Augsburger Panther
16. September 2018
Sonntag, 19:00
Curt-Frenzel-Stadion, Augsburg
1 : 5
(1:3 / 0:1 / 0:1)
22 Torschüsse 41
8 Strafen 12
Adler Mannheim

Schiedsrichter

Hauptschiedsrichter: Melia, Schukies

Linienrichter: Hinterdobler, Schwenk

Torschützen

1. Drittel:
1:0 (05:02) Drew LeBlanc (Simon Sezemsky, Jaroslav Hafenrichter)
1:1 (13:24) Andrew Desjardins (Brent Raedeke)
1:2 (16:52) David Wolf (Andrew Desjardins)
1:3 (17:00) Ben Smith (Andrew Desjardins)

2. Drittel:
1:4 (28:01) Nicolas Krämmer

3. Drittel:
1:5 (51:31) Moritz Seider (Garrett Festerling, Chad Kolarik) 

Spielbericht

Die Augsburger Panther haben das erste Heimspiel der Saison 2018-19 deutlich verloren. Gegen die Adler Mannheim setzte es eine verdiente 1:5-Niederlage. Den einzigen Treffer für den AEV erzielte Drew LeBlanc (6.) zur zwischenzeitlichen Führung. Für Mannheim waren Andrew Desjardins (14.), David Wolf (17.), Ben Smith (18.), Nicolas Krämmer (29.) und Moritz Seider (52.) erfolgreich.

AEV geht in Führung

Die Gäste aus Mannheim fanden zu Beginn besser ins Spiel und hatten durch Wolf nach gerade einmal 12 Sekunden die erste Chance des Spiels (1.). Olivier Roy musste zudem gegen Phil Hungerecker (2.) und Mark Katic (4.) sein ganzes Können aufbieten. 

Deutlich effizienter präsentierten sich die Panther, die in der sechsten Minuten fast aus dem Nichts in Führung gingen. Simon Sezemsky zog aus der Distanz ab, LeBlanc fälschte noch ab und Dennis Endras im Tor der Adler war chancenlos (6.).

Dieser Treffer gab den Hausherren, die unverändert zum Sieg in Köln ins Spiel gingen, Auftrieb und die Zuschauer bekamen nun ein ausgeglicheneres Spiel zu sehen. Doch gerade als der AEV drauf und dran war, zu erhöhen, kippte das Spiel innerhalb weniger Minuten. Zunächst traf Sahir Gill nur den Pfosten (14.) und im direkten Gegenzug schloss Dejardins eine Zwei-auf-Eins-Situation eiskalt zum Ausgleich ab (14.). 

Mannheim nutzt Augsburger Fehler

Doch es kam noch schlimmer, denn wenige Minuten später führte Mannheim nach zwei bösen Abwehrfehlern der Panther plötzlich mit 3:1. Erst luchste Wolf Patrick McNeill die Scheibe in Überzahl im Pantherdrittel ab und bezwang Roy im kurzen Eck (17.) Ganze acht Sekunden später jubelte Mannheim erneut. Dieses Mal unterlief Sezemsky ein schlimmer Schnitzer und Smith musste nur noch einschieben (18.).

Die Panther hatten zwar noch die große Chance auf den Anschluss, als man komplette zwei Minuten mit zwei Mann mehr spielen konnte, aber Mannheim verteidigte aggressiv in Unterzahl und überstand diese Situation.

Krämmer erhöht weiter

Es dauerte bis weit in den zweiten Durchgang, bis sich die Mannschaft von Mike Stewart von dem Doppelschlag erholte, aber nun gelang es den Hausherren zeitweise Mannheim ins eigene Drittel zu schnüren. Hochkarätige Chancen blieben jedoch aus und Mannheim verwertete einen Konter eiskalt zum 1:4. 

Krämmer fuhr allein auf Roy zu und ließ diesem mit einer schönen Bewegung keine Chance (29.). 
Die Panther hatten kurz vor Drittelende durch LeBlanc (37.) und Adam Payerl (38.) zwar noch zweimal die Chance, ins Spiel zurückzufinden, aber Endras entschärfte stark.

Im Schlussdrittel verlagerten sich die Gäste dann auf die Defensivarbeit und verwalteten die Führung geschickt. Richtig gefährlich vor Endras wurde es nur, als Schmölz alleine vor ihm auftauchte, aber am Mannheimer Goalie scheiterte (51.).

Seider trifft zum Endstand

Wenige Sekunden später beseitigte Seider nach einem Konter mit seinem Treffer zum 1:5 letzte Zweifel (52.). Die Adler schaukelten den Dreier anschließend souverän über die Zeit. 

Für den AEV geht es am kommenden Wochenende mit den nächsten Krachern weiter. Am Freitag treten die Panther beim Deutschen Meister EHC Red Bull München an, zwei Tage später ist Vizemeister Eisbären Berlin im Curt-Frenzel-Stadion zu Gast.