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EBB vs. AEV

Keine Punkte beim Meister

04.01.26 - 16:25 Uhr

Die Augsburger Panther haben sich für eine über weite Strecken ansprechende Leistung bei den Eisbären Berlin nicht belohnt. Der AEV begann schlicht und einfach zu spät mit dem Toreschießen und verlor am Ende mit 3:6. Die Treffer für den AEV erzielten Riley Damiani (45., 55.) und Alexander Blank (46.). Für die Eisbären waren Liam Kirk (1.), Leonhard Pföderl (19.), Korbinian Geibel (30.), Andreas Eder (33.), Blaine Byron (42.) und Frederik Tiffels (58.) erfolgreich. 

BOWEY FEHLT

Headcoach Bill Peters musste beim Titelverteidiger neben D.J. Busdeker auch auf Madison Bowey, der gegen Schwenningen früh ausschied, verzichten. Einen Wechsel gab es auch im Tor, denn Peyton Jones - am Freitag im letzten Durchgang eingewechselt - stand dieses Mal von Beginn an für Michael Garteig zwischen den Pfosten. 

Doch bereits nach 40 Sekunden musste Jones erstmals hinter sich greifen. Nach tollem Zuspiel von Marcel Noebels stand Kirk im Slot mutterseelenallein und Augsburgs Goalie war absolut chancenlos (1.). Doch die Panther, die beim ersten Duell in Berlin ebenfalls ganz früh ins Hintertreffen gerieten, waren nicht geschockt und hatten durch Anthony Louis (2.) und Thomas Schemitsch (3.) schnell erste eigene gefährliche Versuche. 

EISBÄREN LEGEN IN ÜBERZAHL NACH

Auch danach hatte der AEV mehr vom Spiel und die besseren Möglichkeiten. Die beste davon vergab Alexandre Grenier, als er von Louis im Slot herausragend freigespielt wurde, aber zu zentral abzog, so dass Jonas Stettmer parieren konnte (9.). Deutlich effizienter präsentierte sich der Meister, der kurz vor der Sirene im ersten Überzahlspiel - nach einer eher harten Strafe gegen Grenier - nachlegen konnte. Torschütze war Pföderl mit einem Gewaltschuss aus der Distanz (19.). 

Im zweiten Durchgang hatten die Panther bereits nach 25 Sekunden einen weiteren Hochkaräter durch Grenier nach Zuspiel von Jason Bast, Stettmer war aber erneut stark zur Stelle (21.). Immer wieder kamen die Gäste auch danach zu Puckgewinnen, machten aber aus zahlreichen gefährlichen Situationen nichts und so zogen die Eisbären mit einem Doppelschlag davon. 

BERLIN ZIEHT DAVON

Erst traf Geibel bei einem Konter sehenswert aus dem Handgelenk genau in den Winkel (30.) und fast genau drei Minuten danach stocherte Eder den Puck sogar zum 4:0 ins Netz (33.). Erst jetzt war Berlin wirklich besser und hätte auch weitere Treffer erzielen können, aber auch so nahmen die Hausherren eine beruhigende Führung mit in den Schlussabschnitt. 

Dort markierte der Titelverteidiger frühzeitig sogar noch seinen fünften Treffer, als Byron einen Schuss von Adam Smith unhaltbar für Jones abfälschte (42.). Doch der AEV zeigte Moral und kam durch zwei äußerst sehenswerte Treffer wieder teilweise ins Spiel zurück. Erst legte Louis schön auf für Damiani, der eiskalt unter die Latte zum 1:5 abschloss (45.).

AEV ZEIGT MORAL

Noch ansehnlicher der zweite Treffer 46 Sekunden danach. Blank leitete selbst ein, der aufgerückte Fabrizio Pilu bediente Cody Kunyk, der uneigennützig nochmal querlegte, so dass Blank nur noch ins leere Tor einschieben musste (46.). Die Panther hatten nun Oberwasser und kamen in Überzahl sogar auf 3:5 heran. Grenier legte stark quer und Damiani netzte abermals ins leere Tor ein (55.).

Zu mehr reichte es am Ende aber nicht, auch wenn Jones über Minuten vor Schluss bereits vom Eis ging. Tiffels machte mit seinem Empty-Net-Goal endgültig alles klar (58.). Weiter geht es für Augsburh nun bereits am Dienstag gegen Iserlohn, ehe am kommenden Wochenende Duelle in Wolfsburg und gegen Spitzenreiter Köln auf dem Spielplan stehen.