Foto: Sport in Augsburg

Panther verlieren auch gegen Hamburg

24.12.14 - 00:48 Uhr

Die Augsburger Panther mussten sich erneut vor heimischem Publikum geschlagen geben. Gegen die Hamburg Freezers unterlag der AEV vor 4.436 Zuschauern mit 3:4. Für Augsburg trafen Dan DaSilva zweimal (13., 59.) und Louie Caporusso (60.). Auf Hamburger Seite erzielten Garrett Festerling (12.), Kevin Schmidt (32.), Martin Sertich (52.) und Nicolas Krämmer (58.) die Treffer.

Ausgeglichener Beginn

Nachdem der AEV in den letzten beiden Begegnungen gegen die Freezers deutliche Niederlagen einstecken musste, wollten die Panther sich heute im Curt-Frenzel-Stadion revanchieren.

In den ersten Minuten kamen jedoch die Freezers besser ins Spiel, Markus Keller hielt aber seinen Kasten sauber. Nachdem die Panther das erste Unterzahlspiel überstanden, hatten sie selbst die Möglichkeit im Powerplay zu agieren. Andy Reiss, der nach seiner Verletzung wieder im Kader stand, versuchte es genauso wie Brady Lamb, doch Sebastien Caron parierte (8.).

Als Philip Riefers für Haken zwei Minuten auf die Strafbank musste, hatte Hamburg wiederum die Chance (10.). Doch der AEV war es, der agierte und so kamen die Panther mit Greg Moore zu einer Kontermöglichkeit, allerdings war wieder Caron zur Stelle (10.). Drei Sekunden vor Ablauf der Strafe legte Hamburgs Kevin Clark auf Garrett Festerling quer, der die Scheibe an Markus Keller vorbeischob – 0:1 aus Sicht der Panther (12.)

Die Panther ließen aber die Köpfe nicht hängen und antworteten direkt. Spencer Machacek legte Dan DaSilva auf, der den Puck durch gute Arbeit vor dem Tor im Kasten der Freezers unterbringen konnte (13.).

Nachdem Brady Lamb anschließend auf die Strabank musste, hatte der AEV trotz Unterzahlspiel einige gute Möglichkeiten. Erst legte Daniel Weiß bei einem Konter quer, dann versuchte er es selbst, scheiterte aber an Caron (15.).

Auf der Gegenseite hämmerte Druval Westcott den Puck an die Latte bevor es mit einem gerechten 1:1 in die erste Pause ging (18.).

 

Panther bemüht – Freezers clever

Das zweite Drittel begann ruhig, denn kein Team wollte einen Fehler machen. Das Spiel verlief ohne große Geschehnisse bis zur 30. Minute. Erst konterte Hamburg mit einer 2 auf 1-Situation, bei der Keller mit starker Parade hielt, dann hatte der AEV eine riesen Chance, doch auch Caron parierte. Als die Panther Abstimmungsprobleme im Aufbau hatten, nutzten die Freezers die Gelegenheit. Erst scheiterten Jerome Flaake und Garrett Festerling an Markus Keller, aber als Kevin Schmidt den dritten Abpraller vor die Kelle bekam, war er machtlos (32.).

In den folgenden Minuten kam der AEV durch T.J. Trevelyan, Spencer Machacek und James Bettauer noch zu Chancen, aber Caron hielt alles fest (37.). Kurz vor der zweiten Drittelpause hatten die Panther noch einmal Glück als Mathieu Roy auf den mitgelaufenen Julian Jakobsen querlegte, der aber am leeren Tor vorbeischoss (40.).

 

Die Panther treffen zu spät

Mit einem 1:2 ging es ins letzte Drittel, in dem die ersten Minuten den Freezers gehörten. Die Freezers konzentrierten sich anschließend auf die defensive Leistung und ließen die Panther kommen, die allerdings kein Durchkommen fanden.

In der 51. Spielminute dann der nächste Schock: Nachdem Greg Moore wegen Stockschlag in die Kühlbox musste, nutzten die Freezers die Powerplay-Situation und kamen durch Martin Sertich zum 1:3 (52.).

Ein schöner Alleingang durch die Hamburger Abwehr von Ivan Ciernik und ein Versuch von Dan DaSilva waren die Bemühungen der Panther den Anschlusstreffer zu erzielen (55.).

Als der AEV zwei Minuten vor Ende des Spiels in Überzahl war und Trainer Greg Thomson zusätzlich Markus Keller vom Eis nahm um noch mehr Druck aufzubauen, gelang es Nicolas Krämmer in Unterzahl die Scheibe in das leere Tor einzuschieben – 1:4 (58.).

Die Panther gingen anschließend in die totale Offensive über und dann war es wiederum Dan DaSilva, der aus spitzem Winkel zum 2:4 traf (59.).

In Überzahl und ohne Keller auf dem Eis dann der nächste Treffer: Brady Lamb zieht von der Blauen ab und Louie Caporusso fälschte den Puck unhaltbar zum 3:4 ab (60.).

In den verbleibenden 25 Sekunden sollte der Ausgleichstreffer allerdings nicht mehr gelingen und so musste man sich am Ende mit 3:4 geschlagen geben.

 

Für den AEV geht es bereits am 2. Weihnachtsfeiertag im Derby gegen den ERC Ingolstadt weiter. Spielbeginn ist am 26.12.2014 um 16:30 Uhr im Curt-Frenzel-Stadion.

PLAYOFFS
2019
powered
by