Foto: Sportberichte | Adrian Goldberg
Die Augsburger Panther haben im vierten und letzten Saisonduell in der PENNY DEL gegen die Löwen Frankfurt den dritten Sieg gefeiert. Beim verdienten 6:3-Erfolg trafen Alexander Blank (6.), Joe Cramarossa (20.), Madison Bowey (30.), Sebastian Zwickl (33.), D.J. Busdeker (35.) und Jason Bast (55.) für die Panther. Für die Hessen waren Jakob Lilja (5., 34.) und Timo Kose (35.) erfolgreich.
OHNE GRENIER UND LOUIS
Bill Peters musste gegen die Hessen auf den gesperrten Alexandre Grenier und den angeschlagenen Anthony Louis verzichten. Dafür kehrten Busdeker und T.J. Trevelyan zurück. Im Tor stand erneut Michael Garteig.
Die Partie selbst war in der Anfangsphase ausgeglichen und die Zuschauer bekamen auch je ein Tor auf beiden Seiten zu sehen. Lilja brachte die Gäste freistehend in Führung (5.), aber nur 56 Sekunden später schlug der AEV zurück. Nach einem tollen langen Pass von Thomas Schemitsch hatte Blank nur noch Frankfurts Goalie Dustin Tokarski vor sich, ließ diesem aber keine Chance (6.).
PANTHER DREHEN DAS SPIEL
Anschließend erspielten sich die Hausherren ein Übergewicht und hatten auch die besseren Torchancen. Busdeker traf in Überzahl aber beispielsweise nur die Latte (14.). Auf der Gegenseite verpasste Daniel Pfaffengut in Unterzahl einen zweiten Treffer für die Löwen jedoch auch nur ganz knapp (9.).
Es schien, als ob es mit dem Remis in die erste Pause gehen würde, als der AEV 22 Sekunden vor der Sirene doch noch zuschlug. Das 2:1 war dabei fast eine Kopie des Ausgleichs. Wieder war es ein brillantes langes Zuspiel von Schemitsch - und dieses Mal blieb Cramarossa eiskalt vor Tokarski (20.).
PREMIEREN-TOR FÜR ZWICKL
Im Mitteldrittel waren dann - wie so oft zuletzt - die Gäste zunächst besser. Garteig parierte aber herausragend gegen Cameron Brace (25.) und hatte wenig später bei einem Lattenknaller von Eric Jonathan Uba etwas Glück (28.). Kurz danach zogen die Panther etwas schmeichelhaft erstmals auf zwei Tore davon. Der auffällige Cramarossa setzte sich gut über links durch, passte scharf vors Tor, wo der aufgerückte Bowey per Tip-In auf 3:1 stellte (30.).
Es war der Auftakt zu wilden fünf Minuten. Erst erhöhte der AEV nach einem schön ausgespielten Konter weiter. Fabrizio Pilu legte genau im richtigen Zeitpunkt quer und Zwickl erzielte sein erstes DEL-Tor überhaupt (33.). Der Name des Youngsters war aber noch nicht einmal vom Stadionsprecher durchgegeben, als Frankfurt vom Bully weg direkt verkürzte. Lediglich 13 Sekunden lagen zwischen dem 4:1 und dem zweiten Tor des Abends von Lillja (34.).
FRANKFURT ANTWORTET ZWEIMAL PROMPT
Die Panther zogen kurz danach in Überzahl - Trevelyan wurde hart gecheckt und konnte leider nicht mehr weiterspielen - durch einen perfekten Handgelenksschuss von Busdeker abermals davon und beendeten auch den Abend von Tokarski (35.). Doch die Antwort der Löwen kam dieses Mal sogar noch schneller, denn nur elf (!) Sekunden danach traf Kose zum 5:3 (35.).
Mit diesem Spielstand ging es letztlich auch ins Schlussdrittel, wo allerdings deutlich weniger passierte als noch in den zweiten 20 Minuten. Cramarossa hatte bei einem Alleingang immerhin eine mögliche Entscheidung auf dem Schläger, traf aber die Scheibe nicht richtig (45.).
BAST MIT DER ENTSCHEIDUNG IN UNTERZAHL
Richtig brenzlig wurde es allerdings auch nicht mehr, da der AEV defensiv nun wieder besser verteidigte. Etwas mehr als fünf Minuten vor dem Ende machte Bast in Unterzahl dann endgültig alles klar (55.) und sorgte dafür, dass die Panther sich über drei wichtige Punkte im Kampf um Platz zehn freuen können.