Adler wollen Revanche

25.10.15 - 09:49 Uhr

Bereits am 3. Spieltag trafen die Augsburger Panther auf die Adler Mannheim. Austragungsstätte war damals die SAP-Arena und die Panther als klarer Außenseiter zu Gast. Als es am Ende 6:2 für die Panther stand, staunten viele nicht schlecht. Für Augsburg war es der erste Sieg der Saison und für unseren Cheftrainer Mike Stewart sogar der erste DEL-Sieg überhaupt – Die Panther waren in der Spielzeit 2015-16 angekommen!

Die Formkurve

Die Adler Mannheim haben nach einem für ihre Verhältnisse schwachen Saisonstart langsam Fahrt aufgenommen. Die letzten vier Spiele konnten die Mannheimer allesamt gewinnen und präsentierten sich vor allem in der Defensive bissig und kompakt. Lediglich je einmal musste Torhüter Dennis Endras in den letzten vier Begegnungen hinter sich greifen. Vor der Auswärtspartie in Augsburg traten die Mannheimer dreimal in Folge vor heimischer Kulisse an und gewannen dabei gegen Hamburg, Ingolstadt und Berlin. Eine ähnliche Heimserie haben die Augsburger Panther vorzuweisen. Gegen Hamburg, Schwenningen und Straubing war der AEV zuletzt im Curt-Frenzel-Stadion siegreich. Auswärts mussten sich die Panther am Freitag in Iserlohn mit 7:5 geschlagen geben, bewiesen dabei allerdings Moral und kämpften sich im letzten Drittel mit drei Treffern noch einmal heran.

Das Duell

Wie bereits angesprochen trafen beide Mannschaften am 3. Spieltag schon aufeinander, als die Panther mit 6:2 in Mannheim siegten. In der DEL-Historie ist die Bilanz der beiden Teams im Curt-Frenzel-Stadion ausgeglichen. 21 von 39 Partien gewannen die Panther. In der letzten Saison ging das Duell unterdessen an die Adler: Die Adler gewannen drei Partien, während der AEV vier Punkte gegen die Mannheimer verbuchte.

Die Topspieler

Einen Topspieler im Kader der Adler Mannheim auszumachen ist keine leichte Aufgabe. Auch in den Reihen 3 und 4 verfügen die Mannheimer über ungemein viel Potential. Im Sturm ragt dabei sicherlich Altmeister Glen Metropolit heraus. Der 41-jährige, der über 400 Spiele in der besten Liga der Welt, der NHL, absolvierte, ist in jedem Spiel für einen Punkt gut. Als starker Rückhalt erweist sich bei den Adlern auch dieses Jahr wieder der Ex-Augsburger Dennis Endras. Eine Fangquote von 93,2 Prozent spricht dabei eine deutliche Sprache. Während beim ersten Aufeinandertreffen der beiden Teams noch Youri Ziffzer das Tor hütete, ist heute mit einem Einsatz von Dennis Endras zu rechnen.

Der Trainer

Greg Ireland hat in Mannheim die Nachfolge von Geoff Ward angetreten. Der 50-jährige hatte sich sicherlich auch einen besseren Saisonstart ausgemalen, aber aktuell stehen die Adler auf Platz 5 in der Tabelle und die Spieler scheinen das System des Trainers langsam zu verstehen. Vor seinem Amtsantritt war Ireland jahrelang in Nordamerika aktiv. Lediglich in der Saison 2010-11 übernahm er kurz vor Saisonende das Zepter beim HC Lugano in der NLA und bewahrte das Team vor dem Abstieg.

Am Rande der Bande

+++ Die Panther müssen voraussichtlich acht Wochen auf die Dienste von Mike Iggulden (Innenbandverletzung) verzichten +++ Für das Foul an Iggulden wurde Maury Edwards von der DEL für drei Spiele gesperrt +++ Bretton Stamler, der für Iggulden wieder ins Team rückte, punktete am Freitag viermal +++ Adler-Kapitän Marcus Kink kehrte nach längerer Verletzungspause am Freitag wieder in den Kader der Mannheimer zurück +++ Der Einsatz von Brent Raedeke und Steve Wagner ist ungewiss +++ Nicht zur Verfügung stehen Trainer Greg Ireland die Spieler Denis Reul, Jochen Hecht und Marcel Goc +++ Ex-Panther Philip Riefers gelang bisher in zwölf Spielen noch kein Scorerpunkt +++

Hauptschiedsrichter: Gordon Schukies, Yuriy Oskirko
Linienrichter: Lukas Kohlmüller, Pascal Kretschmer

Tickets für das Spiel gegen Mannheim gibt's im Online-Ticketshop unter http://www.aev-panther.de/tickets oder an der Tageskasse (ab 15:30 Uhr) am Curt-Frenzel-Stadion.

PLAYOFFS
2019
powered
by