26.). 

Volek erhöht

Dies hätte sich beinahe gerächt, als Sheehy nach einem Abwehrfehler des AEV völlig frei vor Endras auftauchte und es artistisch durch die eigenen Beine versuchte. Statt Tor des Monats hatte Endras aber aufgepasst und konnte stark abwehren (27.). 

Im direkten Gegenzug dann der dritte Treffer für die Panther: Nach schöner Puckzirkulation über Johnson und Trevelyan ließ sich Volek nicht lange bitten und traf genau in den Knick zum 3:1 (27.). 

Wännström traf kurz danach ein zweites Mal den Pfosten des Nürnberger Tores (28.), aber auch die Ice Tigers kamen nun zu Chancen. Dane Fox nach toller Vorarbeit von Patrick Reimer fand seinen Meister aber in Endras (31.). 

Endras stark gegen Fox

Es entwickelte sich eine Partie mit Chancen auf beiden Seiten. Wännström (33.) und Marcel Barinka (35.) hätten für die Hausherren weiter erhöhen können, aber die Ice Tigers hatten durch den nach einer Strafzeit von der Bank kommenden Dane Fox auch noch einen absoluten Hochkräter (39.). 

Endras blieb beim Alleingang aber cool und konnte den Anschlusstreffer entschärfen, so dass es mit dem 3:1 ins Schlussdrittel ging. Dort kassierten die Panther jedoch früh zwei Strafen fast direkt hintereinander, so dass Nürnberg 86 Sekunden mit zwei Mann mehr agieren durften. Doch der AEV überstand dank Endras diese brenzlige Situation.

Panther bringen Sieg über die Zeit

Generell waren die Gäste nun aktiver, während der AEV auf Konter setzte. Dabei standen die Hausherren aber sehr sicher in der Defensive und ließen kaum Chancen der Nürnberger zu. Auch als Hungerecker frühzeitig vom Eis ging, wurde es nicht mehr gefährlich vor Endras. Der AEV brachte den wichtigen Dreier am Ende souverän über die Zeit

Für die Panther geht es am kommenden Wochenende bei den Iserlohn Roosters weiter, zwei Tage später ist die Düsseldorfer EG im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.