Foto: City-Press

Max Fedra in Hall of Fame aufgenommen

14.03.16 - 09:47 Uhr

Ausgelassene Stimmung, würdige Preisträger und zufriedene Verantwortliche: Die 4. Gala des deutschen Eishockeys in Straubing am Samstag war ein voller Erfolg, darin waren sich alle einig. „Es ist toll, wenn man so viele alte bekannte Gesichter trifft, die das Eishockey in Deutschland in den vergangenen Jahren geprägt haben und nach wie vor prägen", war auch Bundestrainer Marco Sturm mehr als angetan vom Abend mit viel Witz, Charme und Charakter.

Das lag aber nicht nur an den hochkarätigen Gästen, sondern auch am Moderatoren-Duo Gerhard Leinauer und Rick Goldmann. Die beiden bekannten TV-Gesichter unterhielten die rund 300 Gäste im Straubinger ASAM-Hotel sowohl mit lustigen Geschichten als auch mit teilweise amüsanten Sprüchen. „Das hat die ganze Sache doch schon sehr aufgelockert“, befand auch DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke.

Tripcke war es auch, der die Preise für die besten Spieler übergeben durfte. Gleich zweimal musste der große Gewinner auf die Bühne. Patrick Reimer von den Thomas Sabo Ice Tigers heimste den Preis zum Stürmer des Jahres und Spieler des Jahres ein. „Mich erfüllt das schon mit Stolz“, sagte Reimer: „Man ist aber immer nur so gut wie die Mannschaft. Ohne meine Teamkameraden wäre das nicht möglich gewesen.“

Letzter Satz war beispielhaft für die weiteren Reden der Sieger. „Man lernt von seinen Mitspielern. Sie versuchen jeden Tag, mir wertvolle Tipps zu geben“, meinte Fabio Pfohl aus Wolfsburg, der zum Rookie des Jahres gewählt wurde.

Neben den Siegern wurden zwei bekannte Gesichter des deutschen Eishockeys in die „Hall of Fame“ aufgenommen. Eisbären Berlins Sportlicher Leiter Stefan Ustorf weilt nun ebenso im erlauchten Kreise der „Hall of Famer“ wie Ex-Manager Max Fedra. Die Gäste bekamen eine launige Laudatio von Bundestrainer Marco Sturm zu hören. „Ich habe als 15-Jähriger bei ihm im Büro gesessen, konnte ihn aufgrund des ganzen Zigarettenrauchs aber kaum sehen“, schmunzelte Sturm: „Der Max war immer für den Nachwuchs da. Wir kannten ihn damals alle, weil er immer dicke Geldscheine in der Tasche hatte.“ Der Saal tobte.

Alles in allem war es eine runde Veranstaltung. „Die Straubing Tigers haben den Abend toll organisiert“, lobte DEL-Aufsichtsratvorsitzender Jürgen Arnold die Verantwortlichen. Damit hatte er den Nagel auf den Kopf getroffen.