Foto: Sven Lägler
Die Playoffs in der Saison 2025-26 in der PENNY DEL werden fast sicher ohne die Augsburger Panther stattfinden. Nach der knappen 1:2-Niederlage bei den Schwenninger Wild Wings hat der AEV nur noch theoretische Chancen auf Platz zehn. Den einzigen Treffer im Schwarzwald für die Panther erzielte Alexandre Grenier (26.). Für die Wild Wings waren Daniel O'Regan (13.) und Tyson Spink (29.) erfolgreich.
MAYHEW FEHLT ANGESCHLAGEN
Personell musste Cheftrainer Bill Peters neben Anthony Louis auch auf Kyle Mayhew verzichten. David Farrance rückte dafür ins Lineup. Im Tor gab es keine Veränderung, Michael Garteig stand erneut zwischen den Pfosten, hatte zu Beginn aber kaum etwas zu tun. Beide Teams neutralisierten sich in der Anfangsphase, so dass die Zuschauer keine Chancen zu sehen bekamen.
In der achten Minute hatte dann Thomas Schemitsch zwei Mal die Möglichkeit auf den ersten Treffer, scheiterte aber ebenso an Joacim Eriksson wie kurz danach Tim Wohlgemuth (9.). Es sollte die letzte Chance der Panther im ersten Drittel bleiben, denn fortan spielte man meist mit einem Mann weniger. Zuerst bekam Madison Bowey eine Spieldauer-Disziplinarstrafe wegen Bandechecks.
SCHWENNINGEN TRIFFT IN ÜBERZAHL
Der AEV verteidigte die fünf Minuten zwar herausragend und ließ nur eine einzige wirkliche Topchance zu - unglücklicherweise nutzten die Hausherren diese aber in Person von O'Regan, der Garteig aus kurzer Distanz keinerlei Abwehrchance ließ (13.).
Nachdem die Gäste wieder komplett waren, gab es direkt die nächste Strafe, aber die Panther überstanden auch diese Situation problemlos und so ging es nur mit einem 0:1 in die erste Pause. Zu Beginn des zweiten Durchgangs drückte Schwenningen auf den zweiten Treffer, aber Garteig konnte sich nun auch auszeichnen. Ein Mal hatte er aber auch Glück, dass Mirko Höfflin den Pfosten traf (23.).
GRENIER GLEICHT AUS
Im Grunde aus dem Nichts dann der Ausgleich keine drei Minuten später. Der AEV checkte aggressiv vor, erzwang den Puckverlust, Grenier zog voll durch und erzielte per Gewaltschuss das 1:1 (26.). Die Wild Wings schlugen allerdings zurück und gingen durch eine Co-Produktion der Spink-Brüder erneut in Führung: Tylor legte auf Tyson quer und der traf ins leere Tor (29.).
Die Hausherren hatten auch danach mehr vom Spiel, konnten aber keinen weiteren Treffer im Mitteldrittel erzielen. Der AEV hatte im ersten Powerplay auch ein paar Chancen, aber letztlich ging es mit dem 2:1 in den letzten Durchgang.
AEV RENNT ERFOLGLOS AN
Dort war der AEV dann klar besser und hatte durch Cody Kunyk (42.) und D.J. Busdeker (43.), Schemitsch (45.) und Grenier (51.) auch mehr als ordentliche Gelegenheiten auf den abermaligen Ausgleich. Busdeker traf zudem den Pfosten (49.).
Auch danach rannten die Gäste an, nahmen Garteig über drei Minuten vor Ende bereits vom Eis, aber eine Strafe gegen Kunyk, sorgte nicht nur dafür, dass der Goalie wieder in sein Gehäuse musste, sondern auch, dass es in der Schlussphase keine weitere Chance auf das 2:2 mehr gab.
Die Panther liegen durch die Niederlage bei noch zwei Partien nun sechs Punkte hinter Platz zehn und haben das deutlich schlechtere Torverhältnis, so dass die Playoffs kaum noch erreichbar sind.