Foto: Sport in Augsburg

Panther unterliegen gegen Mannheim

02.03.13 - 12:53 Uhr

Die Augsburger Panther mussten in Kampf um die Playoffs eine bittere Heimniederlage hinnehmen. Gegen die Adler Mannheim unterlag der AEV trotz starker Leistung unglücklich mit 2:4. Vor 4962 Zuschauern markierten T.J. Trevelyan (32.) und Sergio Somma (56.) die Tore für die Augsburger.

Panther mit starker Vorstellung

In einem sehr schnellen und über weite Strecken hochklassigen Spiel unterlag mit den Panthern keinesfalls die schlechtere Mannschaft. Im Gegenteil: Die Augsburger taten mehr fürs Spiel, hatten ein Chancenplus, aber zwei individuelle Fehler reichten gegen abgeklärte Mannheimer, um am Ende ohne Punkte dazustehen. Die Adler bewerkstelligten dabei etwas nicht alltägliches, denn sie trafen in jedem Drittel in der Schlussminute.

Panther drücken - Mannheim trifft

Von Beginn an war den Panthern anzumerken, dass man die tolle Heimserie ausbauen wollte: In diesem Jahr gewann man sieben der acht Partien im Curt-Frenzel-Stadion und punktete sogar in allen acht Spielen. Und auch gegen Mannheim fand man gut ins Spiel: Im ersten Überzahlspiel hätte Trevelyan einen Schuss von J.D. Forrest beinahe zum Traumstart abfälschen können, aber Dennis Endras parierte hervorragend (2.).

 

Abermals Trevelyan (7.) und Somma (9.) ließen weitere Hochkaräter aus, während auf Mannheimer Seite Frank Mauer in aussichtsreicher Position an Patrick Ehelechner scheiterte (11.). Wenig später schlug es aber erstmals im Augsburger Tor ein, als Shawn Belle die Scheibe gefährlich vor das Tor brachte und Marc El-Sayed goldrichtig stand und zur Gästeführung abfälschen konnte (14.).

Reul erhöht kurz vor der Pause

Somma (18.) und Trevelyan (19.) scheiterten ein weiteres Mal an Endras, ehe die Augsburger einen Tiefschlag hinnehmen mussten. Ehelechner musste kurz vor Drittelende einen Schuss von Denis Reul passieren lassen, so dass es mit 0:2 in die Kabine ging (20.).

Die Panther ließen sich davon im Mitteldrittel jedoch nicht entmutigen und spielten weiter mutig nach vorne. Maximilian Schäffler, der unter der Woche seinen Vertrag in Augsburg verlängerte, prüfte dabei Endras (24.), der aber genauso zur Stelle war wie auf der Gegenseite Ehelechner gegen Ken Magowan (26.).

Trevelyan verkürzt

Eine toll ausgespielte drei-auf-zwei-Situation der Panther sorgte dann für den verdienten Anschlusstreffer: Stephen Werner legte auf Peter MacArthur zurück, der sofort Trevelyan bediente. Und der Mann mit Nummer 24 hielt den Schläger dazwischen und ließ Endras keine Chance (32.). MacArthur per Tipp-In (36.) und John Zeiler (39.) hätten sogar ausgleichen können, vergaben aber.

Auf der anderen Seite hatten jedoch auch Mauer (34.) und Belle (38.) gute Chancen. Kurz vor der Pause schlugen die Mannheimer dann jedoch eiskalt zu: Yannic Seidenberg luchste Tobias Draxinger hinter dem Augsburger Tor die Scheibe ab, bediente Christoph Ullmann, der zum 1:3 einschieben konnte (40.).

Somma fälscht zum 2:3 ab

Auch von diesem Rückschlag erholten sich die Panther jedoch und warfen im Schlussdrittel alles nach vorne: Zwar boten sich somit auch den Mannheimern Lücken und Magowan (50.), Marcus Kink (52.) und Mauer (55.) vergaben gute Möglichkeiten zur Entscheidung, aber die Gastgeber stellten das bessere Team:

 

Chad Bassen (44., 48.), Zeiler (49.), Derek Whitmore (50., 56.) verzweifelten jedoch an Endras. Nachdem Somma jedoch einen Schuss von Patrick Seifert zum 2:3 abfälschen konnte (56.) keimte neue Hoffnung auf.

Chancen im Minutentakt bleiben ungenutzt

Kurz darauf vergaben jedoch Ryan Thang (57.), Trevelyan (57., 58.) beste Chancen und bei Gelegenheiten von MacArthur und Werner (je 58.) war jeweils noch ein Mannheimer Schläger dazwischen. Magowan machte mit seinem Schuss ins leere Tor 55 Sekunden vor dem Ende dann alles klar.

Die Panther bleiben trotz der Niederlage auf Rang sieben und haben bei noch drei ausstehenden Spielen fünf Punkte Vorsprung auf Platz elf. Am Sonntag in Straubing kann der AEV mit einem Sieg den Einzug in die 1. Playoff-Runde bereits perfekt machen.

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