Panther wollen in Erfolgsspur zurück

05.02.16 - 10:08 Uhr

Nach der denkbar ungünstigen Heimniederlage gegen die Kölner Haie am vergangenen Sonntag rangieren die Augsburger Panther weiterhin auf Platz 11 der DEL-Tabelle, der nicht zur Teilnahme an der 1. Playoff-Runde berechtigt. Positiv: Der Rückstand auf den achten Tabellenplatz beträgt lediglich einen Zähler. Im Heimspiel gegen die Thomas Sabo Ice Tigers sollen heute um 19:30 Uhr wieder wichtige Punkte eingefahren werden.

Die Formkurve

Die Thomas Sabo Ice Tigers stehen nach dem 42. Spieltag auf Platz 5 in der DEL-Tabelle und konnten die letzten beiden Begegnungen für sich entscheiden. Während die Franken die Adler Mannheim am vergangenen Sonntag mit 6:3 nach Hause schickten und damit alle vier Aufeinandertreffen gegen den amtierenden Deutschen Meister diese Saison für sich entscheiden konnten, ging es in Düsseldorf etwas enger zur Sache. Mit 2:1 konnte sich das Team von Trainer Rob Wilson am Ende durchsetzen, vor allem dank eines gut aufgelegten Tyler Beskorowany im Gehäuse, der es schafft nach und nach an seine Vorjahresform anzuknüpfen.

Das Duell

Beide Teams trafen in der aktuellen Spielzeit bereits dreimal aufeinander. Die Ice Tigers behielten in zwei Begegnungen die Oberhand, während die Panther einmal siegreich waren. Für Augsburg spricht nichtsdestotrotz, dass beide Niederlagen knappe und hartumkämpfte Spiele waren, in denen die Ice Tigers erst mit einem Empty Net-Treffer den Sack zumachten. Des Weiteren feuerten die Panther in den drei Duellen 116-mal auf das Tor der Franken, wohingegen der AEV lediglich 75 Torschüsse zuließ.

Die Topspieler

Beim Blick auf den Kader der Ice Tigers sticht natürlich ein Spieler sofort raus: Der Mann mit der 15 – Dany Heatley: In 946 Einsätzen in der besten Liga der Welt punktete der mittlerweile 35-jährige über 850-mal. Eine herausragende Bilanz, ohne Wenn und Aber. Wirft man allerdings einen Blick auf die Statistik, rückt ein anderer Name in den Vordergrund. Patrick Reimer. Kein Spieler punktete in den vergangenen fünf Jahren häufiger, kein Spieler erzielte mehr Treffer. Was den Rechtsschützen so gefährlich macht? Er braucht erst gar keine numerische Überlegenheit auf dem Eis um dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Die beste Plusminus-Bilanz der aktuellen Spielzeit und natürlich auch in den vergangenen Jahren zusammengefasst sind nur eine weitere Superlative, die die Gefahr, die der Flügelstürmer bei jedem Shift ausstrahlt, eindrucksvoll beweisen.

Der Trainer

Die erste Cheftrainerstation von Rob Wilson in der DEL verlief nicht gerade nach Plan. In 21 Spielen, in denen er für die Straubing Tigers hinter der Bande stand, verließ seine Mannschaft nur dreimal als Sieger das Eis. Die Ice Tigers verpflichten Wilson zunächst als Co-Trainer und beförderten den Kanadier am Ende der vergangenen Saison dann zum Chefcoach. Seitdem ist in Nürnberg etwas Ruhe eingekehrt, denn die Mannschaft des 47-jährigen Mannes aus Toronto befindet sich im Soll.

Am Rande der Bande

+++ Die Panther müssen voraussichtlich weiterhin ohne den verletzten T.J. Trevelyan auskommen +++ Panther-Stürmer Thomas Holzmann gelang gegen Köln der zweite Doppelpack seiner DEL-Karriere +++ Die beiden Toptorhüter Jochen Reimer und Andreas Jenike sind beide verletzt +++ Verteidiger Kyle Klubertanz stand Trainer Rob Wilson beim letzten Spiel nicht zur Verfügung +++ Die Thomas Sabo Ice Tigers besitzen das beste Powerplay der Liga +++ Patrick Reimer und Steven Reinprecht stehen an der Spitze der Scorerwertung +++

Hauptschiedsrichter: Christian Oswald, Marian Rohatsch
Linienrichter: Gabriel Gaube, David Tschirmer

Tickets für das Spiel gegen Nürnberg gibt's im Online-Ticketshop unter http://www.aev-panther.de/tickets, von 13:00 bis 17:00 Uhr im 1878 SHOP oder an der Tageskasse (ab 17:30 Uhr) am Curt-Frenzel-Stadion.

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