14. Dezember 2022
Mittwoch, 19:30
Curt-Frenzel-Stadion
Augsburger Panther
4 : 3
(3:2 / 1:1 / 0:0)
Fischtown Pinguins
(3:2 / 1:1 / 0:0)
26 Torschüsse 41
6 Strafen 2

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Ansons, Hoppe

Linienrichter: Z├╝chner, Koziol

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (06:54) Marcel Barinka (Drew LeBlanc, Henry Haase)
2:0 (08:05) Terry Broadhurst (Brady Lamb, Samuel Soramies)
3:0 (13:59) Ryan Kuffner (David Stieler, Eade Bergman)
3:1 (17:12) Niklas Andersen (Alex Friesen, Moritz Wirth)
3:2 (19:45) Alex Friesen (Niklas Andersen, Philip Samuelsson)

2. Drittel:
3:3 (24:16) Phillip Bruggisser (Alex Friesen, Ross Mauermann)
4:3 (30:41) Justin Volek (T.J. Trevelyan)

3. Drittel:

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben nach einem Wochenende ohne Punkte gegen die Fischtown Pinguins in der PENNY DEL zurück in die Erfolgsspur gefunden. Beim Saisondebüt von Torjäger Matt Puempel siegte der AEV mit 4:3.

Die Treffer für die Panther erzielten Marcel Barinka (7.), Terry Broadhurst (9.), Ryan Kuffner (14.) und Justin Volek (31.). Für Bremerhaven waren Niklas Andersen (18.), Alex Friesen (20.) und Phillip Bruggisser (25.) erfolgreich. 

Puempel ist zurück

Headcoach Peter Russell veränderte sein Team dabei nur auf einer Position. Der angesprochene Puempel rückte für Vinny Saponari ins Team. Die beiden Verteidiger Blaz Gregorc und David Warsofsky fehlten weiter. 

Gegen Bremerhaven wurde das Duo aber zuächst auch nicht vermisst, denn nach 14 Minuten führten die Panther bereits mit 3:0. Den Torreigen eröffnete Barinka, der nach ganz feiner Vorarbeit von Drew Leblanc über die linke Seite nur noch den Schläger hinhalten musste und zum 1:0 einschieben konnte (7.). Es war bereits der fünfte Treffer im neunten Spiel für den Neuzugang während der Deutschlandcup-Pause. 

3:0 nach 14 Minuten

Wenig später konnten die Panther nachlegen: Nach einem Schuss von der blauen Linie von Brady Lamb stand Broadhurst völlig frei am rechten Fleck und schob zum 2:0 ein (9.). Und auch im Powerplay klappte es: Kuffner wurde am kurzen Posten bedient, machte eine kurze Bewegung und schob flach zum dritten Treffer für die Hausherren ein (14.). 

Die Gäste, die in der Anfangsphase keinesfalls drei Treffer schlechter waren, schüttelten sich kurz und schlugen dann zurück. Die Scheibe lief gut in den eigenen Reihen und nach Querpass und anschließender Direktabnahme von Andersen kam Endras nicht mehr schnell genug auf die andere Seite und die Scheibe ging über seine Schulter ins Augsburger Tor (18.). Bei der Szene verletzte sich zudem John Rogl und konnte die Partie nicht beenden. 

Bremerhaven gleicht aus

Fischtown wollte nun - unabhängig davon - mehr und kam in Überzahl tatsächlich kurz vor der ersten Sirene wieder ins Spiel zurück. Andersen zog ab, Endras parierte dieses Mal, aber Friesen war zur Stelle und staubte 15 Sekunden vor der Pause zum 3:2 ab (20.). 

Das zweite Drittel begann dann mit einer unglaublichen Doppelchance für die Panther: Weder Sebastian Wännström noch Kuffner im Nachsetzen konnten die Führung aber wieder auf zwei Tore ausbauen, denn Stefan Niklas Svedberg parierte herausragend (22.).

Dies sollte sich prompt rächen, denn die Gäste nutzten auch ihr zweites Überzahlspiel und glichen tatsächlich aus: Bruggisser traf von der blauen Linie und Endras war machtlos, da ihm die Sicht komplett versperrt war. (25.). 

Volek lässt Panther jubeln 

Doch dieses Mal waren die Pantner nicht geschockt und schlugen zurück. T.J. Trevelyan zog unnachahmlich zum Tor und den Abpraller verwertet Volek ins leere Tor - 4:3 für den AEV (31.). Mit diesem Spielstand ging die mittlerweile recht ausgeglichene Partie auch in die zweite Pause. 

Auch im dritten Abschnitt begegneten sich die Mannschaften auf Augenhöhe, allerdings waren Chancen mittlerweile absolute Rarität. Die Panther verteidigten das Tor hervorragend und auch wenn die Gäste es gerne aus der Distanz probierten - wirklich gefährlich wurde es nicht. 

Mannheim und Eisbären warten

So liefen die Minuten herunter, bis die Panther rund zwei Minuten vor dem Ende alles klar machen müssen. Barinka erlief sich den Puck, fuhr ums Tor herum und bediente Adam Payerl, der aber das leere Tor verpasste (58.).

Doch auch so reichte es zu drei ganz wichtigen Punkten. Weiter geht es für den AEV nun am Freitag bei den Adler Mannheim, ehe die Eisbären Berlin am Sonntag ihre Visitenkarte im Curt-Frenzel-Stadion abgeben.