Foto: Sport in Augsburg

AEV unterliegt München knapp

20.02.15 - 19:35 Uhr

Die Augsburger Panther haben das letzte Derby gegen den EHC Red Bull München verloren. Vor 5127 Zuschauern im Curt-Frenzel-Stadion unterlag der AEV am Ende mit 2:3. Für Augsburg trafen Ivan Ciernik (3.) und Spencer Machacek (55.). Bei den Gästen aus München waren Mads Christensen (10.), Daryl Boyle (36.) und Alexander Barta (57.) erfolgreich.

Frühe Führung durch Ciernik

Bei den Panthern kehrte Daniel Weiß nach seiner Sperre ins Team zurück und nahm auch sofort seinen Platz an der Seite von Adrian Grygiel und Ciernik sein. Sonst vertraute Trainer Greg Thomson der gleichen Mannschaft wie bei der knappen Niederlage in Wolfsburg.

Und der AEV war sofort in der Partie und hatte in der ersten Minute auch zwei gute Chancen. Ein von Dan DaSilva abgefälschter Schuss von Brady Lamb ging nur hauchdünn am Tor von Niklas Treutle vorbei und einen weiteren Schussversuch von Patrick Seifert konnte der Münchner Torhüter entschärfen.

Dementsprechend war die frühe Panther durch Ciernik auch völlig verdient: Der Torjäger bezwang Treutle mit einem trockenen Handgelenksschuss unter die Latte (3.). Die Gäste brauchten ein paar Minuten, um selbst erstmals gefährlich vor das Tor von Markus Keller zu kommen.

Ausgleich durch Christensen

Bei einem verdeckten Schuss von Michael Wolf war der Augsburger Goalie auf dem Posten. Das gefährlichere Team blieb aber der AEV, der durch Grygiel (6.) und Lamb (9.) weitere gute Gelegenheiten ungenutzt ließ.

Und dies rächte sich, denn kurz nach der erstem Power Break nutzten die Münchner eine Unaufmerksamkeit in der Pantherdefensive zum Ausgleich: Jon DiSalvatore legte für Christensen auf und der musste nur noch den Schläger hinhalten (10.).

Im ersten Powerplay hatten die Hausherren anschließend die Möglichkeit sofort zu antworten, aber bei Chancen von Ciernik und Jamie Bettauer (je 11.) war Treutle zur Stelle. In der Schlussphase waren die Gäste dann das optisch etwas überlegene Team, aber die beste Gelegenheit vergab Richie Regehr (18.) im Powerplay, so dass es mit 1:1 in die erste Pause ging.

Teams neutralisieren sich

Im Mitteldrittel neutralisierten sich beide Teams dann zu Beginn weitestgehend, so dass Chancen absolute Mangelware blieben. Einzig bei einem Schuss von Münchens Jeremy Dehner (32.) im Powerplay kam so etwas wie Gefahr auf, aber Keller parierte gut.

Nach einem Scheibenverlust von Bettauer in Überzahl wurde es aber doch noch brenzlig, denn Lamb stoppte Toni Ritter regelwidrig und die Unparteiischen entschieden zurecht auf Penalty. Diesen setzte Ritter aber neben das Tor, so dass es beim 1:1 blieb (35.).

Boyle bringt München in Führung

Auf der Gegenseite hatte Spencer Machacek eine gute Möglichkeit (35.), aber der nächste Treffer fiel auf Seiten der Gäste. Als Jeff Woywitka wegen Spielverzögerung auf der Strafbank saß, traf der Ex-Augsburger Boyle trocken per Handgelenksschuss ins obere rechte Toreck (36.).

Dabei blieb auch nach 40 Minuten, aber die Panther hätten durchaus noch zum Ausgleich kommen können. Nach schöner Kombination über Ciernik und Grygiel lief Weiß alleine auf Treutle zu, brachte den Puck aber nicht im Gehäuse unter (39.).  

Zu Beginn des dritten Spielabschnitts waren die Panther darum bemüht, den Spielstand zu halten, denn man musste vier Minuten in Unterzahl überstehen.

Machacek gleicht aus - Barta antwortet

Als man diese Phase jedoch überstanden hatte, bot sich die große Chance zum Ausgleich, als man über eine Minute lang mit zwei Mann mehr agieren durfte. Dabei brachte der AEV jedoch keinen einzigen Torschuss zu Stande, so dass es weiterhin beim 1:2 blieb.

Beim nächsten Powerplay klappte es dann aber: Zunächst vergab DaSilva per Direktschuss (54.), aber kurz danach traf Machacek nach einem Bullygewinn zum nicht unverdienten 2:2 (55.).

Doch der Jubel währte nur kurz, denn 110 Sekunden später gingen die Gäste wieder in Führung. Nach einer überragenden Vorarbeit von Boyle, der sich gegen zwei Augsburger durchsetzte, musste Barta nur noch den Schläger hinhalten (57.).

Die Panther versuchten anschließend zwar alles, um nochmals auszugleichen und nahmen auch Keller vom Eis, aber ein Treffer wollte nicht mehr fallen. 

Für die Panther geht es am Sonntag bei der Düsseldorfer EG weiter, ehe man die Saison am kommenden Wochenende mit Partien gegen Krefeld und in Straubing abschießt. 

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