07.05.18
14:05 Uhr

Anti-Manipulation: Keine Verdachtsfälle in der DEL

Foto: Sport in Augsburg

(www.del.org) Die Sportradar AG, das führende Unternehmen im Bereich der Wettüberwachung, hat im ersten Jahr der Zusammenarbeit mit der Deutschen Eishockey Liga (DEL) keine Hinweise auf wettbezogene Spielmanipulationen in der höchsten deutschen Eishockey-Liga festgestellt. Mit dem sogenannten Fraud Detection System (FDS) überwachte und analysierte Sportradar alle 407 DEL-Spiele und identifizierte dabei keine einzige auffällige Begegnung.

Die DEL arbeitet seit einem Jahr mit dem in der Schweiz ansässigen Unternehmen zur Verhinderung von Spielmanipulationen. Die Kooperation beinhaltet neben der Implementierung eines neuen Regelwerks bezüglich von Spielmanipulationen auch die Zusammenarbeit mit der renommierten Münchner Anwaltskanzlei SportsLawyer, die die Bewertung sowie eine eventuelle sportrechtliche Weiterverfolgung übernimmt, sollte es zu Verdachtsfällen kommen.

"Ohne Vertrauen und Glaubwürdigkeit ist der Sport bedeutungslos. Die DEL hat sich verpflichtet, ihren Fans und Partnern ein Höchstmaß an Fairplay in unserem Sport zu garantieren", sagte Gernot Tripcke, DEL-Geschäftsführer.

Die zunehmende Attraktivität der DEL spiegelt sich auch in einem stetigen Interessensanstieg auf dem globalen Wettmarkt wider. So boten in der abgelaufenen Saison weltweit durchschnittlich 321 Wettanbieter DEL-Spiele an. Sportradar schätzt dabei den globalen Wettumsatz auf ca. 135.000 Euro pro Spiel.