Foto: Daniel Schäfer / Albert Schäfer

AEV verdient sich einen Punkt in Köln

26.12.21 - 18:55 Uhr

Die Augsburger Panther konnten in dieser Saison auswärts in der PENNY DEL zwar erst zwei Siege feiern, doch die Partien zuletzt waren eng und die Leistungen stimmten. So auch in Köln, wo die Panther zweimal einen Rückstand aufholten, am Ende aber dennoch nur einen Zähler holen konnten. Gegen die Kölner Haie hieß es nach Overtime 2:3. Die Treffer für den AEV erzielte Adam Payerl (20., 47.). Für Köln waren Landon Ferraro (3.), Marcel Barinka (27.) und Andreas Thuresson (62.) erfolgreich.

Köln trifft früh in Überzahl

Die Panther gingen unverändert im Vergleich zum Heimsieg gegen Krefeld ins Spiel, aber dieses Mal erwischte der Gegner den Traumstart. Der AEV hatte zwar schon 23 Sekunden durch Max Eisenmenger den Führungstreffer auf dem Schläger, aber Augsburgs Angreifer traf frei vor Justin Pogge nur das Außennetz, nachdem er sich den Puck auf die Rückhand gelegt hatte (1.).

Sekunden später kassierten die Gäste dann die erste Strafe und dieses Powerplay nutzten die Gastgeber sofort. Nach einem absoluten Traumpass von Jon Matsumoto musste Ferraro letztlich nur noch ins leere Tor schieben (3.). 

Roy hatte sich zuvor noch einige Male auszeichnen können und verhinderte zudem etwas später nach einem Abwehrfehler gegen den frei vor ihm auftauchenden Zach Sill (7.) den Einschlag. Doch auch sein Gegenüber zeigte früh seine Klasse, als er kurz vor der Sill-Chance ganz stark gegen Henry Haase und Payerl (je. 6.) abwehrte.

Payerl gleicht aus

Insgesamt bekamen die Zuschauer eine recht ausgeglichene Partie zu sehen, in der es in der 15. Minute wieder rund ging. Zuerst schoss Sebastian Uvira auch kurzer Distanz am völlig leeren Augsburger Tor vorbei und im direkten Gegenzug ließ Drew LeBlanc gegen Pogge ebenfalls einen Hochkaräter liegen. 

Ein Tor fiel aber dennoch - und zwar für die Panther, die durch Payerl bei einem Konter zum 1:1 kamen. Augsburgs Torjäger machte es bei einem Zwei-auf-Eins-Angriff alleine und traf 38 Sekunden vor der ersten Sirene genau unter die Latte ins kurze Kreuzeck (20.).

Es war aber nicht das letzte Highlight des Abschnitts, denn rund 20 Sekunden vor der ersten Pause konnte sich Roy noch einmal bei einem Nachschuss aus kurzer Distanz von Uvira auszeichnen und sorgte dafür, dass es mit einem Remis in den zweiten Durchgang ging. 

Haie zum 2:1 - LeBlanc an den Pfosten

Dieser begann sehr zerfahren und ohne großen Spielfluss auf beiden Seiten. Allerdings waren die Gastgeber das aktivere Team und gingen schließlich nach einem schönen Angriff und extrem platzierten Schuss von Barinka erneut in Führung (27.).

Die Panther, die in dem Drittel bis zum 2:1 noch gar nicht offensiv in Erscheinung treten konnten, schalteten nun einen Gang hoch und kamen dementsporechend auch zu Chancen. Drew LeBlanc hatte bei der besten Möglichkeit, da er nur den Pfosten traf (32.). Auch Vinny Saponari hätte auf 2:2 stellen können, aber Pogge war zur Stelle und so blieb es nach 40 Minuten bei der knappen Führung der Heimmannschaft.

Erneut Payerl zum 2:2

Im Schlussdrittel waren die Panther - auch aufgrund eines Überzahlspiels - zunächst tonangebend, aber die Haie verteigten clever und ließen kaum etwas zu. In der 47. Minute dann aber doch der abermalige Ausgleich.

Wade Bergmann brachte den Puck zum Tor, Payerl fälschte stark ab und es war alles wieder offen. Der AEV wollte nun sogar mehr, verpasste den Doppelschlag aber, da Pogge überragend gegen Colin Campbell parierte (48.).

Die Panther waren auch danach dem nächsten Tor näher, doch auch die Haie hatten gute Chancen. Ferraro traf beispielsweise nur die Latte (55.). Auch in der Schlussphase hätten beide Teams das Spiel in der regulären Spielzeit entscheiden können, aber am Ende blieb es beim Remis nach 60 Minuten.

Extrapunkt bleibt in Köln

In der Overtime ging es weiter hin und her, bis Thuresson schließlich Maß nahm und per Schlagschuss dafür sorgte, dass der Extrapunkt in der Domstadt blieb (62.). Für den AEV geht es nun am Dienstag im letzten Spiel des Jahres zu Hause gegen Straubing.