25. Februar 2026
Mittwoch, 19:30
SAP Arena, Mannheim
Adler Mannheim
3 : 4 n.V.
(2:1 / 0:1 / 1:1 / 0:1)
Augsburger Panther
(2:1 / 0:1 / 1:1)
46 Torschüsse 28
4 Strafen 8

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: MacFarlane, Huber

Linienrichter: Tschirner, Englisch

Torschützen



1. Drittel:
1:0 (05:00) Zachary Solow (Leon Gawanke, Lukas Kälble)
1:1 (10:52) David Farrance (Joe Cramarossa, D.J. Busdeker)
2:1 (16:24) Alexander Ehl (Lukas Kälble, Brendan O'Donnell)

2. Drittel:
2:2 (30:50) T.J. Trevelyan (Enrico Henriquez, Fabrizio Pilu)

3. Drittel:
3:2 (54:21) Marc Michaelis (Justin Schütz, Alexander Ehl)
3:3 (58:00) Kyle Mayhew (Riley Damiani, Jason Bast)

Overtime:
3:4 (60:24) Cody Kunyk (Thomas Schemitsch, D.J. Busdeker) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther dürfen weiter auf die Playoffs in der PENNY DEL hoffen. Bei den Adler Mannheim zeigte der AEV ein starkes Auswärtsspiel, tolle Moral und siegte am Ende mit 4:3 nach Verlängerung. Die Treffer für die Panther erzielten David Farrance (11.), T.J. Trevelyan (31.), Kyle Mayhew (59.) und Cody Kunyk (61.). Für Mannheim waren Zachary Solow (6.), Alexander Ehl (17.) und Marc Michaelis (55.) erfolgreich. 

GRENIER EIN LETZTES MAL GESPERRT

Headcoach Bill Peters konnte im ersten Spiel nach der Olympiapause beinahe aus dem Vollen schöpfen. Einzig Alexandre Grenier fehlte noch ein letztes Mal gesperrt, sonst waren - bis auf Liron Pellizzari, für den die Saison vorbei ist - alle Spieler fit. Im Tor startete Peyton Jones, sein Backup war der kürzlich lizensierte Markus Keller. 

Von dort aus sah der Teammanager forsche Gäste, die in den ersten beiden Minuten sehr hoch attackierten. Die Adler übernahmen danach aber peu a peu die Spielkontrolle und John Gilmour prüfte Jones erstmals. Augsburgs Goalie war aber sowohl beim Distanzschuss als auch bei den Nachschüssen zur Stelle (3.). Etwa zwei Minuten später stand es dennoch 1:0. Leon Gawanke zog ab, Solow fälschte unhaltbar ab und Jones war absolut chancenlos (6.). 

ERSTER TREFFER FÜR FERRANCE

Mannheim hatte auch danach Vorteile, aber kurz nach dem ersten Powerbreak kam der AEV etwas schmeichelhaft zum Ausgleich. Torschütze war Ferrance, der mit einem absolut sehenswerten Knaller von der blauen Linie (11.) sein erstes Tor für den AEV erzielte. 

Die Panther verdienten sich den Spielstand in der Folgezeit jedoch, aber machten sich das Leben durch zwei Strafen wieder selbst schwer. Zwar überstanden die Panther diese Unterzahlsituationen bravourös und dennoch ging es mit einem Rückstand in die erste Pause. Zwischen den beiden Strafen spielten es die Hausherren nämlich richtig fein. Nach toller Vorarbeit von Lukas Kälble blieb Ehl cool und traf zum 2:1 (17.). 

AEV KOMMT ERNEUT ZURÜCK

Im Mitteldrittel wollte Mannheim schnell erhöhen, aber Jones zeigte in dieser Phase einige gute Paraden und seine Vorderleute fanden dann zurück ins Spiel. Jason Bast hatte schon eine ordentliche Möglichkeit (28.) und auch Tim Wohlgemuth hätte ausgleichen können (30.). Kurz danach war dies Trevelyan vorbehalten. Nach einem Schuss von Fabrizio Pilu konnte Johan Christer Mattsson nicht festhalten und Augsburgs Oldie staubte ab (31.). 

Die Partie wogte nun hin und her. Die Panther hatten eine Doppelchance durch Moritz Eiias und Alexander Blank, aber im direkten Gegenzug musste Jones in höchster Not gegen Justin Schütz retten (alle 34.). Letztlich blieb es beim durchaus leiustungsgerechten Remis nach 40 Minuten. 

Im Schlussdrittel waren zu Beginn erneut die Adler besser und prüften Jones, aber der AEV versteckte sich weiterhin überhaupt nicht. Elias nach klasse Zuspiel von Blank hätte die erste Gäste-Führung besorgen können (44.), etwas später hatte Blank bei einem Lattenknaller großes Pech (48.) und auch Anthony Louis ließ eine Topchance ungenutzt (51.). Zur Wahrheit gehört aber, dass die Adler ebenfalls einige richtig gute Möglichkeiten hatten und letztlich auch das 3:2 erzielten. 

PANTHER MIT TOLLER MORAL

Torschütze war Michaelis, der sich den Puck vor Jones auf die Rückhand legte und unhaltbar unter die Latte vollstreckte (55.). Doch die Panther kamen tatsächlich ein weiteres Mal zurück. Mayhew scheiterte mit einem Solo, aber die Gäste blieben dran, Riley Damiani bewies Übersicht und im zweiten Versuch traf Mayhew zum 3:3 (59.). 

Es ging somit in die Overtime und dort dauerte es nur 24 Sekunden, ehe sich die Panther den Extrapunkt sicherten. Thomas Schemitsch passte in die Mitte, der Puck sprang in die Luft, aber Kunyk reagierte blitzschnell, pflückte sich die Scheibe und blieb dann mutterseelenallein vor dem Tor eiskalt und schoss zum 3:4 ein (61.).