AEV siegt in Nürnberg

13.11.15 - 23:16 Uhr

Die Augsburger Panther sind gut aus der Länderspielpause gekommen. Bei den Thomas Sabo Ice Tigers siegte der AEV nach einer starken Vorstellung verdient mit 6:2. Die Treffer für die Panther erzielten T.J. Trevelyan (7., 33.), Matt MacKay (13.), Jon Matsumoto (38.), Evan Oberg (42.) und Thomas Holzmann (50.). Für die Ice Tigers glichen David Steckel (12.) und Casey Borer (30.) zwischenzeitlich aus.

Angstgegner Ice Tigers

Die Thomas Sabo Ice Tigers sind ohne Zweifel einer der großen Angstgegner der Panther. Die letzten zehn Partien entschieden allesamt die Franken für sich, der letzte Sieg in Nürnberg ist über Dreieinhalb Jahre her, als Mario Trabucco im März 2012 seinerzeit zwölf Sekunden vor dem Ende den Siegtreffer erzielte.

Im ersten Aufeinandertreffer in dieser Spielzeit behielten die Ice Tigers Ende September im Curt-Frenzel-Stadion mit 3:1 die Oberhand und auch in diesem Duell fanden die Franken zunächst besser ins Spiel.

Es waren nur Sekunden gespielt, als Steven Reinprecht nach starkem Anspiel von Yasin Ehliz am langen Pfosten den Puck nicht richtig traf (1.) und auch Kyle Klubertanz vergab in der Anfangsminute.

Marco Nowak traf zudem kurz danach nur den Außenpfosten (2.). Die Panther hatten in der Anfangsphase alle Hände voll zu tun, um den Einschlag zu verhindern, fanden allerdings mit jeder gespielten Minute besser ins Spiel. Oberg (3.), Trevelyan und Matsumoto (je 6.) verbuchten die ersten Torannäherungen, aber Andreas Jenike im Tor der Ice Tigers war zur Stelle.

Trevelyan trifft zur Führung

Im ersten Powerplay war es dann soweit: Brady Lamb zog ab, Trevelyan fälschte unhaltbar ab und die Panther konnten jubeln (7.). In Unterzahl hätte der AEV wenig später fast nachlegen müssen, aber Aleksander Polaczek (10.) und vor allem Adrian Grygiel (11.) scheiterten an Jenike.

Und so fiel der Treffer auf der anderen Seite, als Kurtis Foster abzog und Steckel den Puck ins Tor stocherte (12.). Die Panther hatten allerdings eine perfekte Antwort parat und gingen nur 58 Sekunden später abermals in Führung:

Alexander Thiel bediente MacKay im Slot und dieser hatte keine Probleme zum 1:2 einzuschießen. Weitere Treffer waren auf beiden Seiten möglich, aber es ging mit der knappen Gästeführung in die erste Pause.

Borer gleicht aus - Trevelyan antwortet dank Matsumoto

Aus dieser kamen die Ice Tigers besser und drückten auf den Ausgleich, aber die Pantherdefensive stand gut. Dennoch fiel der erneute Ausgleich, als Reinprecht den aufgerückten Borer bediente und dieser zum 2:2 traf (30.).

Und die Hausherren drückten weiter, aber Jeff Deslauriers hielt sein Team mit einigen starken Paraden im Spiel. Und so waren es erneut die Gäste, die ein weiteres Mal in Führung gingen. Matsumoto erkämpfte sich den Puck und bediente Trevelyan mit einem perfekten Pass quer durchs Nürnberger Drittel, so dass dieser nur noch einschieben musste (33.).

Und dieses Mal ließ der AEV den Gegner nicht mehr zurück ins Spiel, denn bei angezeigter Strafe traf Matsumoto dieses Mal selbst und erhöhte auf 2:4 (38.), was gleichzeitig den Spielstand nach zwei Dritteln bedeutete.

Oberg macht alles klar

Und zu Beginn des Schlussabschnitts machten die Panther dann alles klar: Torschütze des fünften Augsburger Treffers war Oberg, der im Nachschuss erfolgreich war (42.).

In der Folgezeit kassierten die Hausherren einige Strafzeiten und ein Überzahlspiel nutzte der AEV zum Endstand, als Holzmann den Puck über die Linie bugsierte (50.).

Zwar hatten die Ice Tigers wegen einer Spieldauerdisziplinarstrafe gegen Bretton Stamler wegen hohen Stocks in der Schlussphase noch die Chance auf Ergebniskosmetik, aber die Gäste verteidigten den Vorsprung geschickt und ließen keinen Treffer mehr zu.

Weiter geht es für die Panther nun am Sonntag gegen die Eisbären Berlin. Dabei geht es ab 17:45 Uhr nicht nur um Punkte, sondern auch um die Auflösung der "Wette" zwischen Polaczek und Kapitän Steffen Tölzer.

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