Foto: Sportberichte | Adrian Goldberg
Die Augsburger Panther haben sich in der PENNY DEL mit einem wichtigen Heimsieg gegen den Deutschen Meister in die Olympiapause verabschiedet. Gegen die Eisbären Berlin siegte der AEV am Ende verdient mit 2:1. Die Treffer für die Panther erzielten Alexander Blank (37.) und Kyle Mayhew (50.). Für die Eisbären war Ty Ronning (16.) erfolgreich.
JONES BEGINNT FÜR GARTEIG
Die Zeit reichte am Ende nicht für T.J. Trevelyan oder Anthony Louis, um noch vor der Pause ein Comeback zu feiern. Auch Alexandre Grenier fehlte weiterhin gesperrt. Einen Wechsel nahm Bill Peters dennoch vor, denn Peyton Jones rückte wieder für Michael Garteig ins Tor.
Wirklich viel zu tun bekam der Goalie im ersten Durchgang aber nicht. In einem ausgeglichenen und durchaus schnellen Spiel hatte der Deutsche Meister zu Beginn etwas mehr Chancen, aber richtig gefährlich wurde es nur selten. Ein Treffer gelang den Gästen dennoch: Nach einem Bullygewinn verschaffte sich Ronning etwas Platz und sein verdeckter Schuss schlug unhaltbar genau im Kreuzeck ein (16.).
Die Führung nach 20 Minuten war verdient, denn obwohl der AEV gut mitspielte, konnte man sich offensiv keine Möglichkeit erspielen. Dies änderte sich im Mitteldrittel aber sofort: Bereits nach 14 Sekunden vergab D.J. Busdeker aus dem Slot heraus eine große Chance, aber Jake Hildebrand reagierte stark (21.).
BLANK GLEICHT AUS
Auch danach hatten die Hausherren immer wieder Gelegenheiten, wie beispielsweise in der 26. Minute, als sich Jason Bast die Scheibe klaute, alleine auf das Berliner Tor zulief, gut verzögerte, aber dennoch seinen Meister in Hildebrand fand. In Überzahl scheiterte auch Tim Wohlgemuth aus kurzer Distanz am Berliner Goalie (27.)
Danach fand auch Berlin offensiv wieder in die Spur und prüfte Jones, aber dieser war stets zur Stelle. Mitten in diese gute Phase der Gäste gelang dem AEV der insgesamt verdiente Ausgleich. Joe Cramarossa erzwang einen Scheibenverlust, Hildebrand klärte, aber genau zu Blank, der per Rückhand zum 1:1 einnetzte (37.).
AEV DREHT DAS SPIEL
Das Schlussdrittel begannen die Gastgeber mit einem Mann mehr und hätten das Spiel beinahe gedreht, aber Riley Damiani nagelte den Puck nach toller Kombination über Busdeker und Cody Kunyk an den linken Pfosten (41.). Wohlegemuth verpasste das 2:1 bei seinem Schuss aus dem Slot auch nur ganz knapp - dieses Mal stand wieder der starke Hildebrand im Weg (45.).
Doch der AEV blieb dran, hielt das Tempo hoch und belohnte sich am Ende doch mit dem zweiten Treffer. Bei fünf gegen drei zog Busdeker ab, die Scheibe prallte von der Bande hinter dem Tor wieder zurück und Mayhew hatte keine Mühe einzuschieben (50.).
HARTER CHECK GEGEN DAMIANI
Anschließend hatten die Panther über eine Minute lang nochmal zwei Mann mehr auf dem Eis, aber konnte dieses Mal nicht jubeln. Auf der Gegenseite überstand man allerdings eine Unterzahlsituation. Dies war letztlich auch Berlins letzte Gelegenheit auf den Ausgleich, denn als Eric Mik in der Schlussphase nach einem harten Check gegen Damiani eine Spieldauerdiszipinarstrafe kassierte, brachten die Hausherren den wichtigen Dreier ohne größere Probleme über die Zeit.
Der AEV steht somit bei der Olympiapause nach 44 Spielen bei 54 Punkten und liegt bei noch acht ausstehenden Partien nur drei Zähler hinter Platz zehn.