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Die Augsburger Panther haben erstmals seit Februar 2022 (!) in der PENNY DEL drei Punkte aus Straubing entführt. Damals führte der AEV nach zwölf Minuten schon mit 4:0 und gewann am Ende mit 7:4, dieses Mal siegten die Panther dank eines richtig starken Schlussdrittels mit 4:1. Die Augsburger Treffer erzielten Riley Damiani (37.), Alexander Blank (41., 60.) und D.J Busdeker (53.). Für die Tigers war Stephan Daschner (11.) erfolgreich.
TREVELYAN FEHLT
Personell musste Headcoach Bill Peters neben Anthony Louis und Alexandre Grenier auch auf T.J. Trevelyan verzichten, der sich im Spiel gegen Frankfurt verletzte. Einen Wechsel gab es zudem im Tor, wo Peyton Jones für Michael Garteig zwischen die Pfosten rückte.
Wirklich viel zu tun hatte Augsburgs Goalie zu Beginn aber nicht, denn der AEV war in der Anfangsphase das bessere Team. Chancen waren in den ersten Minuten zwar noch Mangelware, doch dann durften die Panther 70 Sekunden in doppelter Überzahl ran. Die Situation brachte allerdings nichts ein.
Als Straubing wieder komplett war, hatten die Gäste nach einem Abwehrfehler aber doch noch die große Gelegenheit auf die Führung: Damiani tauchte plötzlich ganz frei von Henrik Haukeland auf, legte sich die Scheibe auf die Rückhand, schoss aber knapp über das Tor (9.).
STRAUBING TRIFFT AUS DEM NICHTS
Von den Tigers war lange nichts zu sehen, dennoch ging Straubing aus dem Nichts in Führung, als Marcel Brandt abzog und Daschner unhaltbar für Jones abfälschte (11.). Die Niederbayern wurden nun immer besser und hätten speziell in der Schlussphase des ersten Drittels auch auf 2:0 stellen können, aber Jones hielt sein Team in dieser Phase im Spiel.
Auch nach Wiederbeginn stand Augsburgs Schlussmann im Blickpunkt, denn die Hausherren wollten den zweiten Treffer. Doch die Tigers ließen ebenfalls eine doppelte Überzahl ungenutzt und fanden auch danach keinen Weg vorbei an Jones. Die beste Gelegenheit ließ Justin Scott ungenutzt, als er aus ganz kurzer Distanz an Jones scheiterte (33.).
DAMIANI GLEICHT AUS
Der AEV tat sich dagegen lange schwer, konnte aber - ähnlich wie Straubing im ersten Durchgang - plötzlich jubeln. Sebastian Zwickl erzwang einen Straubinger Puckvelust, nahm anschließend Haukeland die Sicht und dieser war dann absolut chancenlos, als Brandt einen Schuss von Damiani noch abfälschte (37.).
Nach dem Ausgleich hätten die Panther die Partie beinahe direkt gedreht, aber letztlich ging es mit dem 1:1 ins Schlussdrittel, wo den Gästen aber der Traumstart gelang. Blank setzte zum Solo an und brachte den AEV nach einer tollen Einzelleistung nur 34 Sekunden nach Wiederbeginn erstmals in Führung (41.).
STARKES SCHLUSSDRITTEL DER PANTHER
Die Tigers antworteten mit wütenden Attacken, aber Jones war weiterhin ein richtig starker Rückhalt. Und so kamen die Panther nach und nach auch selbst immer wieder zu Möglichkeiten. In Überzahl beispielsweise verpasste Busdeker das 1:3 nur ganz knapp, als Haukeland überragend noch abwehrte (51.). Rund zwei Minuten später machte es der Angreifer aber besser: Bei einem Zwei-auf-Eins-Konter zog Busdeker selbst ab und traf genau in den Winkel (53.).
Der AEV war nun klar am Drücker und dem vierten Treffer näher als Straubing dem Anschluss, aber es dauerte bis zur Schlussminute, ehe Blank ins leere Tor tatsächlich auf 1:4 stellte (60.) und die allerletzten Zweifel am zweiten Dreier in Folge beseitigte.